Oracle

SAP übernimmt Verantwortung für Urheberrechtsverletzung

Im Rechtsstreit mit Oracle um die Verletzung von Oracles Urheberrechten durch die SAP-Tochter Tomorrownow räumt SAP Urheberrechtsverletzungen ein und übernimmt dafür die finanzielle Verantwortung.

Artikel veröffentlicht am ,

Angesichts des nahenden Verhandlungstermins im Rechtsstreit zwischen Oracle und SAP bemüht sich SAP, die Angelegenheit außergerichtlich beizulegen. SAP räumte gegenüber dem zuständigen US-Gericht ein, Tomorrownow habe wie von Oracle behauptet Urheberrechte verletzt und Dokumente von Oracle heruntergeladen. SAP erklärte sich auch bereit, für das Fehlverhalten der Tochter die finanzielle Verantwortung zu übernehmen.

Stellenmarkt
  1. Master Data Specialist (m/w/d)
    Merz Pharma GmbH & Co. KGaA, Frankfurt am Main
  2. SAP Consultant - SAP CRM/SAP SD, PP, PS (w/m/d)
    SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG, Bruchsal
Detailsuche

Allerdings besteht SAP auf der Feststellung, selbst nicht in das Vorgehen von Tomorrownow involviert gewesen zu sein und seinerseits keine Urheberrechte verletzt zu haben. Die Firma Tomorrownow wurde vor rund zwei Jahren von SAP in Reaktion auf Oracles Vorwürfe geschlossen.

Darüber will SAP mit Argumenten und Beweisen darlegen, dass die Schadensersatzforderungen weit überzogen sind. SAP sei gewillt, Oracle für den entstandenen Schaden zu entschädigen, sagte SAP-Finanzchef Werner Brandt, bezeichnet die Vorkommnisse dabei aber als begrenzt.

Oracle wirft SAP konkret vor, dass Angestellte des SAP-Tochterunternehmens Tomorrownow Logins von Oracle-Kunden genutzt hätten, um Tausende von Softwareprodukten und andere vertrauliche Dokumente von Oracles Servern herunterzuladen und zu nutzen. Außerdem sei Oracles Lösung zur Anpassung der Peoplesoft-Software an die neuen Sommerzeitregelungen in den USA von SAP gestohlen worden. Dabei seien in der angeblich kopierten Version von SAP Tomorrownow sogar kleine Fehler enthalten, die Oracle erst später in seinem Code beseitigte.

Die Gerichtsverhandlung zwischen Oracle und SAP ist derzeit für sechs Wochen ab dem 1. November 2010 angesetzt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Infrastruktur
Wie das Internet am Kapitalismus scheitert

Immer häufiger fallen wegen Fehlern eines einzigen Dienstes Tausende von Webseiten aus. Das zeigt: Das Internet stößt im Kapitalismus an Grenzen.
Ein IMHO von Sebastian Grüner

Infrastruktur: Wie das Internet am Kapitalismus scheitert
Artikel
  1. Grafikkarte: Nvidia soll mehr Geforce RTX 3060 produzieren
    Grafikkarte
    Nvidia soll mehr Geforce RTX 3060 produzieren

    Offenbar hat Nvidia die Kapazität für die günstigste Ampere-Karte gesteigert, im Juli 2021 soll die Auslieferung beginnen.

  2. Anti-Virus: John McAfee tot im Gefängnis aufgefunden
    Anti-Virus
    John McAfee tot im Gefängnis aufgefunden

    John McAfee ist tot in einer Gefängniszelle gefunden worden. Ihm drohte eine Auslieferung von Spanien in die USA.

  3. PC-Gaming: Valve erschwert Länderwechsel in Steam
    PC-Gaming
    Valve erschwert Länderwechsel in Steam

    Auch mit VPN wird es schwieriger, durch Länderwechsel an günstige Preise auf Steam zu kommen. Nun hat Valve eine weitere Hürde aufgelegt.

Folgen Sie uns
       


Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Mega-Wiedereröffnung bei MediaMarkt - bis zu 30 Prozent Rabatt • Gigabyte M27Q 27" WQHD 170Hz 338,39€ • Dualsense Midnight Black + Ratchet & Clank Rift Apart 87,61€ • 6 Blu-rays für 30€ • Landwirtschafts-Simulator 22 jetzt vorbestellbar ab 39,99€ [Werbung]
    •  /