Super Hi-Vision: NHK will 13-Zoll-OLED mit 8K-Auflösung zeigen
Ein kleines Display mit 8K-Auflösung will der öffentliche japanische Fernsehsender NHK erstmals auf der asiatischen Ausgabe der Fachkonferenz IBC Ende Januar 2015 in Dubai vorführen. Dies hat der Sender(öffnet im neuen Fenster) am 15. Januar 2015 mitgeteilt, allerdings noch ohne ein Bild des Geräts zu zeigen.
Das Display in OLED-Bauweise bringt auf 13,3 Zoll Diagonale 7.680 x 4.320 Pixel unter, was eine Dichte von 664 ppi ergibt. Das erreicht eine noch schärfere Darstellung als bei den kleineren Displays mit 2.560 x 1.440 Pixeln in Topsmartphones, die auf rund 500 ppi kommen. Das NHK-Panel ist mit seiner Größe für Notebooks oder große Tablets geeignet, die bisher auch noch nicht die 8K-Auflösung erreichen.
Entwickelt hat das Gerät das japanische Semiconductor Energy Laboratory(öffnet im neuen Fenster) (SEL), das mit vielen internationalen, vor allem aber japanischen Unternehmen eng zusammenarbeitet. Auch viele andere Grundlagentechniken für digitales Fernsehen wurden bereits am SEL entwickelt. Von NHK wiederum stammt ein Sensor für eine Kamera, die mit 8K-Auflösung 120 Bilder pro Sekunde einfangen kann.
8K in Japan bereits Realität
Die gegenüber 4K nochmals vervierfachte Auflösung – die bei 8K also dem 16-Fachen von Full-HD entspricht – wird in Japan bereits in der Praxis getestet. Dort heißt das System Super Hi-Vision, um es von Ultra HD abzugrenzen. Wie bei NHK einsehbar(öffnet im neuen Fenster) ist, gibt es dazu immer wieder öffentliche Vorführungen in Kinos, unter anderem von den olympischen Spielen in London und Sotchi.
Auch eine internationale Verbreitung von 8K erscheint in den kommenden Jahren möglich, selbst wenn es bisher noch nicht einmal flächendeckende 4K-Ausstrahlungen im Fernsehen gibt. Bereits 2012 wurden aber 4K und 8K zum ITU-Standard.
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