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Kabelfernsehen: Kabel Deutschland bietet zehn weitere HD-Sender an

Kabel Deutschland bringt zehn weitere HD-Sender in seine kostenpflichtigen Pakete. Darunter auch Serien bei Sony Entertainment Television.

Artikel veröffentlicht am ,
Kabel Deutschland holt sich die Senderinhalte von Satelliten.
Kabel Deutschland holt sich die Senderinhalte von Satelliten. (Bild: Michaela Rehle/Reuters)

Kabel Deutschland bringt weitere zehn HD-Sender ins Angebot. Das gab das Vodafone-Unternehmen am 25. November 2014 bekannt. Nutzer des Pakets Kabel Premium Extra bekommen mit Disney XD HD und Nick Jr. HD zwei weitere Programme für Kinder, dazu kommen Sportdigital HD mit internationalem Live-Fußball und Unterhaltungsdokus von A&E HD.

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Im Programmbouquet Kabel Premium HD wird Disney Junior HD neu angeboten.

Im Paket HD-Senderwelt teilen sich nun Comedy Central HD und Viva HD einen neuen Sendeplatz. Weitere Neuzugänge sind MTV HD und Nickelodeon HD.

Insgesamt verbreitet Kabel Deutschland damit nach eigenen Angaben 77 HD-Sender im Netz. Die öffentlich-rechtlichen HD-Sender sind unverschlüsselt. Die Sender sind ab 25. November bei Kabel Deutschland zu empfangen, Nick Jr. HD startet am 10. Dezember.

Neben linearem Fernsehen bietet Kabel Deutschland auch über den Video-on-Demand-Service Select Video bei Verfügbarkeit TV-Inhalte in HD-Qualität an. In einigen Paketen sind auch die Abrufinhalte der Pay-TV-Sender kostenfrei verfügbar.

Das Bundeskartellamt hatte Strafen in Höhe von 55 Millionen Euro gegen die beiden TV-Sendergruppen ProSiebenSat.1 und RTL verhängt, weil diese bei der Grundverschlüsselung "wettbewerbswidrige Absprachen getroffen" hatten. Die Sender mussten sich verpflichten, ihre wesentlichen Programme in SD-Qualität für einen Zeitraum von zehn Jahren unverschlüsselt über Kabel, Satellit und IPTV anzubieten. Nicht eingeschlossen ist die Verschlüsselung von HD-Programmen.

ARD und ZDF hatten im Jahr 2013 ihre Verträge zur Weiterverbreitung ihrer Fernsehsender durch Kabel Deutschland und Unitymedia gekündigt. Es ging dabei um die generellen Einspeiseverträge - unabhängig vom Übertragungsformat. Zuvor hatten sie den Kabelkonzernen Einspeisungsentgelte in Höhe von rund 60 Millionen Euro überwiesen. Gegen die Kündigung wehren sich die Kabelkonzerne, die gesetzlich verpflichtet sind, die Sender der öffentlich-rechtlichen Anstalten zu verbreiten. Ein Unternehmenssprecher sagte Golem.de im März 2014: "Wir werden den Weg durch die Instanzen weiter fortsetzen und die Einzelheiten der Auseinandersetzung mit ARD und ZDF von den Gerichten entscheiden lassen."

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aetzchen 26. Nov 2014

An DRM kommt man als Kabelkunde mit ein wenig IT Kenntnis vorbei. Zwar setzen die Karten...


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