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Digitale Güter: Paypal kündigt Micropayment-Lösung an

Die eBay-Tochter Paypal will noch in diesem Jahr ein Bezahlsystem für Kleinbeträge einführen, das auf digitale Güter abzielt, beispielsweise Inhalte, die online angeboten werden.
/ Jens Ihlenfeld
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Bezahlen mit zwei Klicks bei vergleichsweise geringen Gebühren auch für kleine Beträge, das soll Paypals neues Bezahlsystem Paypal for digital goods leisten. Dabei müssen die Kunden die Website von Anbietern nicht verlassen und können für Inhalte wie Nachrichten, Musik, Videos oder Spiele direkt bezahlen, verspricht die eBay-Tochter.

Paypal verspricht dabei eine wettbewerbsfähige Gebührenstruktur auch für Micropayments und meint damit Preise unter 12 US-Dollar. Hier verlangt Paypal 5 Cent pro Transaktion zuzüglich 5 Prozent vom Betrag. Bei einem Betrag von 1 US-Dollar sind also noch immer 10 Prozent für die Zahlungsabwicklung abzuführen. Die Preise entsprechen im Übrigen Amazon Payments(öffnet im neuen Fenster) .

Clickandbuy berechnet hierzulande deutlich mehr: Bei einem Betrag von 1 Euro fallen 10 Cent pro Transaktion zuzüglich 11 Prozent Provision an, in Summe also 21 Prozent.

Paypal hat zum Start einen prominenten Partner, denn Facebook will das System einführen, um Einkäufe auf seiner Plattform zu ermöglichen. Zudem konnte Paypal einige Inhaltenanbieter zum Start des neuen Systems gewinnen, darunter die Financiel Times, GigaOM, Justin.tv, Ooyala und Ustream.

Neben der Preisstruktur steht dabei die einfache Abwicklung der Zahlungen im Vordergrund.


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