Abo
  • IT-Karriere:

Streaming: Netflix will 20 eigene Serienstaffeln pro Jahr produzieren

Weil eigene Inhalte im Vergleich zu Fernsehproduktionen zu wenig genutzt werden, will Netflix zum größten US-Serienproduzenten werden. Untersuchungen der Konkurrenz aus dem linearen TV bestätigen diese Einschätzung.

Artikel veröffentlicht am ,
Opening Titles von Marco Polo, Netflix' großem Hoffnungsträger
Opening Titles von Marco Polo, Netflix' großem Hoffnungsträger (Bild: Netflix/Screenshot: Golem.de)

In fünf Jahren, also etwa Anfang 2020, will Netflix jedes Jahr 20 neue Staffeln von Serien veröffentlichen. Das schließt Fortsetzungen von bereits laufenden Serien sowie Neustarts ein. Dies hat der Content-Chef des Streaming-Dienstes, Ted Sarandos, auf einer Konferenz der UBS laut einem Bericht von Bidnessetc gesagt.

Stellenmarkt
  1. SCHOTT AG, Mainz
  2. operational services GmbH & Co. KG, verschiedene Standorte

Beim Vergleich mit großen Senderketten der USA wäre Netflix damit nach Einschätzung des Wirtschaftsmediums der größte Produzent von Fernsehserien. Das Unternehmen will durch die Offensive sicherstellen, dass seine eigenen Inhalte von den Nutzern mehr beachtet werden als Serien, die zuerst im Fernsehen liefen.

Auf der gleichen Veranstaltung, auf der auch Netflix sprach, soll CBS dem Bericht zufolge angegeben haben, dass nur zehn Prozent der Streaming-Abrufe von Netflix-Nutzern Inhalten gelten, die der Streaming-Dienst selbst produziert hat. Dazu gab er eine für den US-Marktführer bei Direktabrufen per Internet beunruhigende Zahl für die USA zu Protokoll: Rund 1,1 Milliarden Stunden sollen die Nutzer die fünf eigenen Serien von Netflix angesehen haben.

Dem stehen aber 800 Millionen Stunden allein für die CBS-Serie NCIS entgegen. Das ist für Netflix umso dramatischer, als es sich dabei nur um Folgen handelt, die zuvor schon im Fernsehen zu sehen waren. Die Eigenproduktionen, die meist nur bei Netflix zu sehen sind, sind für die US-Zuschauer also weniger attraktiv als TV-Wiederholungen.

Dass Netflix verstärkt auf eigene Inhalte setzt, zeigt sich schon jetzt: Ab dem 12. Dezember 2014 ist die neue Serie Marco Polo gleichzeitig in allen Ländern abrufbar, in denen Netflix aktiv ist. Mit 90 Millionen US-Dollar Produktionskosten für zehn Folgen soll sie eine der teuersten fortlaufenden Serien sein.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 349,00€
  2. ab 369€ + Versand
  3. 71,90€ + Versand
  4. 529,00€

g3kko 13. Dez 2014

Oh, danke!

robinx999 12. Dez 2014

Mir geht es darum das erfolgreiche Serien teuer werden, vor allem wenn sie Lange laufen...

KlausKleber 12. Dez 2014

Laut Netflix Chat werden sie das in der Tat. Find ich gut, denn ich möchte selber...

robinx999 12. Dez 2014

Ich sag ja nicht das die Pay TV Serien schlecht sind. Wobei solche Serien wie Walking...

Nocta 11. Dez 2014

Vielleicht hast du die virtuellen Server genutzt. Die sind für Netflix nutzlos.


Folgen Sie uns
       


Dell XPS 13 (7390) - Hands on

Das XPS 13 Convertible (7390) ist Dells neues 360-Grad-Gerät: Es nutzt Ice-Lake-Chips für doppelte Geschwindigkeit, hat ein höher auflösendes Display, eine nach oben versetzte Kamera und eine magnetisch arbeitende Tastatur.

Dell XPS 13 (7390) - Hands on Video aufrufen
Google Maps in Berlin: Wenn aus Aussetzfahrten eine neue U-Bahn-Linie wird
Google Maps in Berlin
Wenn aus Aussetzfahrten eine neue U-Bahn-Linie wird

Kartendienste sind für Touristen wie auch Ortskundige längst eine willkommene Hilfe. Doch manchmal gibt es größere Fehler. In Berlin werden beispielsweise einige Kleinprofil-Linien falsch gerendert. Dabei werden betriebliche Besonderheiten dargestellt.
Von Andreas Sebayang

  1. Kartendienst Qwant startet Tracking-freie Alternative zu Google Maps
  2. Nahverkehr Google verbessert Öffi-Navigation in Maps
  3. Google Maps-Nutzer können öffentliche Veranstaltungen erstellen

LEDs: Schlimmes Flimmern
LEDs
Schlimmes Flimmern

LED-Licht zu Hause oder im Auto leuchtet nur selten völlig konstant. Je nach Frequenz und Intensität kann das Flimmern der Leuchtmittel problematisch sein, für manche Menschen sogar gesundheitsschädlich.
Von Wolfgang Messer

  1. Wissenschaft Schadet LED-Licht unseren Augen?
  2. Straßenbeleuchtung Detroit kämpft mit LED-Ausfällen und der Hersteller schweigt
  3. ULED Ubiquitis Netzwerkleuchten bieten Wechselstromversorgung

In eigener Sache: Golem.de bietet Seminar zu TLS an
In eigener Sache
Golem.de bietet Seminar zu TLS an

Der Verschlüsselungsexperte und Golem.de-Redakteur Hanno Böck gibt einen Workshop zum wichtigsten Verschlüsselungsprotokoll im Netz. Am 24. und 25. September klärt er Admins, Pentester und IT-Sicherheitsexperten in Berlin über Funktionsweisen und Gefahren von TLS auf.

  1. In eigener Sache Zweiter Termin für Kubernetes-Seminar
  2. Leserumfrage Wie können wir dich unterstützen?
  3. In eigener Sache Was du schon immer über Kubernetes wissen wolltest

    •  /