Der freie Quantensimulator libquantum ist in gleich zwei neuen Versionen erschienen. Zum einen legten die Entwickler die stabile Version 1.0.0 vor, veröffentlichten mit libquantum 1.1.0 aber zugleich eine neue Entwicklerversion.

Was hält die Welt im Innersten zusammen? Die Antwort auf diese Frage wollen Wissenschaftler im Large Hadron Collider (LHC) finden. Das ist ein 27 Kilometer langer, ringförmiger Teilchenbeschleuniger in einem Tunnel, der in 50 bis 150 Metern Tiefe unter dem schweizerisch-französischen Grenzgebiet nahe Genf verläuft. Am 10. September 2008 wird der neue Teilchenbeschleuniger in Betrieb genommen. Kritiker fürchten jedoch, dass der LHC den Weltuntergang einläuten wird.

Stefan Esser hat eine Sicherheitslücke in der Blogsoftware Wordpress entdeckt, die die Entwickler mit der neuen Version 2.6.2 schließen. Gefährdet sind in erster Linie Blogs, die eine offene Registrierung anbieten.
Mehr als 30 neue oder aktualisierte Storage- und Infrastrukturprodukte hat IBM auf einen Schlag vorgestellt. Daran arbeiteten rund 2.500 Mitarbeiter über drei Jahre und es wurden mehr als 2 Milliarden US-Dollar investiert, um Lösungen für den wachsenden Speicherbedarf der nächsten Jahre anzubieten. Denn IBM geht davon aus, dass der sogenannte "Information Footprint" jedes einzelnen Menschen von heute durchschnittlich 1 TByte bis 2020 auf mehr als 16 TByte steigen wird.
Innerhalb der nächsten 30 Tage will Microsoft den Hyper-V Server 2008 veröffentlichen und kostenlos zum Download anbieten. Dabei soll es sich um eine spezielle Servervirtualisierungslösung handeln. Im selben Zeitraum soll auch System Center Virtual Machine Manager 2008 erscheinen.
Mit einem neuen Stepping seiner Xeon-Prozessoren mit Quad- und Dual-Core hat Intel die Produktpalette der Server-CPUs erweitert. Die neuen Modelle können entweder recht sparsam mit Energie umgehen oder neue Taktfrequenzrekorde für Penryn-Kerne setzen.
Ende letzter Woche machte das Gerücht die Runde, MySQL-Gründer Michael "Monty" Widenius habe gekündigt. Das stimmt so wohl nicht, Widenius denkt aber ernsthaft darüber nach, bei Sun aufzuhören.
Keine US-Wahl ohne spektakuläre Aktionen des umstrittenen Dokumentarfilmers Michael Moore. Diesmal ist es seine Sache dem aus US-Sicht linksliberal einzuordnenden Filmemacher sogar wert, eine neue Dokumentation in voller Länge kostenlos ins Netz zu stellen. Ab dem 23. September 2008 soll "Slacker Uprising" zum Download bereitstehen.
Die OpenSolaris-Community hat eine Live-CD mit einem Hadoop-Cluster veröffentlicht. Vom Start bis zum voll einsatzbereiten Cluster sollen dabei nur etwa 15 Minuten vergehen. Zudem soll sich die Software mit verhältnismäßig geringen Ressourcen ausprobieren lassen.
Sun hat die freie Desktop-Virtualisierungslösung VirtualBox 2.0 veröffentlicht, die 64-Bit-Gastsysteme unterstützt. Neu ist außerdem eine native Oberfläche für MacOS X. Als Teil seiner Virtualisierungsplattform bietet Sun nun auch kommerziellen Support für die Anwendung.
Red Hat hat die israelische Softwarefirma Qumranet gekauft, die hinter dem freien Hypervisor KVM steht. Damit wird Red Hat seine Virtualisierungsstrategie in Zukunft vor allem auf dem im Linux-Kernel enthaltenen Hypervisor aufbauen.
Der Softwarekonzern Oracle hat mit ClearApp einen weiteren Hersteller von SOA-Software gekauft. In dem Bereich besitzt der Hersteller von Unternehmenssoftware neben eigenen Produkten bereits Firmen wie Moniforce und Auptyma.
Novell bietet ab sofort eine Betaversion von GroupWise zum Download an. Die Software soll die Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitern vereinfachen und integriert Funktionen wie E-Mail, Kontakte und Kalender mit Blogs, Wikis und RSS-Feeds.
Microsoft hat im Rahmen seines Server Virtualization Validation Program den ESX-Hypervisor von VMware validiert. Damit bekommen ESX-Anwender jetzt auch Support von Microsoft.
Alex Vasilevski hat sein neues Unternehmen Virtual Computer vorgestellt. Vasilevski war einst Mitbegründer von Virtual Iron, verließ die Firma aber 2007. Noch gibt es nur wenige Informationen zu seinem neuen Vorhaben.
Zwei Monate nach dem Verkauf seiner SnapServer-NAS-Sparte an Overland Storage hat Adaptec mit dem Erwerb von Aristos Logic seine Treue zum Geschäft mit Speicherkomponenten demonstriert. Adaptec dürfte besondere Lust auf Aristos' 6-Gbps-SAS/SATA-Technologie verspüren.

Mit dem neuen CommandCenter Secure Gateway 4.0 lassen sich nun auch mit VMware virtualisierte Umgebungen über eine Managementkonsole verwalten. Die Systeme werden dabei in Gruppen unterteilt und auch der Energieverwaltung widmet sich die Raritan-Hardware.
Novell hat eine neue Lösung zur Anwendungsvirtualisierung sowie eine Compliance-Komplettlösung vorgestellt. Das erste Produkt ist Teil der Zenworks-Plattform. Die Compliance-Lösung verbindet existierende Lösungen miteinander.
Das Dokumentenmangementsystem Agorum Core ist im Quelltext verfügbar. Seit Anfang 2008 steht die Software unter der GPL, nun können interessierte Entwickler selbst daran mitarbeiten.
Ab sofort verkauft die Handelskette Saturn mehr als 215.000 Musikstücke aus dem Katalog von Universal-Music im MP3-Format. Die Musikdateien stehen damit ohne Kopierschutz zum Download bereit.
Der erste Release Candidate der Mac-Virtualisierungslösung VMware Fusion 2.0 enthält eine Antivirensoftware von McAfee. Diese soll Windows-Gäste schützen. Diesen Zweck verfolgt auch die Schnappschussfunktion, die automatisch arbeiten kann.
Der ZDF-Produktionsdirektor hat sich auf der IFA gegen Vorwürfe gewehrt, nach der die öffentlich-rechtlichen Sender bei der HDTV-Technologie als Bremser agieren würden. "HDTV ist die nächste Stufe in der Entwicklung des Fernsehens", betonte er. Wenn auch nur "mittelfristig".

Buffalo hat die zweite Generation seines multimedialen Storage-Systems Linkstation Live vorgestellt. Neben einem neuen Design gibt es auch einige neue Funktionen, darunter via Webinterface konfigurierbare Stromsparfunktionen und einen vorinstallierten BitTorrent-Client.
Dell, der weltweit zweitgrößte Computerhersteller, ist mit seinen Ergebnissen im zweiten Quartal hinter den Analystenerwartungen zurückgeblieben. Zudem griff die Schwäche des US-Marktes auf Europa und Asien über, so die Firma aus Round Rock in Texas.
Die Händler wird es freuen: Privateinkäufe über das Internet entwickeln sich zunehmend zu einem Massengeschäft. 27 Millionen Menschen ab zehn Jahren haben in Deutschland im 1. Quartal 2007 Waren oder Dienstleistungen für private Zwecke über das Internet bestellt. Das entspricht einer Steigerung von rund 7 Prozent.
Der südkoreanische Unterhaltungselektronikkonzern LG Electronics erwartet einen weiteren Preisverfall bei Flachbildschirmfernsehern. 2008 und 2009 werden die Preise um jeweils 25 Prozent sinken, erwartet Simon Kang, Chef der LG-Flachbildschirmsparte. Im vergangenen Jahr wurden die gefragten Geräte um 25 bis 30 Prozent günstiger.
Die kanadische Organisation Facil hat die Regierung von Quebec verklagt, da diese proprietäre Software ohne öffentliche Ausschreibung beschafft hat. Dazu werde allzu oft ein Schlupfloch in den Richtlinien genutzt, so Facil.
Der freie Datei- und Druckserver Samba ist in der Version 3.2.3 erschienen, die einen Fehler beseitigt, durch den Nutzer ihre Rechte ausweiten konnten. Das Update wird allen Samba-Administratoren empfohlen.

Ignite Realtime hat seinen freien Jabber-Server Openfire in der Version 3.6.0 veröffentlicht. Die Version wartet mit einigen größeren Neuerungen auf, darunter verbesserte LDAP-Unterstützung und eine stärkere Integration mit Ignites kommerziellem Produkt Clearspace.
Das Customer-Relationship-Management-System SugarCRM ist in der Version 5.1 erschienen. Diese bietet erweiterte Reporting- und Analysefunktionen und einen für mobile Geräte optimierten HTML-Client. Die Software ist in einer freien Community- und in kommerziellen Editionen verfügbar.
Google bietet seinen "Ad Manager" genannten Ad-Server ab sofort allen kostenlos an. Seit März 2008 lief der Dienst bereits im Betatest. Damit können Website-Betreiber beliebige Anzeigen ausliefern, nicht nur solche von Google AdSense.
Die Hotelkette Best Western bestreitet den Bericht einer Wochenzeitung über einen massiven Datendiebstahl. Nur der Computer eines Hotels in Deutschland sei von einem Trojaner befallen gewesen. Der Angreifer habe nur Zugriff auf zehn Datensätze gehabt. Der schottische Sunday Herald bleibt dagegen bei seiner Darstellung.
Der Softwarekonzern Microsoft investiert in Move Networks, einen Provider für Videostreaming, der Silverlight, Microsofts Konkurrenzprodukt zu Adobes Flash-Player, unterstützt.
Ein indischer Hacker hat offenbar einen Zugang zu den Kunden- und Bezahldaten aller Gäste in europäischen Best Western-Hotels, seit dem Jahr 2007, gefunden und die Daten an die russische Mafia verkauft. Bis zu 8 Millionen Menschen müssten nun bangen, dass ihre Kreditkartendaten missbraucht werden. Der Schwarzmarktwert der Beute liegt bei 3,6 Milliarden Euro.
Der freie Hypervisor Xen ist in der Version 3.3 erschienen. In dieser Version soll es nun möglich sein, Gästen eine Grafikkarte exklusiv zur Verfügung zu stellen. Außerdem wurde an der Energieverwaltung der Virtualisierungssoftware gearbeitet.
YouTube Deutschland wird nach dem Vorbild der US-Konzernmutter Werbespots in Videoclips einbauen, die gegen Urheberrechte verstoßen. Auch hierzulande beteiligt die Google-Tochter die Rechteinhaber an den Einnahmen.
In einige Fedora-Server wurde eingebrochen. Nach den abgeschlossenen Untersuchungen könne aber ausgeschlossen werden, dass Pakete manipuliert wurden, so das Projekt. Und auch in Server des maßgeblich hinter Fedora stehenden Linux-Anbieters Red Hat drangen Angreifer ein.
Google modifiziert sein Anzeigensystem AdWords und entscheidet künftig in Echtzeit, welche Anzeigen an welcher Stelle gezeigt werden. Damit einhergehend wird das Mindestgebot, das Google seit 2005 für einzelne Suchworte verlangt, aufgehoben.
Mit dem Elastic Block Store erweitert Amazon sein Angebot an Webservices um einen blockorientierten Speicherdienst. Die Volumes lassen sich mit einem beliebigen Dateisystem versehen und stehen dauerhaft zur Verfügung.
Apple soll ein Musikabonnement über iTunes planen, berichten mehrere Mac-Websites unter Berufung auf eine anonyme Quelle. Gegen Zahlung einer Jahrespauschale können Nutzer so viele Musikstücke herunterladen, wie sie wollen. Apple soll das neue Angebot Ende September 2008 verkünden.
Der IT-Konzern IBM hat angekündigt, 300 Millionen US-Dollar zu investieren, um neue Rechenzentren in über zehn Ländern zu errichten. Seine Business-Continuity-Services will IBM auf Basis von Cloud-Computing, über viele entfernte Systeme verteilt, anbieten. Die Standorte reichen von Schanghai bis Köln.
Der Onlinemarktplatz eBay setzt seinen Umbau fort und kündigte weitere grundlegende Neuerungen an. Ein neues Geschäftsmodell für gewerbliche Anbieter soll die Auswahl für Käufer auf eBay mehr als verdoppeln. Zudem wird die Suche verbessert.
Einer Studie des Marktforschungsunternehmens Gartner zufolge ist das Geschäft mit Druckern, Kopierern und Multifunktionsgeräten in den ersten sechs Monaten des Jahres 2008 nur leicht gewachsen. Im Vergleich zum Vorjahr wuchs der Markt nur um 2,2 Prozent, bei Druckern gab es sogar einen Stückzahlenrückgang.
Microsoft hat seine Lizenzbedingungen für verschiedene Serveranwendungen geändert und damit die bisher bestehende Migrationseinschränkung für virtuelle Maschinen entfernt. Die virtuellen Umgebungen können nun so oft wie nötig zwischen Servern hin und her geschoben werden. Betroffen sind unter anderem der SQL Server 2008 und der Exchange Server 2007.
Ein Microsoft-Sprecher hat bestätigt, dass Windows 7 nicht in einer eigenen Servervariante veröffentlicht wird. Vielmehr soll ein Update für Windows Server 2008 erscheinen. Laut Microsoft soll dieses 2010 verfügbar sein.
In Deutschland verbringt der durchschnittliche Videostream-Nutzer bereits zwei Stunden am Tag an seinem Computer und schaut sich so im Monat 90 Videos an. Kommt der Zugang zu diesen Angeboten auch über den Fernsehbildschirm, geraten die TV-Sender unter Druck, so eine neue Studie von Roland Berger.
Sun hat das Lightweight UI Toolkit (LWUIT) als Open Source veröffentlicht. LWUIT bezeichnet eine Bibliothek sowie verschiedene Werkzeuge, mit denen sich grafische Bedienoberflächen für mobile Geräte erstellen lassen. Erstmals wurde LWUIT auf der JavaOne 2008 vorgestellt.
Der Mobilfunkbetreiber E-Plus wird auch in Zukunft sein Netz nicht deutschlandweit für schnelles mobiles Internet ausbauen. "Die goldene Zukunft der Branche liegt nicht im Datengeschäft", so Firmenchef Thorsten Dirks. Stattdessen sei mehr Werbung auf Handys geplant.

Mit der Veröffentlichung einer zweiten Vorabversion nähert sich die freie Groupware Tine 2.0 ihrem für den September 2008 geplanten "Summer Release 2008". Entwickelt wird die freie Groupware, die auch Aspekte von CRM- und ERP-Systemen abdeckt, von einigen ehemaligen Kernentwicklern von eGroupWare.
OpenX hat die Version 2.6 seines gleichnamigen freien Ad-Servers veröffentlicht, die wesentliche neue Funktionen mitbringt, darunter ein API und schnellere Ad-Tags. OpenX hieß einst phpAdsNews, später dann OpenAds und heute OpenX.