Social Gold: Google kauft Jambool
Nutzer können bei Social Gold mit wenigen Klicks bezahlen und für Entwickler fällt ausschließlich eine Provision an, Gebühren pro Transaktion gibt es bei dem System nicht. So soll sich Social Gold besonders gut für sehr kleine Transaktionen eignen.
Gestartet war Jambool(öffnet im neuen Fenster) 2006 als Social-Collaboration-Plattform, änderte aber 2007 seinen Fokus und konzentrierte sich auf Applikationen für soziale Netzwerke. Dabei entstand auch eine virtuelle Währung, aus der letztendlich die Plattform Social Gold wurde, mit der Jambool sein System auch anderen Entwicklern zur Verfügung stellte.
Social Gold startete 2008 und wuchs. Allein im ersten Halbjahr 2010 lag das Transaktionsvolumen von Social Gold doppelt so hoch wie im Gesamtjahr 2009. Vor allem Spiele werden über die Plattform monetarisiert.
Entwickler zahlen eine Provision von maximal 10 Prozent des Transaktionsvolumens, wobei ab bestimmten Umsatzgrößen Rabatte eingeräumt werden. Die Provision sinkt auf bis zu 7 Prozent.
Zusammen mit Google wollen die Jambool-Gründer für weiteres Wachstum sorgen. Die Plattform läuft zunächst unverändert weiter. Entwickler können sich auch weiterhin anmelden. Das ist nicht bei allen Google-Übernahmen der Fall.
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