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Bellster: Per Internet umsonst ins Festnetz telefonieren

Software macht Teilnehmer zur Vermittlungsstelle ins Festnetz

Mit einer Kombination aus Hard- und Software macht das junge Projekt "Bellster" derzeit auf sich aufmerksam. Das als "Peer-to-Peer fürs Telefon" beschriebene Konzept erlaubt kostenloses Telefonieren über das Internet auch ins Festnetz - wenn man dafür seinen eigenen Anschluss mit anderen teilt.

Artikel veröffentlicht am ,

Bislang krankt die Telefonie über das Internet (VoIP, Voice over IP) noch an einer Kleinigkeit: dem Routing in Fest- oder Mobilfunknetze. Auch das an sich kostenlose Skype lässt das Wählen von "echten" Telefonnummern zu, ist dann aber nicht mehr gratis zu nutzen. Diesen letzten Schritt will nun durch das Projekt Bellster überwinden. Die Idee ist ebenso einfach wie subversiv: Fast jeder Nutzer kann bestimmte Telefonnummern zu bestimmten Zeiten kostenlos nutzen - also werden diese Möglichkeiten gemeinsam benutzt.

Inhalt:
  1. Bellster: Per Internet umsonst ins Festnetz telefonieren
  2. Bellster: Per Internet umsonst ins Festnetz telefonieren

In Deutschland gibt es von zahlreichen Telefonie-Providern Minutenpakete, per "T-ISDN-XXL" kann man beispielsweise am Sonntag umsonst ins Festnetz telefonieren. In den USA ist es bei den meisten Anbietern außerdem üblich, im lokalen Ortsnetz sehr geringe oder gar keine Gebühren zu erheben.

Wählt ein Nutzer nun per Bellster eine Telefonnummer, so wird das Gespräch im ersten Schritt über seine zwingend notwendige Internetanbindung geroutet. Das Bellster-Netz sucht sich dann den Teilnehmer des Dienstes, der die endgültige Vermittlung gerade günstig durchführen kann und wählt über dessen Telefonleitung die Nummer an. Für die vermittelten Gespräche erhält der User "Credits", die er dann wiederum abtelefonieren kann. Dadurch soll das Netz fair bleiben.

Der dafür nötige Aufwand an Hard- und Software ist beträchtlich. Im Endeffekt wird jeder Teilnehmer zum Teil einer privaten Telefonanlage, in den USA "PBX" (private branch exchange) genannt. Das erledigt die PBX-Software Asterisk, auf der Bellster aufsetzt und das VoIP-Routing übernimmt. Asterisk läuft als Open-Source-Paket unter Linux und benötigt für die Teilnahme am Bellster-Netzwerk eine ständige Internetverbindung.

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Bellster: Per Internet umsonst ins Festnetz telefonieren 
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Deniz 01. Feb 2005

Also ich sehe hier, dass die Babble-Leute sich kostenlos anrufen können. Aber Festnetz...

Michael - alt 31. Jan 2005

As wemmir 'd Löhlitaschtadur weddat....

nochance 31. Jan 2005

Jeder Telefon/Internetkonzern verbietet den Weiterverkauf seiner Leistungen ohne...

Michael - alt 31. Jan 2005

Sascha, wenn Du was verschlüsselst, brauchst Du eine Gegenstelle, die entschlüsselt...

Deniz 31. Jan 2005

Und wie soll das in Deutschland funktionieren, wenn man nach Deutschland telefoniert?


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