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Oracle: ZFS-Entwickler Mike Shapiro verlässt Konzern

Mike Shapiro hat seinen Posten bei Oracle aufgegeben. Er war maßgeblich an der Entwicklung des Dateisystems ZFS und an dem Analyseframework DTrace beteiligt.
/ Jörg Thoma
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Shapiro war mit der Übernahme von Sun zu dem Datenbankkonzern Oracle gekommen und dort zuletzt direkt John Fowler unterstellt, der für die Server- und Speicherentwicklung zuständig ist. Bis zuletzt hatte Shapiro bei Oracle an Solaris und dem Dateisystem ZFS gearbeitet und dort einen Posten als Vizepräsident inne.

Er war außerdem einer der drei Programmierer, die das Analyseframework Dtrace für Solaris entwickelten, mit dem Anwendungen oder ganze Systeme in Echtzeit überwacht werden können. DTrace kommt inzwischen auch in anderen Unix-Systemen zum Einsatz, etwa FreeBSD und - seit Version 10.5 - auch unter Apples Mac OS X .

Laut seinem Blogeintrag will sich Shapiro wieder mehr der Entwicklung und seiner neugeborenen Tochter widmen. Seine Arbeit an ZFS sei nun nach fünf Jahren beendet und er freue sich als Fan darauf, was das ZFS-Team künftig erreichen wird. Shapiro ist nach Bryan Cantrill und Adam Leventhal der dritte DTrace-Entwickler, der Oracle verlassen hat. Vor wenigen Tagen hatte auch ZFS-Entwickler Jeff Bonwick seinen Abschied von Oracle bekanntgegeben. Der Konzern hat Shapiros Abgang bislang nicht kommentiert.


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