Abo
  • Services:

Wyse

Flinke Thin-Clients und Heimserver

Der neue Thin Client R10L von Wyse bootet und verbindet sich mit Hilfe seines integrierten Betriebssystems ThinOS 7.0 innerhalb weniger Sekunden. Außerdem will Wyse künftig nicht nur Unternehmen, sondern auch Endkunden ansprechen.

Artikel veröffentlicht am ,
Wyse: Flinke Thin-Clients und Heimserver

In dem 250 x 225 x 53 Millimeter großen Thin Client R10L ist ein 1,5-GHz-Sempron-Prozessor von AMD verbaut. Ihm stehen 128 MByte RAM und 512 MByte Flash-Speicher zur Verfügung. Für die Grafikausgabe mit bis zu 1.920 x 1.200 Bildpunkten sorgt der AMD-Chipsatz 690E. An dem Gerät können bis zu zwei Monitore über einen DVI-I-Port und einen DVI-D-Port angeschossen werden. Zusätzlich bietet der Thin-Client sechs USB-2.0- sowie zwei PS/2- und zwei serielle Anschlüsse. Für die Anbindung ans Netzwerk gibt es eine Gigabit-Ethernet-Schnittstelle, WLAN kann als Option hinzubestellt werden. Im Leerlauf beträgt der Energieverbrauch des Thin Clients 14,6 Watt.

  • Xenith von Wyse
  • Pocket-Cloud für iPhone
  • Pocket-Cloud für Android
  • R10L von Wyse - Seitenansicht
  • R10L von Wyse - Ansicht von oben
  • R10L von Wyse - Vorder- und Rückansicht
R10L von Wyse - Seitenansicht
Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Raum Minden
  2. Vodafone GmbH, Düsseldorf

Der R10L ist etwas besser ausgestattet als sein kleineres Pendant Xenith, den Wyse im Mai 2010 vorgestellt hat. Der Xenith enthält einen 1 GHz-Prozessor von VIA mit VX855-Chipsatz. Abgesehen von einem fehlenden DVI-D-Port und nur vier statt sechs USB-Anschlüssen sind die Anschlüsse identisch mit denen des R10L. Die Abmessungen betragen 34 x 177 x 121 Millimeter. Xenith verbraucht im Leerlauf weniger als sieben Watt.

Der R10L wird mit ThinOS 7 von Wyse ausgeliefert. Das Betriebssystem sorgt beim Systemstart für eine Netzwerkanbindung per DHCP und verbindet sich dann über das ICA-11.x-Protokoll mit dem XenDesktop bis Version 5, um einen virtuellen Desktop anzuzeigen. Alternativ unterstützt ThinOS auch VMware View 4.0 oder das RDP-7-Protokoll für Windows. In ICA-11.x ist auch das HDX-Protokoll enthalten, das speziell für das Streamen von Multimedia-Inhalten samt hochauflösender Grafik entwickelt wurde.

ThinOS als Zwischenschicht

ThinOS wird von der Ferne aus gewartet. Updates werden in einem entsprechenden Verzeichnis auf dem Server abgelegt und sind laut Wyse innerhalb weniger Sekunden eingespielt. Das Betriebssystem soll auf Grund seiner Virtual Desktop Infrastruktur (VDI) nicht anfällig für Viren oder Malware sein. Auch die API für ThinOS wird nicht veröffentlicht, um die Software abzusichern. Gegenüber Golem.de sagte Wyse-Manager Jeff McNaught, dass man zwar Anfragen zur Lizenzierung des Systems habe, es aber gegenwärtig nur mit Wyse-Thin-Clients ausgeliefert werde.

Auf einer ähnlichen Basis plant Wyse laut McNaught eine Consumer-Edition eines Heim-Servers. Er soll einen virtuellen Desktop bereitstellen, der über Thin Clients erreichbar ist. Alternativ kann auch hier über entsprechende Apps von Wyse für iPads, iPhones oder Android-Geräte auf den entfernten Desktop zugegriffen werden. Die so genannten Pocket-Clouds verwenden dafür das RDP-Protokoll oder VMware-View.

Der R10L ist ab sofort für 382 Euro erhältlich, der Xenith kostet 269 Euro. Das Pocket-Cloud-App steht für 11,99 Euro in iTunes und und im Android-Market zum Download bereit.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59,99€
  2. 1,29€
  3. (-70%) 8,99€
  4. 1,25€

bdfghhuik 10. Okt 2010

Zitat: Außerdem will Wyse künftig nicht nur Unternehmen, sondern auch Endkunden...

Anonymer Nutzer 08. Okt 2010

Als "Heimserver" sind diese Geräte prima zu gebrauchen, wenn es etwas größer sein darf...

plasma tv 08. Okt 2010

Den Monitor muss man dann aber auch mit Bedacht auswählen. Aktuell ist die Watt-Zahl also...

MM 08. Okt 2010

Wie kommen die Leute immer darauf, dass Businessprodukte für den Privatbereich gedacht...


Folgen Sie uns
       


Cue Roboter - Test

Wir hatten Spaß mit dem frechen Cue.

Cue Roboter - Test Video aufrufen
Highend-PC-Streaming: Man kann sogar die Grafikkarte deaktivieren
Highend-PC-Streaming
Man kann sogar die Grafikkarte deaktivieren

Geforce GTX 1080, 12 GByte RAM und ein Xeon-Prozessor: Ab 30 Euro im Monat bietet ein Startup einen vollwertigen Windows-10-Rechner im Stream. Der Zugriff auf Daten, Anwendungen und Games soll auch unterwegs mit dem Smartphone funktionieren.
Von Peter Steinlechner

  1. Golem.de-Livestream Halbgott oder Despot?
  2. Rundfunk Medienanstalten wollen Bild Livestreaming-Formate untersagen
  3. Illegale Kopien Deutsche Nutzer pfeifen weiter auf das Urheberrecht

Black-Hoodie-Training: Einmal nicht Alien sein, das ist toll!
Black-Hoodie-Training
"Einmal nicht Alien sein, das ist toll!"

Um mehr Kolleginnen im IT-Security-Umfeld zu bekommen, hat die Hackerin Marion Marschalek ein Reverse-Engineering-Training nur für Frauen konzipiert. Die Veranstaltung platzt inzwischen aus allen Nähten.
Von Hauke Gierow

  1. Ryzenfall CTS Labs rechtfertigt sich für seine Disclosure-Strategie
  2. Starcraft Remastered Warum Blizzard einen Buffer Overflow emuliert

Indiegames-Rundschau: Kampfkrieger und Abenteuer in 1001 Nacht
Indiegames-Rundschau
Kampfkrieger und Abenteuer in 1001 Nacht

Battletech schickt Spieler in toll inszenierte Strategieschlachten, eine königliche Fantasywelt und Abenteuer im Orient: Unsere Rundschau stellt diesmal besonders spannende Indiegames vor.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Mutige Mäuse und tapfere Trabbis
  2. Indiegames-Rundschau Zwischen Fake News und Mountainbiken
  3. Indiegames-Rundschau Tiefseemonster, Cyberpunks und ein Kelte

    •  /