Abo
  • IT-Karriere:

Allensbach-Umfrage: Zwei Drittel kritisieren Höhe der Rundfunkgebühr

Laut einer neuen Umfrage lehnen zwei Drittel der Deutschen die Rundfunkgebühr als zu hoch ab. Die öffentlich-rechtlichen Sender können für die Jahre 2013 bis 2016 mit insgesamt 31,8 Milliarden Euro rechnen.

Artikel veröffentlicht am ,
ARD und ZDF: 31,8 Milliarden Euro bis 2016
ARD und ZDF: 31,8 Milliarden Euro bis 2016 (Bild: Alexander Hassenstein/Getty Images)

Immer mehr Menschen kritisieren die Zwangsgebühr für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Zwei Drittel der Deutschen halten die Abgabe von 215,76 Euro im Jahr für jeden Haushalt für relativ hoch. Das geht nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung aus einer repräsentativen Umfrage hervor, die am 6. November 2014 auf dem Publishers' Summit des VDZ (Verband Deutscher Zeitschriftenverleger) vorgestellt wird. Das Institut für Demoskopie Allensbach hat 1.520 Personen befragt.

Stellenmarkt
  1. BAS Kundenservice GmbH & Co. KG, Berlin
  2. Weischer.Solutions GmbH, Hamburg

"Im Medienbereich gibt es nur einen Bereich, der von der Bevölkerung als hochpreisig angesehen wird - und das ist das öffentlich-rechtliche Fernsehen", sagte Renate Köcher, Geschäftsführerin des Instituts für Demoskopie Allensbach.

Bei E-Paper-Abonnements von Zeitschriften und Zeitungen fanden nur 17 Prozent den Preis zu hoch: 28 Prozent halten weniger als 2,50 Euro für gerechtfertigt, drei Prozent einen Preis von 2,50 bis 4,00 Euro und zwei Prozent einen Betrag von mehr als 4,00 Euro. Rund zwei Drittel (67 Prozent) waren unentschieden oder machten keine Angabe. Im Durchschnitt sehen alle Befragten 1,45 Euro für eine Digital-Ausgabe als angemessen an, bei der Gruppe der Zeitschriften-Abonnenten liegt der Wert bei durchschnittlich 1,65 Euro.

Die Haushaltsgebühr muss jeder zahlen, auch Menschen, die kein Rundfunkgerät besitzen. Die Höhe liegt pro Haushalt bei monatlich 17,98 Euro. Damit soll die Nutzung von Fernsehen, Hörfunk, Telemedien, Computer und Autoradio der Haushaltsmitglieder abgedeckt sein. Wer zuvor nur 5,76 Euro für die reine Nutzung eines Radios oder 5,52 Euro für einen internetfähigen PC gezahlt hat, wurde auf 17,98 Euro im Monat heraufgestuft. Seit 2013 wird der Beitrag für ARD, ZDF und Deutschlandradio pro Wohnung und nicht mehr nach Anzahl und Art der Geräte erhoben.

Die öffentlich-rechtlichen Sender können für die Jahre 2013 bis 2016 mit insgesamt 31,8 Milliarden Euro rechnen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 229€ (Bestpreis!)
  2. 64,90€ (Bestpreis!)
  3. (u. a. beide Spiele zu Ryzen 9 3000 oder 7 3800X Series, eines davon zu Ryzen 7 3700X/5 3600X/7...

Trollfeeder 08. Nov 2014

Naja ob die Konzerne die Redakteure direkt bezahlen oder über den Umweg der Werbung ist...

Trollfeeder 08. Nov 2014

Tja das ist die Frage inwieweit man sich davon beeinflussen lässt. Du scheinst dir ja...

Sicaine 06. Nov 2014

Weil die OER so derbe viel Budget hat, dass das dem Freien Markt kaput macht. Hast du...

CarstenKnuth 06. Nov 2014

Wenn ard wenigstens nich soein beschissenes programm machen würde man kommt sich vor als...

suicicoo 06. Nov 2014

Warum gibt man den Betrag nur für 3 Jahre an? nur weil's nach mehr klingt? Ja, ich bin in...


Folgen Sie uns
       


1.000-Meilen-Strecke mit dem E-Tron - Bericht

Innerhalb 24 Stunden durch zehn europäische Länder fahren? Ist das mit einem Elektroauto problemlos möglich?

1.000-Meilen-Strecke mit dem E-Tron - Bericht Video aufrufen
Atari Portfolio im Retrotest: Endlich können wir unterwegs arbeiten!
Atari Portfolio im Retrotest
Endlich können wir unterwegs arbeiten!

Ende der 1980er Jahre waren tragbare PCs nicht gerade handlich, der Portfolio von Atari war eine willkommene Ausnahme: Der erste Palmtop-Computer der Welt war klein, leicht und weitestgehend DOS-kompatibel - ideal für Geschäftsreisende aus dem Jahr 1989 und Nerds aus dem Jahr 2019.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Retrokonsole Hauptverantwortlicher des Atari VCS schmeißt hin

Internetprovider: P(y)ures Chaos
Internetprovider
P(y)ures Chaos

95 Prozent der Kunden des Internetproviders Pyur bewerten die Leistung auf renommierten Bewertungsportalen mit der Schulnote 6. Ein Negativrekord in der Branche. Was steckt hinter der desaströsen Kunden(un)zufriedenheit bei der Marke von Tele Columbus? Ein Selbstversuch.
Ein Erfahrungsbericht von Tarik Ahmia

  1. Bundesnetzagentur Nur 13 Prozent bekommen im Festnetz die volle Datenrate

SSD-Kompendium: AHCI, M.2, NVMe, PCIe, Sata, U.2 - ein Überblick
SSD-Kompendium
AHCI, M.2, NVMe, PCIe, Sata, U.2 - ein Überblick

Heutige SSDs gibt es in allerhand Formfaktoren mit diversen Anbindungen und Protokollen, selbst der verwendete Speicher ist längst nicht mehr zwingend NAND-Flash. Wir erläutern die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Solid State Drives.
Von Marc Sauter

  1. PM1733 Samsungs PCIe-Gen4-SSD macht die 8 GByte/s voll
  2. PS5018-E18 Phisons PCIe-Gen4-SSD-Controller liefert 7 GByte/s
  3. Ultrastar SN640 Western Digital bringt SSD mit 31 TByte im E1.L-Ruler-Format

    •  /