Oracle

Opensolaris-Führungsgremium löst sich auf

Das Führungsgremium des Opensolaris-Projekts hat einstimmig seine eigene Auflösung beschlossen. Bereits Mitte Juli 2010 wurde die Selbstauflösung festgelegt, sollte Oracle keine Kontaktperson benennen, die die Kommunikation zwischen dem Konzern und der Opensolaris Community künftig betreut.

Artikel veröffentlicht am ,
Oracle: Opensolaris-Führungsgremium löst sich auf

Oracle hat inzwischen selbst das - offensichtlich lästige - quelloffene Projekt für obsolet erklärt. Künftig werden die Opensolaris-Programmierer nicht mehr an der Entwicklung von Solaris beteiligt. Darüber hinaus wird der Quellcode von Solaris erst nach Erscheinen der kostenpflichtigen Version veröffentlicht.

Stellenmarkt
  1. SAP Basis Administrator (m/w/d)
    Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, Frankfurt am Main
  2. Salesforce Sales Cloud Consultant / Developer (m/w/d)
    Haufe Group, Freiburg
Detailsuche

Die Opensolaris-Community hatte bereits kurz nach der Übernahme von Sun durch Oracle beklagt, dass Oracle sich nicht mit ihnen in Verbindung gesetzt hatte, um über die Zukunft des Opensolaris-Projekts zu sprechen. Ende Februar 2010 hatte der ehemalige Sun- und dann Oracle-Manager Dan Roberts der Community versichert, das Opensolaris-Projekt werde weitergeführt.

Danach herrschte seitens Oracle allerdings Funkstille, die wiederholten Anfragen des Opensolaris-Führungsgremiums, eine Kontaktperson zu ernennen, blieben unbeantwortet. Mitte Juli 2010 drohte das Gremuim mit der Selbstauflösung, sollte Oracle nicht bis zum 15. August zu einem Gespräch bereit sein und eine Kontaktperson benennen.

Inzwischen war das Projekt Illumos ins Leben gerufen worden, das die Entwicklung des Opensolaris-Kernels samt Core-Komponenten unabhängig vom Opensolaris-Projekt weiterentwickeln soll. Illumos soll künftig als Basis für weitere Solaris-basierte Distributionen dienen.

Oracle änderte kurz darauf das bisherige Solaris-Entwicklungsmodell: Künftig soll der Source-Code von Solaris erst nach der Veröffentlichung der kommerziellen Version freigegeben werden. Bis dahin war im Rahmen des Opensolaris-Projekts täglich (Nightly Builds) beziehungsweise alle zwei Wochen eine Entwicklerversion des Unix-Betriebssystems erschienen, die dann in die offiziellen Variante mündete. Oracle-Vize John Fowler hatte wenige Tage zuvor die Roadmap für Solaris 11 vorgestellt.

Die Selbstauflösung des Führungsgremiums von Opensolaris war damit nur noch eine Formsache: Im Wiki-Eintrag zur Agenda des letztmaligen kurzen Treffens heißt es nüchtern: "Es wurde beschlossen, dass das Opensolaris Governing Board (OGB) geschlossen zurücktritt, gemäß Abschnitt 1.1 seiner Charta sowie Abschnitt 3.5 seiner Verfassung und dass Oracle die Verantwortung zur Ernennung eines neuen OGB übertragen wird." Auf Antrag von Simon Phipps und Jörg Schilling wurde der zuvor verwendete Passus "individuell" in "geschlossen" umgewandelt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Der Fall Anne-Elisabeth Hagen
Lösegeldforderung per Bitcoin-Transaktion

Der Fall der verschwundenen norwegischen Millionärsgattin Anne-Elisabeth Hagen ist auch ein Krimi um Kryptowährungen und Anonymisierungsdienste.
Von Elke Wittich und Boris Mayer

Der Fall Anne-Elisabeth Hagen: Lösegeldforderung per Bitcoin-Transaktion
Artikel
  1. Gaming: Razers skurrile Maske erhält einen Erscheinungszeitraum
    Gaming
    Razers skurrile Maske erhält einen Erscheinungszeitraum

    Die erste Charge von Razers Project Hazel kommt erst in einigen Monaten. Derweil will Razer Verbesserungen an der Maske vornehmen.

  2. Microsoft: Windows-10-Nutzer von neuer Wetter-App genervt
    Microsoft
    Windows-10-Nutzer von neuer Wetter-App genervt

    Ungenaue Vorhersagen und matschige Schrift: Die Wetter-App in Windows 10 stört einige. Gleiches gilt beim News-Feed. Beides ist versteckbar.

  3. Smartwatch: Apple Watch Series 8 soll Fieberthermometer erhalten
    Smartwatch
    Apple Watch Series 8 soll Fieberthermometer erhalten

    Fiebermessen mit der Apple Watch soll ab 2022 möglich werden. Auch eine Extremsport-Version soll kommen.

Zentri 25. Aug 2010

is bei mir so. is son tick von mir. ich kanns einfach im golemforum nicht abstellen...

HierKönnteIhreW... 24. Aug 2010

Gibt es hier nur drei leute, die Wissen wo das her kommt mit dem Wurmloch??


Folgen Sie uns
       


Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Xbox Series X aktuell bestellbar 499,99€ • Amazon-Geräte günstiger • Far Cry 6 + Steelbook PS5 69,99€ • Elden Ring vorbestellbar ab 59,99€ • Crucial MX500 500GB 48,99€ • E3-Aktion: Xbox-Spiele bei MM günstiger • Dualsense 59,99€ • Battlefield 2042 PC 53,99€ • Sony Pulse 3D-Headset PS5 99,99€ [Werbung]
    •  /