Abo
  • Services:
Anzeige
Der LG EG9900 OLED-TV auf der CES-Pressekonferenz 2015
Der LG EG9900 OLED-TV auf der CES-Pressekonferenz 2015 (Bild: LG)

Curved oder flach: LGs neuer OLED-Fernseher verbiegt sich auf Wunsch

Der LG EG9900 OLED-TV auf der CES-Pressekonferenz 2015
Der LG EG9900 OLED-TV auf der CES-Pressekonferenz 2015 (Bild: LG)

WebOS 2.0 und neue Techniken will LG in seinen nächsten Fernsehern verbauen: Einer wird beweglich sein, ein anderer HDR unterstützen. Die WebOS-Plattform soll außerdem für Geschäftskunden interessant werden.

Anzeige

Auf der CES 2015 in Las Vegas hat LG seine Pläne für die kommende Generation von High-End-OLED-Fernsehern vorgestellt. Die Geräte werden alle auf der neuen WebOS-Version 2.0 basieren, die laut LG doppelt so schnell sein wird wie der Vorgänger und neue Funktionen integriert. So werden einzelne Geräte 4K-Streaming von Inhalten unterstützen, insbesondere von Netflix. Zudem soll WebOS 2.0 nur noch 60 Prozent der bisherigen Zeit zum Booten benötigen. Genaue Zeiten nennt LG allerdings nicht. Das Unternehmen bleibt damit dem Betriebssystem treu, das ursprünglich auf Tablets und Smartphones von Palm zum Einsatz kam. Samsung wird hingegen wie angekündigt 2015 auf Tizen als Smart-TV-Plattform setzen.

Die WebOS-Plattform will LG auch nutzen, um seine Fernseher für Unternehmen attraktiv zu machen. So wird LG etwa im Bereich Digital Signage auf WebOS 2.0 setzen. Hotel-Fernseher bieten zwar schon seit Jahren spezielle Oberflächen an, doch auch hier soll WebOS 2.0 laut LG eine interessante Plattform sein.

2015 wird LG zudem High Dynamic Range in Fernsehern unterstützen. Damit wird die Darstellung von Bildern realistischer. Die OLED-Technik ermöglicht gute Schwarzwerte, und per HDR werden Fernseher an einzelnen Positionen des Bildes die Lichtstärke deutlich erhöhen. Details zu den HDR-Geräten nannte LG noch nicht.

HDR erhöht die Leistungsaufnahme

Durch HDR steigt normalerweise die Leistungsaufnahme, da die Hintergrundbeleuchtung deutlich verstärkt werden muss. Im Falle der OLED-Technik müssen die einzelnen Pixel heller leuchten. Golem.de konnte bereits vergangenes Jahr auf der Ifa einen Dolby-Vision-Prototyp der Dolby Laboratories begutachten, der das Optimum darstellt. Über eine haushaltsübliche Stromversorgung konnte der Prototyp jedoch nicht mehr versorgt werden. Das 4.000 Candela pro Quadratmeter helle Display benötigte rund 4 Kilowatt. LG wird diesen Bereich sicher nicht erreichen. Zu erwarten sind bei Consumer-Geräten Leuchtdichten um die 1.000 cd/qm, wie uns Dolby damals mitteilte.

Flexible Displays und neue CPUs

Für die neue Fernsehergeneration wird LG zudem die Hardware verbessern. Zum Einsatz sollen 2015 um die 4 CPU-Kerne auf einem System-on-a-Chip kommen. Technisch sollen die Fernseher mit WRGB-OLED-Panels arbeiten. Das W steht dabei für White und ist ein zusätzlicher weißer Subpixel. Die Technik selbst ist nicht neu, LG setzt sie schon länger ein. Zudem gibt LG bei seinen 4K-OLED-Fernsehern eine Reaktionszeit von 0,001 ms an. Auf der CES hat das Unternehmen zunächst sieben neue OLED-TV-Geräte angekündigt, die von 55 über 65 bis hin zu 77 Zoll in der Bildschirmdiagonale reichen. Es wird sie gebogen, in flacher Bauweise sowie als flexible Geräte geben. Je nach Nutzerbedürfnissen kann das Panel dann bewegt und von einer flachen Darstellung zu einer nach innen gekrümmten, kurvigen Darstellung konvertiert werden. Technische Details des EG9900 nennt LG in dem technischen Datenblatt noch nicht. Das 77-Zoll-Modell mit flexiblem Display hat LG schon Anfang 2014 in Aussicht gestellt. Er wird dieses Jahr zur Marktreife gebracht.

Die Preise der Fernseher bleiben allerdings hoch. So kostet ein älteres 65-Zoll-Modell mit 4K-Auflösung, das nur in den USA bereits erhältlich ist, etwa 12.000 US-Dollar ohne die lokal anfallenden Steuern. Preis und Veröffentlichungsdatum für das 77-Zoll-Modell stehen noch nicht fest.


eye home zur Startseite
johnsonmonsen 06. Jan 2015

Hallo Ach, Dir auch einen schönen Feiertag! Deine Beiträge haben mich auch dazu gebracht...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, Munster
  2. Sky Deutschland GmbH, Unterföhring bei München
  3. Spectra-Physics, Rankweil (Österreich)
  4. über Hays AG, Hamburg


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 10,99€
  2. (-50%) 3,49€
  3. 32,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Tele Columbus

    1 GBit würden "gegenwärtig nur die Nerds buchen"

  2. Systemkamera

    Leica CL verbindet Retro-Design mit neuester Technik

  3. Android

    Google bekommt Standortdaten auch ohne GPS-Aktivierung

  4. Kabelnetz

    Primacom darf Kundendaten nicht weitergeben

  5. SX-10 Aurora Tsubasa

    NECs Beschleuniger nutzt sechs HBM2-Stacks

  6. Virtual Reality

    Huawei und TPCast wollen VR mit 5G streamen

  7. Wayland-Desktop

    Nvidia bittet um Mitarbeit an Linux-Speicher-API

  8. Kabelnetz

    Vodafone liefert Kabelradio-Receiver mit Analogabschaltung

  9. Einigung erzielt

    EU verbietet Geoblocking im Online-Handel

  10. Unitymedia

    Discounter Eazy kommt technisch nicht an das TV-Kabelnetz



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Coffee Lake vs. Ryzen: Was CPU-Multitasking mit Spielen macht
Coffee Lake vs. Ryzen
Was CPU-Multitasking mit Spielen macht
  1. Custom Foundry Intel will 10-nm-Smartphone-SoCs ab 2018 produzieren
  2. ARM-Prozessoren Macom verkauft Applied Micro
  3. Apple A11 Bionic KI-Hardware ist so groß wie mehrere CPU-Kerne

Smartphone-Kameras im Test: Die beste Kamera ist die, die man dabeihat
Smartphone-Kameras im Test
Die beste Kamera ist die, die man dabeihat
  1. Honor 7X Smartphone im 2:1-Format mit verbesserter Dual-Kamera
  2. Mini-Smartphone Jelly im Test Winzig, gewöhnungsbedürftig, nutzbar
  3. Leia RED verrät Details zum Holo-Display seines Smartphones

Xbox One X im Test: Schöner, schwerer Stromfresser
Xbox One X im Test
Schöner, schwerer Stromfresser
  1. Microsoft Xbox-Software und -Services wachsen um 21 Prozent
  2. Microsoft Xbox One emuliert 13 Xbox-Klassiker
  3. Microsoft Neue Firmware für Xbox One bietet mehr Übersicht

  1. Re: Recht hat er. Wichtiger als Geschwindigkeit...

    forenuser | 04:42

  2. Re: Ja, weil viel zu teuer

    forenuser | 04:33

  3. Re: Schnelles WLAN wäre wichtiger

    Gandalf2210 | 04:28

  4. Re: The machine that builds the machine

    Gamma Ray Burst | 03:47

  5. Re: Tesla rasiert alle weg

    Gamma Ray Burst | 03:40


  1. 20:00

  2. 18:28

  3. 18:19

  4. 17:51

  5. 16:55

  6. 16:06

  7. 15:51

  8. 14:14


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel