KEF: Rundfunkbeitrag bringt über 1,2 Milliarden Euro zu viel

Erheblich mehr als 1,2 Milliarden Euro werden ARD und ZDF durch den Rundfunkbeitrag nach neuen Berichten zu viel einnehmen. Damit betragen die jährlichen Einnahmen von ARD und ZDF aus dem Rundfunkbeitrag rund 8 Milliarden Euro.

Artikel veröffentlicht am ,
KEF: Rundfunkbeitrag bringt über 1,2 Milliarden Euro zu viel
(Bild: Dominique Faget/AFP Photo)

Die Mehreinnahmen aus dem neuen Rundfunkbeitrag für ARD, ZDF und Deutschlandradio werden in den nächsten vier Jahren um deutlich mehr als 1,2 Milliarden Euro über dem genehmigten Bedarf liegen. Das hat Horst Wegner, Geschäftsführer der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs (KEF), dem Evangelischen Pressedienst (epd) erklärt. Die Mehreinnahmen überschritten demnach wohl die Prognose von 1,2 Milliarden Euro deutlich, genaue Zahlen könne er jedoch nicht nennen. Zuvor hatte die Bild-Zeitung von 1,5 Milliarden Euro Mehreinnahmen berichtet.

Stellenmarkt
  1. Head of IT Business Applications (m/w/d) High-Tech-Industrie
    über Mentis International Human Resources GmbH, Baden-Württemberg
  2. SAP ABAP Senior Entwickler (m/w/x)
    über duerenhoff GmbH, Hamburg
Detailsuche

Der Deutsche Journalisten-Verband forderte, das Geld dem Hörfunk- und Fernsehjournalismus zugutekommen zu lassen. Sparorgien auf Kosten der freien Journalisten und des Qualitätsanspruchs seien abzulehnen.

Der Vorsitzende des Verbandes Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT), Tobias Schmid, sagte, dies sei nicht überraschend. "Die Prognose des VPRT von vor einem Jahr zu den Mehreinnahmen von ARD und ZDF wird durch die jetzt veröffentlichte Zahl von 1,5 Milliarden Euro bis 2016 offenbar bestätigt. Damit betragen die jährlichen Einnahmen von ARD und ZDF aus dem Rundfunkbeitrag rund 8 Milliarden Euro. Das entspricht insgesamt etwa dem Staatshaushalt eines europäischen Kleinstaates."

Es stelle sich die Frage, warum die Öffentlich-Rechtlichen dies nicht selbst errechnen und benennen konnten. Nun müsse eine rasche Umsetzung der von der Politik bereits diskutierten Werbereduzierung in den öffentlich-rechtlichen Programmen erfolgen.

Golem Akademie
  1. First Response auf Security Incidents: Ein-Tages-Workshop
    4. März 2022, Virtuell
  2. C++ Programmierung Basics: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    13.–17. Dezember 2021, virtuell
Weitere IT-Trainings

Die Haushaltsgebühr muss jeder zahlen, auch Menschen, die kein Rundfunkgerät besitzen. Die Höhe liegt pro Haushalt bei monatlich 17,98 Euro. Damit soll die Nutzung von Fernsehen, Hörfunk, Telemedien, Computer und Autoradio der Haushaltsmitglieder abgedeckt sein. Wer zuvor nur 5,76 Euro für die reine Nutzung eines Radios oder 5,52 Euro für einen internetfähigen PC gezahlt hat, wurde auf 17,98 Euro im Monat heraufgestuft. Seit 2013 wird der Beitrag für ARD, ZDF und Deutschlandradio pro Wohnung und nicht mehr nach Anzahl und Art der Geräte erhoben.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


patrickrocker83 29. Apr 2015

das recht verträge nach eigenem ermessen abzuschliessen oder zu kündigen

__destruct() 12. Feb 2015

Die Threads verfolgen viele. So können auch noch nach Jahren Konversationen zu Stande...

Lemo 07. Feb 2015

Ich finds hier ganz nett, wir können uns glücklich schätzen nach unserer Vergangenheit...

Lemo 07. Feb 2015

Womit du übrigens falsch liegst. Laut ARD geht das mit Abstand meiste Geld (nämlich...

peter_pan 06. Feb 2015

Danke fürs erläutern. Manche wollen es einfach nicht verstehen, ich ärger mich über...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Snapdragon 8 Gen1
Der erste ARMv9-Smartphone-Drache ist da

Neuer Name, neue Kerne: Der Snapdragon 8 Gen1 nutzt ARMv9-Technik, auch das 5G-Modem und die künstliche Intelligenz sind viel besser.

Snapdragon 8 Gen1: Der erste ARMv9-Smartphone-Drache ist da
Artikel
  1. 470 - 694 MHz: Streit um DVB-T2 und Veranstalterfrequenzen spitzt sich zu
    470 - 694 MHz
    Streit um DVB-T2 und Veranstalterfrequenzen spitzt sich zu

    Nach dem Vorstoß von Baden-Württemberg, einen Teil des Frequenzbereichs an das Militär zu vergeben, gibt es nun Kritiken daran aus anderen Bundesländern.

  2. Prozessoren: Intel lagert zehn Jahre alte Hardware in geheimem Lagerhaus
    Prozessoren
    Intel lagert zehn Jahre alte Hardware in geheimem Lagerhaus

    Tausende ältere CPUs und andere Hardware lagern bei Intel in einem Lagerhaus in Costa Rica. Damit lassen sich Probleme exakt nachstellen.

  3. Factorial Energy: Mercedes und Stellantis investieren in Feststoffbatterien
    Factorial Energy
    Mercedes und Stellantis investieren in Feststoffbatterien

    Durch Festkörperakkus sollen Elektroautos sicherer werden und schneller laden. Doch mit einer schnellen Serienproduktion ist nicht zu rechnen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Nur noch heute: Bis zu 75% auf Switch-Spiele • AOC 31,5" WQHD 165Hz 289,90€ • Gaming-Sale bei MediaMarkt • G.Skill 64GB Kit DDR4-3800 319€ • Bis zu 300€ Direktabzug: u. a. TVs, Laptops • WD MyBook HDD 18TB 329€ • Switch OLED 359,99€ • Xbox Series S 275,99€ [Werbung]
    •  /