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Telekom sieht weitere Öffnung des Ortsnetzes gelassen

T-Com-Chef Brauner erwartet keine Überraschungen durch Preselection im Ortsnetz

Die Telekom sieht der weiteren Liberalisierung des Ortsnetzes gelassen entgegen. Man erwarte durch die weitere Öffnung des Ortsnetzes keine großen Einbußen, so Josef Brauner, Chef der Telekom-Festnetzsparte T-Com in der Financial Times Deutschland.

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"Auf Grund des jetzigen Regulierungsumfeldes gehen wir davon aus, dass in den nächsten zwei Quartalen nichts passieren wird, was wir nicht schon budgetiert haben", zitiert das Blatt Brauner, der sich zuversichtlich zeige, die für 2003 geplanten Ziele zu erreichen. Brauner geht davon aus, dass die Einführung von Call-by-Call und nun auch Preselection im Ortsnetz seine Konzernsparte rund 50 Millionen Euro Umsatz in diesem Jahr kosten werden, Tendenz abnehmend.

Allerdings begrenzt die Telekom die Zahl der wechselwilligen Kunden selbst, denn nur rund 15.000 Wechsel-Anträge könnten täglich abgearbeitet werden, so Brauner gegenüber der FTD. Bei Engpässen könne man aber die Kapazitäten aufstocken.

Weitere Wachstumschancen für das Festnetz sieht Brauner im Datenbereich, insbesondere bei DSL. Hier will er bis Jahresende die Marke von vier Millionen DSL-Anschlüssen übertreffen und mit neuen Breitbandmodellen bis 2010 auf 15 Millionen DSL-Anschlüsse kommen.


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