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Mobilfunk: Sony will Modellvielfalt bei Smartphones reduzieren

Sonys Mobilfunk-Abteilung beschert dem Unternehmen herbe Verluste, während die Playstation und Digital-Imaging-Produkte Geld bringen. Nun plant Sony einen Modell-Kahlschlag und will sich auf wenige, profitable Geräte konzentrieren, auch wenn das zulasten des Umsatzes geht.

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Sony-Manager Hiroki Totoki will die Mobilfunksparte umbauen.
Sony-Manager Hiroki Totoki will die Mobilfunksparte umbauen. (Bild: Sony)

Künftig werde es von Sony weniger Smartphone-Modelle geben, berichtet das Wall Street Journal. Sony wolle sich auf weniger Modelle besinnen, die dafür aber profitabel sein sollen. Zudem wolle sich Sony teilweise aus dem Markt in China zurückziehen, wo die Konkurrenz durch einheimische Anbieter zu groß sei.

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Ähnliches hat auch Samsung bei seinen Smartphones vor. Bei den Japanern und Südkoreanern heißt die neue Devise: weniger Auswahl, mehr Profit. Sony ist bereit, auf bis zu 30 Prozent des Umsatzes im Mobilbereich und damit auf einen deutlichen Marktanteil vorübergehend zu verzichten.

Playstation rettet Sony die Bilanz

Im letzten ausgewiesenen Geschäftsquartal konnte Sony zwar einen gestiegenen Konzernumsatz melden, was an dem guten Ergebnis der Playstation-Sparte lag: Deren Umsatz stieg um 83 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal und Sony erzielte einen Gewinn von 156 Millionen Euro. Problematisch ist es jedoch in der Mobilfunksparte. Hier wurde inklusive Sondereffekten ein Verlust von 1,23 Milliarden Euro erwirtschaftet.

Gewinne wichtiger als Marktanteile

Hiroki Totoki, Sonys neuer Chef der Mobilsparte, hat auf einer Investorenkonferenz laut Medienberichten die Devise ausgegeben, dass Sony nicht auf Marktanteile, sondern auf Profite aus sei. Wie die Pläne genau aussehen, wird sich erst im nächsten Jahr zeigen. Sony will im März 2015 seine Restrukturierungspläne für den Mobilbereich spezifizieren.

Auch das Fifa-Fußballsponsoring will Sony in Zukunft nicht mehr durchführen, heißt es bei Reuters. Insider haben diese Information weitergegeben, offiziell bestätigt wurden sie nicht.

Playstation und Bildsensoren sollen auch künftig Profit abwerfen

Künftig will Sony die Umsätze mit der Playstation und den Spielen um 25 Prozent auf dann 1,6 Billion Yen (10,88 Milliarden US-Dollar) steigern. Bei den von Sony hergestellten Bildsensoren sollen die Umsätze gar um 70 Prozent auf 1,5 Billionen Yen (10,2 Milliarden Euro) erhöht werden. Sony verwendet die Bildsensoren nicht nur bei den eigenen Kameras, sondern verkauft sie auch weiter, zum Beispiel an Smartphone-Hersteller.

Die machen Sony andererseits das Leben schwer. Samsung und Apple agieren im High-End-Segment, in dem auch Sony versuchte, größere Marktanteile zu gewinnen, während im Low-End-Sektor Konkurrenten wie Lenovo und Xiaomi eine starke Konkurrenz sind. Aus dem chinesischen Mobilfunkmarkt will sich Sony stark zurückziehen, und auch in den USA steht das Engagement auf der Kippe, so Totoki.

Auf dem globalen Smartphone-Markt erwartet Sony in den kommenden Jahren insgesamt ein geringeres Marktwachstum.



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Anonymer Nutzer 26. Nov 2014

Dann würde dich Photoshop Touch bestimmt ziemlich überraschen. Da verschenkt Adobe quasi...

Balion 26. Nov 2014

Das ist da schon lange angekommen, man muss nur differenzieren. Wachstum muss finanziert...

ChevalAlazan 26. Nov 2014

Und davon sind nur zwei aktuell. Die letzten beiden sind Vorjahresmodelle. Wenn ich mir...


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