Staatsanwaltschaft Dresden: Öffentliche Fahndung nach Kinox.to-Betreiber

Die Staatsanwaltschaft Dresden will die beiden mutmaßlichen Betreiber von Kinox.to und Movie4k jetzt mit einer öffentlichen Fahndung aufspüren. Dies ist nur in schwerwiegenden Fällen üblich.

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Homepage von Kinox.to
Homepage von Kinox.to (Bild: Kinox.to/Screenshot: Golem.de)

Nach den Polizeiaktionen gegen die mutmaßlichen Betreiber der illegalen Streamingplattformen Kinox.to und Movie4k beginnt die Staatsanwaltschaft Dresden heute mit einer Öffentlichkeitsfahndung. Das berichtet die Tageszeitung Die Welt.

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Bei einer Öffentlichkeitsfahndung werden Aufrufe zur Mithilfe an die Bevölkerung im Radio und im Fernsehen gesendet und Steckbriefe ausgehängt. Dies ist nur in schwerwiegenden Fällen üblich.

Gesucht werden die beiden flüchtigen Brüder Kastriot (25) und Kreshnik S. (21) aus einem Ort in der Nähe von Lübeck. Sie sollen sich seit August nicht mehr in Deutschland aufhalten. Ihnen werden gewerbsmäßige Urheberrechtsverletzung, Steuerhinterziehung, räuberische Erpressung und Brandstiftung vorgeworfen.

Am Wochenende wurde über die Ermittlungen der Generalstaatsanwaltschaft Dresden gegen die mutmaßlichen Betreiber von Kinox.to berichtet. Sechs Wohn- und Geschäftsräume in vier Bundesländern wurden durchsucht, darunter auch das Elternhaus der Brüder.

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Die Betreiber stünden auch hinter Movie4k.to, Boerse.sx und Mygully.com. Nach Angaben der GVU (Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen) gibt es Belege, dass die Gruppe auch einen eigenen Werbedienstleister betrieben hat. Bei einem Zahlungsdienstleister in Berlin seien "Vermögenswerte sichergestellt" worden, erklärte der Dresdner Oberstaatsanwalt Wolfgang Klein.

Zwei weitere Haftbefehle gegen wichtige Kräfte aus der Gruppe seien im Raum Neuss und in Düsseldorf vollstreckt worden. Die beiden Männer befänden sich derzeit in Untersuchungshaft.

Die GVU gibt bisher keine Schätzungen zum Gewinn von Kinox.to und Movie4k ab, "da es zu viele Variablen gibt, die erst im Rahmen des Strafverfahrens aufgeklärt werden können", sagte GVU-Sprecherin Christine Ehlers Golem.de. Die Generalstaatsanwaltschaft spricht von mindestens 1,3 Millionen Euro hinterzogenen Steuern. Geht man davon aus, dass 19 Prozent Umsatzsteuer zugrunde liegen, müssten die Einnahmen mindestens 6,8 Millionen Euro betragen.

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furanku1 01. Nov 2014

Fadenscheinige Schutzbehauptung.

Garius 01. Nov 2014

Da wirst du dich tot suchen. Der Film hat gar nichts mit Disney zu tun, auch wenn's ihm...

The_Soap92 31. Okt 2014

Ändert 1. Nix an meiner Aussage und 2. Ja ich hab nicht mehr als einmal ne suchanfrage...

Thurius 31. Okt 2014

Schon mal daran gedacht das die nach Datum sortiert sind?

The_Soap92 31. Okt 2014

Genau das, danke :D Ich gebe so viel wie möglich Geld für die Inhalte die ich...



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