DVB-T2/HEVC: Nur ein Betreiber will Antennen-TV in HD aufbauen

Für den technischen Betrieb des neuen Antennenfernsehens DVB-T2 hat sich nur Media Broadcast beworben. Die Landesmedienanstalten haben nun nur die Wahl, den Plattformbetreiber zu nehmen oder DVB-T2 nicht zu starten.

Artikel veröffentlicht am ,
Digitale Richtfunkantenne Alex Berlin
Digitale Richtfunkantenne Alex Berlin (Bild: Media Broadcast)

Der erste und einzige Bewerber für den Plattformbetrieb des neuen Antennenfernsehens im HD-Format steht fest. Das gab die ZAK am 30. Januar 2015 bekannt. Auf die Ausschreibung der Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK) der Landesmedienanstalten für die DVB-T2-Plattform hat sich nur Media Broadcast beworben.

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Media Broadcast ist aus T-Systems hervorgegangen, gehört dem französischen TDF-Konzern und betreibt Übertragungsplattformen für Fernsehen und Hörfunk.

Die ZAK wird jetzt prüfen, ob die Bedingungen in der Ausschreibung eingehalten wurden und die Zuweisung der Kapazitäten an Media Broadcast ausgesprochen werden kann. Die Entscheidung soll am 17. März 2015 getroffen werden.

Die Umstellung auf DVB-T2 soll in der ersten Jahreshälfte 2016 zunächst in den Ballungsräumen beginnen und im Jahr 2019 abgeschlossen sein. Dafür müsse die mit der Bundesnetzagentur vereinbarte Frequenzumstellung umgesetzt werden. "Es wird dann möglich sein, mittels Antenne Fernsehprogramme auch in HD-Qualität zu empfangen", erklärte die ZAK.

Programmangebote mit und ohne DRM

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Media Broadcast hatte im Oktober 2014 in Berlin ein Pilotprojekt zur DVB-T2-Erprobung gestartet. Das Pilotprojekt ist für 18 Monate geplant. Die Nachfolgetechnologie des heutigen DVB-T wird in Kombination mit dem HEVC/H.265-Kompressionsstandard getestet. Den Herstellern steht eine Testumgebung zur Entwicklung künftiger Endgeräte zur Verfügung.

Auch Tests und Spezifikationen für das Umschalten von DVB-T auf DVB-T2 sind Bestandteile des Piloten. Ein weiterer Test zu DVB-T2 wird von IRT/BR in München durchgeführt.

Bei dem Pilotprojekt geht es um stationären und portablen Indoor-Empfang. Die Testsignale werden im Kanal 42 übertragen. Dabei werden Datenraten zwischen 18 und 28 MBit/s im Multiplex erzielt, bis zu sieben HDTV-Programme können übertragen werden. Geplant sind Programmangebote mit und ohne DRM. Dem Digitalisierungsbericht 2014 zufolge nutzen weiter rund 7,4 Millionen Haushalte in Deutschland DVB-T über verschiedene Endgeräte.

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Subsessor 02. Feb 2015

Die werden z.B. für den individualfunk [1] und BOS benutzt oder zur Störsicherung...

Lala Satalin... 31. Jan 2015

Es gibt echt noch Leute, die TV gucken WOLLEN? Sobald irgendein Streamingportal die...

Lala Satalin... 31. Jan 2015

Das hat man bei 720p auch gesagt.

LinuxMcBook 31. Jan 2015

Wenn du tatsächlich so wenig fern guckst, reicht dann nicht das Angebot der Mediatheken...



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