Serverbunker: T-Systems eröffnet neues Rechenzentrum in München
Laut T-Systems ist München mit der Erweiterung des Rechenzentrums in Allach damit der größte Rechenzentrumsstandort Deutschlands. Die neue Serverfläche wurde nach einem Jahr Bauzeit in einem ehemaligen Bunker eingeweiht. Sie ist mit einer weiteren Serverfarm im Rechenzentrum im Euroindustriepark im Norden Münchens verbunden. Zusammen sollen die Rechner die Fläche von zwei Fußballfeldern einnehmen.
Die Server werden ausschließlich als Cloud-Infrastruktur angeboten. Laut T-Systems greifen dort unter anderem die Unternehmen Shell, Philips oder Linde auf die Kapazitäten der Rechenzentren zu.
Beim Ausbau hat T-Systems auch die Erfahrungen aus seinem Testlabor Datacenter 2020 eingebracht, um die Energieeffizienz zu erhöhen. Nach dem Messwert PUE (Power Usage Effectiveness)(öffnet im neuen Fenster) soll das neue Rechenzentrum mit 1,3 weit unter dem durchschnittlichen Wert anderer Rechnerzentren liegen, der bei etwa 1,8 liegt. Der PUE-Wert setzt die gesamte verbrauchte Energie eines Rechenzentrums ins Verhältnis zum Stromverbrauch eines einzelnen, dort eingesetzten Rechners. Die Server in Allach werden unter anderen mit Brunnenwasser gekühlt.
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