Deutschland hat den größten und teuersten öffentlich-rechtlichen Rundfunk der Welt, heißt es in einer Studie. Die Gründe für seine Schaffung stammen noch aus dem analogen Zeitalter. Doch die Einnahmen aus den Rundfunkbeiträgen wachsen und das Angebot der Sender mit ihnen.
Über Jahre hinweg hat es immer wieder Berichte über ein vermeintliches Fernsehgerät von Apple gegeben. Nun ist bekannt geworden, dass das Unternehmen diese Pläne bereits vor einem Jahr aufgegeben hat - nach fast zehn Jahren Entwicklungszeit.
In Europa sind die ersten 4K-Fernsehgeräte von Panasonic mit dem freien Firefox OS als Betriebssystem erhältlich. In den kommenden Monaten sollen weitere Märkte folgen. Mozilla zeigt sich sehr erfreut über die Kooperation.
Deutsche Fernsehgewohnheiten hält Netflix-Gründer Reed Hastings für ebenso überkommen wie Fernsehsender: Beide würden in absehbarer verschwinden, sagt er. Die junge Generation habe andere Sehgewohnheiten - er freut sich auf das Geschäft.
Re:publica2015 Was können wir gegen Datenspäher tun? Wie sieht die Zukunft des Fernsehens aus? Und wieso gelten Anonymous nicht als Terroristen? Fünf steile Thesen von der Re:publica.
Die Filmindustrie sorgt durch ihre veralteten Vermarktungsabschnitte dafür, dass in vielen Ländern oft sehr lange auf die Verfügbarkeit von Filmen und Serien gewartet werden muss. Doch das lässt sich durch Streaming nicht länger durchhalten. Junge Zuschauer streamen, statt ins Kino zu gehen.
Die Öffentlichen-Rechtlichen könnten bald wieder überall im analogen Kabelnetz verfügbar sein. Die Einspeisepflicht bedeutet nicht, dass dies gratis erfolgen müsse, so das Verwaltungsgericht Hamburg. Nun könnte es zu einer Einigung kommen.
Eine neue Streaming-Plattform für Kinder ist gestartet. Betreiber ist RTL Disney Fernsehen. 3.500 Serienepisoden und Dokumentationen sollen zum Abruf bereitstehen.
Der Fritz-WLAN-Repeater DVB-C verstärkt nicht nur WLAN, das Gerät streamt auch das Fernsehbild ins Netz. Mit der Mediacenter-App Kodi lässt sich das Signal aufgreifen und komfortabel auf jeden Monitor bringen. Der Schraubenzieher kann dabei in der Kiste bleiben.
Mehr Licht und Schatten für Filme oder Serien: Das neue HDMI 2.0a bietet eine HDR-Untersützung für einen größeren Kontrast-, Farb- und Helligkeitsumfang. Zu den ersten Anbietern gehört Netflix.
Kabel Deutschland kündigt sein schnelles Internet für rund 230.000 Haushalte an. Der TV-Kabelnetzbetreiber geht davon aus, die Kapazität der Kabelnetze perspektivisch auf bis zu 20 GBit/s erhöhen zu können.
Der Provider-Verband Eco sieht Netflix und andere Streaming-Angebote in einigen Jahren vor dem linearen Fernsehen. Besonders bei dem jungen Publikum setzt ein radikaler Wandel ein.
Cebit 2015 Auf dem Tablet wird der Zuschauer zum Regisseur: Mit einer App des Fraunhofer HHI kann der Nutzer selbst entscheiden, wann er Mario Götze sehen will und wann Manuel Neuer. Oder welchen Ausschnitt eines Konzerts.
Kabel Deutschland baut sein Netz schneller auf 200 MBit/s aus. Gegenwärtig sind technisch bereits 2 Millionen Haushalte erschlossen. Bald sollen es weitaus mehr sein.
Der Rundfunkbeitrag verletzt nach Ansicht des Oberverwaltungsgericht Münster keine europarechtlichen oder verfassungsrechtlichen Fragen: Das Gericht hat drei Berufungsklagen von Privatleuten zurückgewiesen.
Der Netflix-Konkurrent HBO Now will laut einem Medienbericht zusammen mit Apple an den Start gehen. Über Gespräche zwischen dem Eigner Time Warner und Apple berichten US-Medien.
Die Rolle des Mr. Spock scheint ihm auf den Leib geschrieben. Tatsächlich prägte die Rolle den jetzt verstorbenen Schauspieler Leonard Nimoy weit mehr, als er wollte - und er wurde so zu einer Nerd-Ikone. Die spitzen Ohren waren aber nicht seine Idee.
Update Viele Besitzer eines Samsung-Fernsehers haben tagelang die Internetfunktionen ihres Smart-TVs nicht nutzen können. Weder ein Neustart noch ein Reset des Routers halfen. Schuld hatte vermutlich ein Update.
Smart-TVs mit großen Bilddiagonalen werden im laufenden Jahr den Markt zunehmend bestimmen, prognostiziert der Branchenverband Gfu. Weiterhin sind Smartphones und Tablets die Wachstumsbringer für die Unterhaltungselektronik-Branche.
Nicht einmal die Hälfte der deutschen Fernsehhaushalte nutzen HD-Sender. Doch der Anteil wächst stetig. Die meisten Zuschauer erhalten das HD-Signal über Satellit.
Der deutsche Kochgeschirrhersteller Fissler will einen Schnellkochtopf mit Bluetooth auf den Markt bringen. Durch die Anbindung an ein Smartphone oder Tablet kann so mit Hilfe einer App dem Koch zum Beispiel die Temperatur oder der Druck übermittelt werden. Ähnliche Ideen gibt es schon für Pfannen.
Media Broadcast geht davon aus, dass erste DVB-T2-Empfänger für HD-Fernsehen über Antenne bereits in diesem Jahr verfügbar sein werden. Für eine gewisse Übergangszeit bis 2019 soll der Verbraucher auch noch DVB-T nutzen können.
Die Aufregung um ungeplante Werbeunterbrechungen auf Samsungs Smart-TVs setzt den Hersteller gehörig unter Druck. Zumindest Kunden in Europa können sich darauf verlassen, dass keine Inhalte durch unerwünschte Werbung unterbrochen werden.
Ist der Ruf erst ruiniert: Zalando hat die Werbeausgaben reduziert und konzentriert sich auf profitables Wachstum. Endgültige Geschäftszahlen sollen Anfang März vorgelegt werden.
Die Vorsitzende der Rundfunkkommission, Malu Dreyer, findet einen Vorschlag schädlich, die Rundfunkgebühr nur noch nutzungsbedingt zu berechnen. Dies hatte ein Gutachten des Beirates des Bundesfinanzministeriums gefordert.
DVB-T wird in Deutschland bald durch DVB-T2 ersetzt. Das Bundeskabinett hat eine Verordnungsänderung beschlossen, nach der die bisher von DVB-T genutzten Frequenzen für den Ausbau des mobilen Internets versteigert werden sollen. Nach 2017 ist Schluss mit DVB-T. Fernsehzuschauer müssen nachrüsten.
Diese Werbung hätte nicht angezeigt werden dürfen: Nutzer der Plex-App haben auf Samsungs Smart-TV Reklame gesehen, als sie Inhalte aus dem lokalen Netzwerk abspielten. Es ist nicht der einzige Fall.
Über 1,2 Milliarden Euro zu viel werden ARD und ZDF über die neue Rundfunkgebühr einnehmen. Das Geld sollte laut der Medienexpertin Tabea Rößner eingesetzt werden, um die Löschregelung in den Mediatheken abzuschaffen.
Erheblich mehr als 1,2 Milliarden Euro werden ARD und ZDF durch den Rundfunkbeitrag nach neuen Berichten zu viel einnehmen. Damit betragen die jährlichen Einnahmen von ARD und ZDF aus dem Rundfunkbeitrag rund 8 Milliarden Euro.
Für den technischen Betrieb des neuen Antennenfernsehens DVB-T2 hat sich nur Media Broadcast beworben. Die Landesmedienanstalten haben nun nur die Wahl, den Plattformbetreiber zu nehmen oder DVB-T2 nicht zu starten.
CES 2015 Dünne Fernseher werden seltener, zumindest gute mit High Dynamic Range oder Dolby Vision. Nur ein Hersteller zeigte auf der CES flache Geräte mit hohen Leuchtdichten.
Legale Streaming-Dienste für Filme oder Serien sind bereits beliebter als die Blu-ray aus der Videothek. Mit TV-Serien in Online-Videotheken werden in diesem Jahr voraussichtlich 243 Millionen Euro umgesetzt - mehr als mit Filmen.
Update Seit kurzem streamt Amazon auch in Deutschland für Prime-Kunden manche Filme und Serienfolgen in Ultra-HD. Das klappt bisher aber nur mit 4K-Fernsehern und noch nicht auf PCs.
Beim Skispringen, Autorennen und bei vielen anderen Sportarten, die im Fernsehen übertragen werden, kommen mittlerweile Gopros Actionkameras zum Einsatz. Allerdings nicht live, weil sie ihr Bildmaterial hochauflösend nur intern speichern. Das soll sich schon bald ändern.
Während sich im Rest der Welt erst die Ultra-HD-Auflösung 4K durchsetzt, steht in Japan schon 8K bevor. Das ist nicht mehr nur eine Sache von riesigen Fernsehern, wie der öffentliche Sender NHK demnächst auf einer Branchenkonferenz beweisen will.
CES 2015 Raumklang um eine dritte Ebene erweitert haben Auro Technologies und Dolby bereits erfolgreich - DTS will das offenbar nicht auf sich sitzen lassen: Es startet auch mit objektbasiertem Raumklang. Wir konnten das System Probe hören.
CES 2015 Verschachtelte Menüs, langsame Systeme: Wer ein Smart-TV hat, möchte sich nicht quälen, sondern fernsehen. Wir haben Geräte von LG, Samsung, Sony und Panasonic auf ihren Bedienungskomfort untersucht.
CES 2015 LG hat WebOS, Samsungs TVs laufen mit Tizen - und Sony setzt auf Googles Android TV. Die neuen Smart-TVs von Sony werden damit betrieben. Dazu erhalten die Fernbedienungen einige Besonderheiten.
CES 2015 WebOS 2.0 und neue Techniken will LG in seinen nächsten Fernsehern verbauen: Einer wird beweglich sein, ein anderer HDR unterstützen. Die WebOS-Plattform soll außerdem für Geschäftskunden interessant werden.
CES 2015 Bei Smart-TVs schwenkt Samsung komplett auf Tizen. Denn alle für dieses Jahr geplanten Smart-TVs mit Samsung-Logo werden mit Tizen laufen. Damit will Samsung die Plattform populärer machen.
Nach über 300 Folgen strahlt MTV die Spielesendung Game One nicht mehr aus. Deren Macher wollen stattdessen einen Livestreaming-Kanal über Twitch.tv starten.
Von ganz klein zu ganz groß: Tizen kommt von der Smartwatch auf den Smart-TV. Den ersten Fernseher mit Tizen will Samsung im nächsten Jahr auf den Markt bringen. Smartphones mit Tizen gibt es weiterhin nicht.
Weil eigene Inhalte im Vergleich zu Fernsehproduktionen zu wenig genutzt werden, will Netflix zum größten US-Serienproduzenten werden. Untersuchungen der Konkurrenz aus dem linearen TV bestätigen diese Einschätzung.
Spielen Fußballmanschaften in grünen und roten Trikots gegeneinander, haben Farbfehlsichtige große Probleme, die Gegner auseinanderzuhalten. Damit das beim Fernsehen nicht mehr passiert, haben Wissenschaftler die Eyeteq-Box entwickelt, die das Fernsehbild zugunsten der Farbfehlsichtigen verändern soll.
Sonys Mobilfunk-Abteilung beschert dem Unternehmen herbe Verluste, während die Playstation und Digital-Imaging-Produkte Geld bringen. Nun plant Sony einen Modell-Kahlschlag und will sich auf wenige, profitable Geräte konzentrieren, auch wenn das zulasten des Umsatzes geht.
Neue Konkurrenz für Chromecast und Amazons Fire TV Stick: Intel arbeitet an einem ähnlichen Gerät, das in den HDMI-Port von Fernsehern und Monitoren gesteckt wird. Dies gab Intels PC-Chef Kirk Skaugen bekannt, er nannte auch eine Zahl für die Größe des Marktes solcher Geräte.
Streaming-Nutzer haben bereits nach kurzer Zeit tiefgehend veränderte Fernsehgewohnheiten. 18 Prozent würden künftig sogar komplett auf klassisches Fernsehen verzichten.