Abo
  • Services:
Anzeige
WLAN in Berliner Café
WLAN in Berliner Café (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Drahtlose Netze: TV-Frequenzen für ausgedehntes freies Super-WiFi nutzen

WLAN in Berliner Café
WLAN in Berliner Café (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Statt frei werdende Fernsehfrequenzen zu versteigern, sollten sie für großflächige kostenlose drahtlose Netze bereitgestellt werden, meinen Wissenschaftler. So könnten Teilnehmer in einer Entfernung von mehreren Kilometern erreicht werden.

Anzeige

Frei werdende Fernsehfrequenzen sollten nach einem Vorschlag von Wissenschaftlern für großflächige kostenlose drahtlose Netze für alle genutzt werden. Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) schlagen in einer in Telecommunications Policy veröffentlichten Studie vor, bestimmte Frequenzen nicht an Mobilfunkbetreiber zu versteigern.

Aktuell vom terrestrischen Fernsehen genutzte Frequenzen des 700-MHz-Bandes sollen dem Mobilfunk für die Datenübertragung zur Verfügung gestellt werden. Die Bundesnetzagentur will die Frequenzen der sogenannten Digitalen Dividende II versteigern.

WLANs sind aktuell auf hohe Frequenzbereiche von 2,4 oder 5 GHz beschränkt und haben daher eine begrenzte Reichweite. Die Autoren der Studie, Arnd Weber vom Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) des KIT und Jens Elsner, früher Mitarbeiter des Communications Engineering Lab des KIT, schlagen vor, die Frequenzen für freie Kommunikation zu vergeben.

Bestehende drahtlose Netze könnten mit automatischer Anpassung der Sendeleistung, um Störungen zu vermeiden, sogar Teilnehmer in einer Entfernung von mehreren Kilometern erreichen. Selbst in Städten, wo aufgrund vieler Sendestationen mit begrenzter Sendeleistung gearbeitet werden müsste, könnte die Reichweite dieser Netze deutlich ausgedehnt werden, um sie beispielsweise Passanten in umliegenden Straßenzügen für ihre Smartphones zur Verfügung zu stellen.

"Die Realisierung unseres Ansatzes hätte weitreichende Folgen. Personen, Institutionen und Unternehmen wären bei ihrer digitalen Kommunikation in viel geringerem Maße auf teure Mobilfunknetze angewiesen. Darin sehen wir nicht zuletzt auch einen großen gesamtwirtschaftlichen Nutzen", sagte Weber. Schon die Öffnung der bisherigen WLAN-Frequenzen im vergangenen Jahrhundert habe gezeigt, dass Anwender und Unternehmen die neuen Möglichkeiten innovativ für neue Produkte nutzten, neben den drahtlosen Computernetzwerken etwa auch für kabellose Lautsprecherboxen und Kameras, Garagenfernbedienungen, Funketiketten, Babyphones oder Bluetooth.

Daher sollten niedrige Frequenzbereiche als Allgemeingut kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Die Wissenschaftler schlagen vor, ein 90-MHz-Intervall auf UHF-Bändern zu reservieren.


eye home zur Startseite
plutoniumsulfat 19. Nov 2014

Zumindest von Politik hab ich welche.

x2k 18. Nov 2014

Darum hab ich ja auch geschrieben "erstmal". Das bezieht geräte ohne update und solche...

Phreeze 18. Nov 2014

und dann kommen noch die Doofen dazu. Das sind dann auch die Panikmacher, die keine...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Hauni Primary GmbH, Schwarzenbek
  2. SITA Airport IT GmbH, Düsseldorf
  3. Daimler AG, Leinfelden-Echterdingen
  4. awinta GmbH, Bietigheim-Bissingen, Mannheim, Gefrees, Oberhausen


Anzeige
Top-Angebote
  1. 14,99€
  2. (u. a. Harmony Elite 174,99€, kabellose Mäuse ab 27,99€)

Folgen Sie uns
       


  1. Navigationsgerät Chris

    Das Smartphone im Auto mit Sprache und Gesten bedienen

  2. Natilus

    Startup entwickelt Transportdrohne in Flugzeuggröße

  3. Gegen Verlegerverbände

    El País warnt vor europäischem Leistungsschutzrecht

  4. Verschlüsselung

    Schwachstellen in zahlreichen VoIP-Anwendungen entdeckt

  5. iPhone

    Die TSMC soll Apples A11-Chip im 10-nm-Verfahren produzieren

  6. New Pound Coin

    Neue Pfund-Münze nutzt angeblich geheime Sicherheitsfunktion

  7. HP Elite Slice im Kurztest

    So müsste ein Mac Mini aussehen!

  8. Neuralink

    Elon Musk will Gehirn-Computer-Schnittstellen entwickeln

  9. Neue Rotorblätter

    Hubschrauber könnten bald viel leiser fliegen

  10. Microsofts Project Torino

    Programmieren für sehbehinderte Kinder



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Nier Automata im Test: Stilvolle Action mit Überraschungen
Nier Automata im Test
Stilvolle Action mit Überraschungen
  1. Square Enix Gladiolus startet ohne die anderen Jungs in Final Fantasy 15
  2. Nvidia "KI wird die Computergrafik revolutionieren"
  3. The Avengers Project Marvel und Square Enix arbeiten an Superheldenoffensive

Betrugsnetzwerk: Kinox.to-Nutzern Abofallen andrehen
Betrugsnetzwerk
Kinox.to-Nutzern Abofallen andrehen

Hannover: Die Sommer-Cebit wird teuer
Hannover
Die Sommer-Cebit wird teuer
  1. Hannover Pavillons für die Sommer-Cebit sind schon ausgebucht
  2. Ab 2018 Cebit findet künftig im Sommer statt
  3. Modell 32UD99 LGs erster HDR-Monitor mit USB-C kommt nach Deutschland

  1. Re: Wir brauchen mehr intelligente statt "smarte...

    countzero | 13:48

  2. Schrott. Nicht kaufen.

    Eyeballz | 13:47

  3. Re: So viel Aufwand...

    keewee | 13:47

  4. Re: Warum erst jetzt?

    Muhaha | 13:47

  5. Re: Intel NUCs???

    DarioBerlin | 13:45


  1. 14:00

  2. 13:55

  3. 13:35

  4. 13:20

  5. 13:00

  6. 12:40

  7. 12:02

  8. 11:51


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel