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Digitale Dividende II: Bundesnetzagentur will DVB-T ab April 2015 beenden

Die Bundesnetzagentur möchte die -Frequenzen für terrestrisches Fernsehen bereits im zweiten Quartal kommenden Jahres versteigern. Das sieht der jetzt vorgestellte Entwurf der Behörde vor.

Artikel veröffentlicht am ,
Digitale Richtfunkantenne Alex Berlin
Digitale Richtfunkantenne Alex Berlin (Bild: Media Broadcast)

Die Bundesnetzagentur hat heute ihren Entwurf zur Versteigerung von Frequenzen in den Bereichen bei 700 MHz, 900 MHz, 1800 MHz sowie im Bereich 1,5 GHz für mobiles Breitband zur Anhörung gestellt. Die Vergabe der 700-MHz-Frequenzen, die derzeit noch durch den Rundfunk genutzt werden, der Digitalen Dividende II, erfordere einen nationalen Konsens zwischen Bund und Ländern, hieß es in einer Erklärung.

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Die Versteigerung soll sich an dem Verfahren aus dem Jahr 2010 orientieren. "Es ist geplant, die Auktion im zweiten Quartal 2015 durchzuführen", betonte die Bundesnetzagentur.

Die Digitale Dividende II ist jedoch umstritten - vor allem, weil die öffentlich-rechtlichen Sender so die Erfüllung ihres Auftrags für eine Grundversorgung aller Bundesbürger gefährdet sehen. Nach Angaben des ZDF empfangen elf Prozent der deutschen TV-Haushalte ihr Fernsehen nur über DVB-T.

Mit der Auktion solle "im Interesse der Verbraucher der weitere Ausbau des mobilen Breitbandes - gerade auch in ländlichen Gebieten - vorangetrieben werden", so die Bundesnetzagentur. Gerade nach der Fusion von Telefónica und E-Plus und der so geänderten Marktstruktur sollen die zur "Verfügung stehenden Frequenzen zur Stärkung des Wettbewerbs schnellstmöglich in einem offenen, transparenten und diskriminierungsfreien Verfahren" bereitgestellt werden.

ARD, ZDF und die Medienanstalten betonten unlängst, ab Juni 2016 schrittweise auf den neuen Standard DVB-T2 umstellen zu wollen. Bis zum Abschluss des Umstellungsprozesses Mitte 2019 müsse ausreichend Frequenzspektrum zur Verfügung stehen. Dies betreffe insbesondere das 700-MHz-Band. Zudem müssten Bund und Bundesnetzagentur dauerhaft einen störsicheren Betrieb der neuen DVB-T2-Sender gewährleisten. Dies erfordere auch eine zügige Koordination mit den angrenzenden Ländern.



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Safran01 23. Okt 2014

Der VLC Player unterstützt doch hevc h.265. Was wäre wenn der VLC Player einfach die...

most 23. Okt 2014

Sehe ich aus so, es ist nur eine Frage des Zeitraums. Ich habe dieses Jahr den...

spezi 23. Okt 2014

Nein. Die Vergabe der Lizenzen bedeutet nicht zwangsläufig, dass diese Lizenzen ab...

TC 23. Okt 2014

nope Es ist aber technisch auch bei DVB-T problemlos möglich, mit MPEG-4 bzw. H...

sofias 23. Okt 2014

einfach: keine künstliche drosselung, fertig. oder meinetwegen denjenigen die diesen...


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