Abo
  • IT-Karriere:

Bitkom: EU-Pläne bremsen TK-Branche aus

Keine Trennung von Telekommunikationsnetzen und -diensten

Der Branchenverband Bitkom kritisiert die Deregulierungspläne der EU-Kommission auf dem Telekommunikationssektor. Die Reform der EU-Kommission sieht vor, Netze und Dienste zu trennen. Das hält der Verband für eine falsche Maßnahme. Wenn die Anbieter mit einem eigenen Netz den Netzbetrieb auslagern müssten, fehlten die Anreize für Investitionen. "Damit würde eine komplette Branche ausgebremst", sagt Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer.

Artikel veröffentlicht am ,

EU-Kommissarin Viviane Reding plant die Einrichtung einer europäischen Regulierungsbehörde, der European Electronic Communications Market Authority (EECMA), die die Trennung durchführen soll. Allerdings ist die neue Behörde nicht unumstritten, da die nationalen Regulierungsbehörden befürchten, an Kompetenzen zu verlieren.

Stellenmarkt
  1. Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), Düsseldorf, Münster, Hagen
  2. ALDI International Services GmbH & Co. oHG, Mülheim an der Ruhr

Anders als in der Energiewirtschaft, wo ebenfalls die Trennung von Netzen und Diensten erwogen wird, sieht Bitkom keinen Grund für eine solche Trennung auch in der Telekommunkationsbranche. "Die Tarife sind seit der Marktöffnung im Festnetz vor zehn Jahren rasant gefallen", so Scheer. So koste ein Inlandsgespräch zehn Jahre nach der Marktöffnung nur noch 1 Cent pro Minute gegenüber umgerechnet 31 Cent im Jahr 1997.

Es gibt allerdings auch Gründe für eine Trennung von Netzen und Diensten: Solange die großen Telekommunikationskonzerne wie die Deutsche Telekom beides anbieten, haben es kleine Dienstanbieter schwerer, sich auf dem Markt zu platzieren.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Seasonic Focus Gold 450 W für 46,99€ statt über 60€ im Vergleich)
  2. 92,60€
  3. (aktuell u. a. Notebooks)
  4. 999€ (Vergleichspreis 1.111€)

Jay Äm 11. Jan 2008

Eben drum: Das Netz verstatlichen, Telekom privat lassen. ISH nicht vergessen. Und wenn...

fiacyberz 11. Jan 2008

Soweit ich mich erinner warens früher doch mal 30 Pfennig für 12 Minuten oder war das nur...


Folgen Sie uns
       


Mordhau Gameplay

Klirrende Klingen und packende Kämpfe mit bis zu 64 Spielern bietet das in einem mittelalterlichen Szenario angesiedelte Actionspiel Mordhau.

Mordhau Gameplay Video aufrufen
Mobile-Games-Auslese: Magischer Dieb trifft mogelnden Doktor
Mobile-Games-Auslese
Magischer Dieb trifft mogelnden Doktor

Ein Dieb mit Dolch in Daggerhood, dazu ein (historisch verbürgter) Arzt in Astrologaster sowie wunderschön aufbereitetes Free-to-Play-Mittelalter in Marginalia Hero: Golem.de stellt die spannendsten neuen Mobile Games vor.
Von Rainer Sigl

  1. Hyper Casual Games 30 Sekunden spielen, 30 Sekunden Werbung
  2. Mobile-Games-Auslese Rollenspiel-Frühling mit leichten Schusswechseln
  3. Gaming Apple Arcade wird Spiele-Flatrate für iOS und MacOS

Wolfenstein Youngblood angespielt: Warum wurden diese dämlichen Mädchen nicht aufgehalten!?
Wolfenstein Youngblood angespielt
"Warum wurden diese dämlichen Mädchen nicht aufgehalten!?"

E3 2019 Der erste Kill ist der schwerste: In Wolfenstein Youngblood kämpfen die beiden Töchter von B.J. Blazkowicz gegen Nazis. Golem.de hat sich mit Jess und Soph durch einen Zeppelin über dem belagerten Paris gekämpft.
Von Peter Steinlechner


    Elektromobilität: Wohin mit den vielen Akkus?
    Elektromobilität
    Wohin mit den vielen Akkus?

    Akkus sind die wichtigste Komponente von Elektroautos. Doch auch, wenn sie für die Autos nicht mehr geeignet sind, sind sie kein Fall für den Schredder. Hersteller wie Audi testen Möglichkeiten, sie weiterzuverwenden.
    Ein Bericht von Dirk Kunde

    1. Proterra Elektrobushersteller vermietet Akkus zur Absatzförderung
    2. Batterieherstellung Kampf um die Zelle
    3. US CPSC HP muss in den USA nochmals fast 80.000 Akkus zurückrufen

      •  /