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T-Mobile: Roaming ist nicht produktiv

Wo T-Mobile Wachstumsmöglichkeiten für Mobilfunker sieht

T-Mobile hat auf dem Telekommunikationskongress Mobile Summit 2006 in München verraten, wo das Unternehmen Wachstumspotenzial für Netzbetreiber in Deutschland sieht. So will T-Mobile zum einen die Menschen zum Mobilfunk hinführen, die bislang noch nicht mobil kommunizieren. Zum Zweiten soll es durch eine steigende Zunahme des Datenverkehrs zu Mehreinnahmen kommen. Insbesondere immer mehr mobil verschickte E-Mails und Multimedia-Content, der aufs Handy geladen wird, könnten das Datenvolumen in Zukunft erhöhen. Zum Dritten werden neue Dienste wie Web 2.0 oder die ortsbezogene Suche ihren Beitrag zu mehr Umsatz leisten, meint T-Mobile.

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René Obermann, Vorstandsvorsitzender von T-Mobile, hat auf dem Mobilfunkkongress ein höchst optimistisches Szenario gezeichnet. So geht er davon aus, dass in Deutschland erst etwa 20 Prozent des Telefonverkehrs via Handy getätigt werden, europaweit geht ein gutes Drittel (34 Prozent) aller Telefongespräche über das Mobilfunknetz. Prognosen für Europa sprechen von bis zu 30 Millionen Kunden, die derzeit noch über das Festnetz telefonieren. Um die Menschen dazu zu bewegen, mehr mobil zu telefonieren, müssten erstens die Kosten für die Telefonie weiter gesenkt werden - Deutschland befindet sich preislich gesehen derzeit eher im Mittelfeld in Europa - und zweitens die Sprachqualität verbessert werden, so Obermann.

Inhalt:
  1. T-Mobile: Roaming ist nicht produktiv
  2. T-Mobile: Roaming ist nicht produktiv

Eine weitere zukünftige Einnahmequelle könnten dem T-Mobile-Vorstand zufolge auch die noch nicht real über die Mobilfunknetze agierenden Telefonkunden werden. Von den unter 45-Jährigen nutzen bereits 85 Prozent tatsächlich ihr Handy, bei Personen über 45 Jahre jedoch liegt der Anteil der real mobil Telefonierenden bei etwa 60 Prozent, bei den über 50-Jährigen sinkt der Wert sogar weiter ab auf rund 50 Prozent. Dieses Potenzial oder zumindest einen Teil davon möchte T-Mobile gern aktivieren.

Entsprechend will sich T-Mobile in Zukunft daher ganz speziell neuen Zielgruppen wie insbesondere den älteren Menschen zuwenden. Zielplan von T-Mobile, aber auch von anderen Netzbetreibern: Die reale Handynutzung, bei der die SIM-Karte nicht in der Schublade verstaubt, soll steigen. Stammen bislang etwa 20 Prozent des gesamten Telefonverkehrs aus Handy-Telefonaten, so soll dieser Anteil auf etwa 80 bis 90 Prozent steigen.

Auch Vodafone will Festnetzkunden zum Mobilfunk herüberziehen. Derzeit setzt der Düsseldorfer Netzbetreiber auf UMTS, um das Festnetz zu ersetzen. DSL-Anschlüsse bietet der Mobilfunker nur für den breitbandigen Datenverkehr an. Ein Festnetz im klassischen Sinne über Kupferkabel ist nicht Teil der Strategie.

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dered.de 24. Okt 2006

wenn ich mir das roaming gekotze angucke kommt mir gleich das grosse kotzen: ich wohne an...

JustDoIt 24. Okt 2006

Sprachqualität als zweites Kriterium zu nennen ist bestimmt falsch. Der Preis ist das...

the real ezhik 24. Okt 2006

und nach ein paar Monaten dann 10 Euro mehr - wie bei allen ähnlichen Angeboten - imho...

Der_Ing. 24. Okt 2006

Bevor ich als Standardtelefon ein Mobilgerät benutze, muss mir erst einmal jemand...

Älterer Mensch 23. Okt 2006

Und diese aalglatten Telephonladen-Verkäufer, die jeder direkten Frage mit einer...


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