Telekom und ver.di verhandeln über Auslagerung von Stellen
Gut 50.000 Arbeitsplätze sind betroffen. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di verhandelt mit der Deutschen Telekom über die Auslagerung von mehr als 50.000 Stellen. Geplant sind so genannte Service-Gesellschaften, in denen die Mitarbeiter bei weniger Lohn bis zu sechs Stunden länger arbeiten sollen.
Am ersten Verhandlungstag haben beide Parteien über das weitere Vorgehen diskutiert, hieß es auf den Webseiten von ver.di. Die Gespräche wurden am Abend jedoch ergebnislos vertagt, am Freitag (heute) soll weiter verhandelt werden. Die Gewerkschaft droht mit Streik, sollte es zu keiner Einigung kommen.
Die Deutsche Telekom sieht sich dazu gezwungen, die Kosten auf allen Ebenen zu reduzieren. Im Januar 2007 musste sie zum zweiten Mal innerhalb eines halben Jahres ihre Gewinnaussichten senken . Das EBITDA soll nun nur noch bei 19 Milliarden Euro liegen – zuvor rechnete man mit 19,7 bis 20,2 Milliarden Euro.
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