Die webbasierte Administrationssoftware für MySQL, phpMyAdmin, ist in der Version 3.0.0 erschienen. Sie unterstützt neue Funktionen, die das noch nicht als GA-Release veröffentlichte MySQL 5.1 mitbringt.
Apple will das Angebot iTunes so gestalten, dass es besser für Blinde und Sehbinderte nutzbar wird. Darauf hat sich der Konzern mit dem US-Verband National Federation of the Blind geeinigt. Bis Mitte kommenden Jahres sollen iTunes und der iTunes Store barrierefrei sein.
Die Zahl der verkauften PCs in Deutschland steigt im Jahr 2008 um 1,5 Millionen Stück auf 11,6 Millionen. Das entspricht einem Wachstum von 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (2007: plus 14 Prozent). Während der Absatz der verkauften Desktops mit 4,4 Millionen Stück stagniert, können Notebooks stark zulegen.
Die freie Telefonanlage Asterisk wird künftig mit Skype kommunizieren können. An einer entsprechenden Unterstützung arbeiten Skype und Digium, das Unternehmen hinter Asterisk. Die Software befindet sich derzeit im Betatest.
Jim Zemlin, Chef der Linux Foundation, sieht nur für Linux und Windows eine Zukunft. Solaris und Unix im Allgemeinen werden seiner Meinung nach keine Rolle mehr spielen. Das sieht Sun naturgemäß anders.
Video Buster übernimmt zum 31. Oktober 2008 das Geschäft des Videoverleihers Amango, ein Unternehmen von Hubert Burda Media. Zugleich startet der Videoverleiher ein neues, "aLaCarte" genanntes Tarifmodell, bei dem Kunden Filme und Videospiele ohne monatliche Gebühr leihen können.
Red-Hat-Chef Jim Whitehurst sieht "starkes Wachstum" der Nachfrage für seine Softwareprodukte. Der Linux-Distributor und Softwarehersteller habe wegen "steigendem Interesse" für "kostengünstige Open-Source-Produkte" den Gewinn um 16 Prozent steigern können.

VMware hat den kostenlosen VMware Server in der Version 2 veröffentlicht. Er unterstützt 64-Bit-Gastsysteme und kann den Gästen mehr Ressourcen zuweisen als in älteren Versionen. VMware hat zusätzlich die neue Version 6.5 der Workstation veröffentlicht.
Der Hersteller von Unternehmenssoftware Oracle steigt mit der "HP Oracle Database Machine" ins Geschäft mit Hardware ein. "Wir gehen ins Hardwaregeschäft", kündigte Firmenchef Larry Ellison auf der Hausmesse Openworld in San Francisco an. "Doch wir gehen nicht allein."
Der Umsatz mit mobilen Datendiensten ohne SMS und MMS soll sich in Deutschland von 1,6 Milliarden Euro im Jahr 2007 auf 5,7 Milliarden Euro im Jahr 2012 mehr als verdreifachen. Das ergab eine Studie des Marktforschungsunternehmens Goldmedia und des IT-Branchenverbands Bitkom.

Mit dem Chipsatz Q45 stellt Intel den letzten Vertreter der 4er-Serie seiner PC-Plattformen vor. Als Teil des Konzeptes vPro lassen sich entsprechende Businesscomputer umfangreicher als bisher aus der Ferne warten. Das funktioniert auch, wenn die Rechner nicht im Unternehmensnetz hängen, per Internet aber erreichbar sind.
EU-Verbraucherkommissarin Meglena Kuneva will künftig versteckte Zusatzangebote bei Internetkäufen verbieten. "Niemand soll mehr irgendwelche Abonnements oder Zusatzversicherungen abschließen, nur weil er vergessen hat, ein Kreuz zu löschen", erklärte Kuneva.
Das Onlineauktionshaus eBay hat sich laut der Financial Times bei EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes über das Verhalten von Markenfirmen beschwert, die den Handel mit ihren Produkten über eBay boykottieren. Darin sieht eBay einen Verstoß gegen die EU-Wettbewerbsbestimmungen.
In Deutschland werden 2008 rund 8,9 Millionen Digitalkameras verkauft, eine Steigerung um 4 Prozent im Vergleich zum Jahr 2007, das meldet der Bitkom unter Berufung auf eine GfK-Studie. Der Umsatz soll bei 2 Milliarden Euro und somit auf dem Niveau des Vorjahres liegen.
Apple wird in seinem iTunes Music Store in wenigen Wochen auch in Deutschland Kinofilme zum Verkauf und Verleih anbieten. Zum Jahresende 2008 gibt es auch Ware in HDTV-Qualität.
Oracle hat seinen Gewinn im letzten Quartal um 28 Prozent gesteigert und beim Verkauf seiner Datenbanken kräftig zulegen können. Oracle-Anwendungen verkauften sich aber schlechter als im Vorjahr. Die Bankenkrise in den USA habe dabei keinen Einfluss auf das laufende Geschäft, da Oracle in dem Bereich wenig Kunden habe, hieß es.
Cisco hat die Firma Jabber Inc. übernommen. Diese bietet verschiedene Dienste rund um das freie, gleichnamige Instant-Messaging-Protokoll an. Cisco will diese Produkte nun in seine Plattformen integrieren.
Die Schweizer Firma Archivista hat die neue Version ihrer webbasierten Open-Source-Archivierungslösung "ArchivistaBox" veröffentlicht. Die neue Version kann durchsuchbare PDF-Dateien erzeugen.
Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland nutzen das Internet etwas intensiver als Menschen ohne Migrationserfahrung. Junge Frauen aus Migrantenfamilien sind online sogar aktiver als junge Männer aus diesem Umfeld, so die Initiative D21 über eine aktuelle Studie von TNS Infratest. Für ältere Migrantinnen gilt das allerdings nicht.
Die Groupware Zarafa ist ab sofort als Open Source verfügbar. Die Linux-Software soll eine Alternative zu Microsofts Exchange sein und unterstützt laut Hersteller die Mapi-Schnittstelle komplett. So wird auch Outlook als Client unterstützt.
Die Messgröße Pageimpression, mit der die Seitenaufrufe von Websites gezählt werden, "wird der dynamischen Entwicklung des Mediums Internet, insbesondere des vermehrten Einsatzes neuer Technologien wie beispielsweise Ajax", nicht mehr gerecht, meint die Arbeitsgemeinschaft Online Forschung (AGOF) und strebt eine neue Definition der Pageimpression (PI) an.
Um SugarCRM mit der E-Mail-Marketingsoftware OpenEMM zu verbinden, gibt es jetzt ein Softwarezwischenstück. Das synchronisiert die Datenbestände, so dass eine gemeinsame Plattform entsteht. Auch der Connector ist unter einer Open-Source-Lizenz verfügbar.
Vizioncore hat den vConverter 4.0 vorgestellt. Die Software konvertiert sowohl physische Server in virtuelle als auch virtuelle Maschinen in andere Formate. Die neue Version enthält eine Cut-over-Funktion, um die Abschaltzeit zur Migration zu verringern.
Das Thema Onlinevideo ist jung, Standards zur Reichweitenmessung gibt es bisher kaum. Das wollen die Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung (AGF) und die Arbeitsgemeinschaft Online Forschung (AGOF) ändern und künftig gleiche oder ähnliche Messmethoden für die Erfassung von Videostreams als Medium und Werbeträger nutzen, selbst wenn unterschiedliche Leistungswerte ausgewiesen werden sollten.
Open-Xchange hat die Hosting-Edition der gleichnamigen Groupware aktualisiert. Die Änderungen sollen die Sicherheit erhöhen und die Benutzeroberfläche lässt sich nun individuell anpassen. Die Software-as-a-Service-Anbieter (SaaS) sollen ihre Installationen in den nächsten Wochen aktualisieren.
Die Umsatzerwartungen der deutschen IT-Branche für das Jahr 2008 liegen bei 1,8 Prozent Zuwachs gegenüber dem Vorjahr. Damit erhöhte der Branchenverband Bitkom seine ursprünglichen Erwartungen von 1,6 Prozent leicht. In Deutschland soll 2008 mit Informationstechnik, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik ein Umsatz von 145,5 Milliarden Euro erzielt werden. Im kommenden Jahr wird das Wachstum schwächer ausfallen.
Citrix' kommerzielle Xen-Variante, XenServer, ist in der Version 5 verfügbar. Die Virtualisierungslösung enthält nun eine Hochverfügbarkeitsfunktion und soll die Datenwiederherstellung erleichtern. XenServer 5 ist vor allem auf die Virtualisierung von Windows ausgelegt.
Mit dem VMware Studio lassen sich angepasste virtuelle Appliances erstellen. Die Software wird über ein Webinterface und über die Kommandozeile bedient. Das VMware Studio ist kostenlos verfügbar.
Beim Anteil von Breitbandzugängen über 5 MBit/s steht Deutschland noch am Anfang: Hier ist die Bundesrepublik im globalen Vergleich nicht einmal unter den Top Ten. Nur 3 Prozent der Nutzer verfügen über einen Zugang mit einer Bandbreite von 5 MBit/s oder mehr. In Schweden sind es bereits 14 Prozent.
Virtualisierungsspezialist VMware plant mehrere neue Produkte und Techniken, die zusammen ein sogenanntes Virtual Datacenter Operating System (VDC-OS) ergeben sollen. Damit sollen sich Server, Storage-Systeme und Netzwerke zu einem Cloud-Netz zusammenfassen lassen. Rechenzentren, die VDC-OS nutzen, sollen sich laut VMware selbst verwalten können.

VMware hat seine Mac-Virtualisierung Fusion in der Version 2.0 veröffentlicht. Die neue Version soll die Integration zwischen Gast- und Hostsystem verbessern und verspricht mehr Leistung. Zudem ist eine Antivirenlösung für Windows-Gäste enthalten und DirectX 9 wird unterstützt.

Netgear erweitert seine ReadyNAS-Systeme mit seiner neuen Firmeware 4.1.3 im Funktionsumfang - und vereinfacht die Versionsbezeichnung seiner neuen Firmware. Mit der neuen Software werden Veränderungen im Datenbestand auch sofort beim UPnP-A/V-Streaming berücksichtigt.

Eigentlich sollte MySQL 5.1 längst als sogenanntes GA-Release vorliegen und damit für den produktiven Einsatz freigegeben sein. Aufgrund von Problemen wurde das jedoch immer wieder verschoben. Nun peilen die MySQL-Entwickler November 2008 für die Veröffentlichung einer GA-Version von MySQL 5.1 an.
Das taiwanische Computerunternehmen Acer will bei Netbooks bis Ende des Jahres 2008 alle Konkurrenten abgehängt haben. Acer-Chef Gianfranco Lanci ist wegen "genügend Kapazitäten in den Fabriken" extrem zuversichtlich, sechs Millionen Geräte zu verkaufen. Konkurrent Asus werde dies nicht schaffen.
In Deutschland gibt es derzeit rund 14.200 öffentliche WLAN-Hotspots. Das sind neun Prozent mehr als vor einem Jahr. Dennoch rangieren die Deutschen bei der Nutzung öffentlicher WLAN-Angebote im internationalen Mittelfeld. Das gilt auch für die Nutzung von WLANs im privaten Bereich.
Craig Mundie, Microsofts Forschungs- und Strategiechef, will mit Werbung in Software zusätzliches Geld verdienen. In der Folge könnten die Preise für Computerprogramme sinken.
Japan verfügt durch seine Glasfasernetze über die weltweit beste Infrastruktur für Breitbanddienste. Das ergab eine Untersuchung von zwei europäischen Universitäten, finanziert von Cisco Systems. Schweden liegt an zweiter Stelle, gefolgt von den Niederlanden. Deutschland dümpelt auf Platz 9, noch hinter Lettland, der Schweiz und Litauen.
Im Stillen hat Sun eine eigene Hostingplattform für Open-Source-Projekte eröffnet. "Kenai" bietet verschiedene Werkzeuge zur Zusammenarbeit unter Entwicklern. Im Hintergrund arbeiten natürlich verschiedene Sun-Techniken.
Der Einzelhandelskonzern Arcandor will die Marke Quelle zu Deutschlands größtem Internetkaufhaus machen und dabei zur Hälfte auf Angebote anderer Hersteller setzen. Mark Sommer, der bisherige Quelle-Chef und künftige Aufsichtsratsvorsitzende, will den alten Slogan "Erst mal sehen was Quelle hat" neu interpretieren.

Eine Art Twitter für Unternehmen ist Yammer. Der Dienst soll Mitarbeitern in Unternehmen helfen, in Verbindung zu bleiben. Größter Unterschied zu Twitter: Nutzer müssen sich mit ihrer geschäftlichen E-Mail-Adresse anmelden und werden anhand dieser ihrem Unternehmensnetzwerk zugeordnet.
Mehrere Hersteller von Speicherbausteinen wollen ihre Produktion drosseln. Damit soll der anhaltende Preisverfall gestoppt werden, der bei einigen Unternehmen für rote Zahlen sorgt.
Rund 16 Prozent der Deutschen gehen mit ihrem Mobiltelefon ins Internet. Nach einer repräsentativen Studie von TNS Infratest nutzen circa 10,4 Millionen Menschen ab 14 Jahren ihr Handy zum Surfen und für den Versand und Empfang von E-Mails. Im Web dominiert der Aufruf von Suchmaschinen und die Abfrage von aktuellen Nachrichten, Sportinformationen oder des Wetterberichts.
Microsoft und Novell haben ein neues Angebot geschnürt, bei dem der Suse Linux Enterprise Server virtuell unter Windows Server 2008 läuft. Die Vertriebspartner sollen die Softwarekombination nun auf ihrer Hardware testen.
Die IT-Branche hat ein Imageproblem: Die Berufe der Branche gelten als langweilig und rangieren im Ansehen hinter Unternehmern, Ärzten, Anwälten und Lehrern. Informatiker gelten bei den Berufseinsteigern zwischen 14 und 29 Jahren als Eigenbrötler mit wenig Kontakten zu anderen Menschen. Das ist das Ergebnis einer repräsentative Studie von TNS Emnid, die im Auftrag des IT-Dienstleister Computacenter durchgeführt wurde.
Durch einen möglichen Kauf des US-Flashkartenherstellers SanDisk durch den Elektronikkonzern Samsung käme Toshiba in Bedrängnis. SanDisk ist Finanzpartner bei zwei entstehenden Chipfabriken Toshibas, Käufer von Toshibas Produkten und Lieferant für patentierte Kerntechnologie.
Das Fedora-Projekt hat sämtliche Pakete neu signiert, so dass die Anwender nun einen zweistufigen Updateprozess beginnen können. Im August 2008 wurde ein Einbruch in Fedora-Server bekannt, woraufhin die Infrastruktur neu aufgesetzt wurde.
Sun hat eine Vorabversion der Servervirtualisierung xVM Server sowie die Managementsoftware xVM Ops Center 2.0 vorgestellt. Damit ist das Virtualisierungsangebot vervollständigt. Ein bisschen dauert es aber noch bis zur fertigen Version von xVM Server.
Computerhersteller Lenovo will für Privatkunden keine Geräte mehr mit vorinstalliertem Linux anbieten. Geschäftskunden hingegen sollen entsprechende Angebote auch in Zukunft gemacht werden.

Google erwägt, Computerinfrastruktur aufs Wasser auszulagern. Das Internetunternehmen hat beim US-Patentamt einen Patentantrag für ein schwimmendes Rechenzentrum gestellt. Der Strom für das Rechenzentrum soll mit erneuerbarer Energie gewonnen werden. Gleichzeitig dient das Wasser zur Kühlung der Rechner.
Nachdem VMware-Chefin Diane Greene das Unternehmen verlassen hat, ist nun angeblich auch ihr Ehemann, VMware-Mitbegründer Mendel Rosenblum, ausgeschieden. Erst vor wenigen Tagen war der Leiter der Forschungs- und Entwicklungsabteilung zurückgetreten.