Arbeitswelt: Freiberufler werden in IT-Projekten häufiger eingesetzt
Häufig genannter Grund für diese Entscheidung ist die hohe Spezialisierung der Freiberufler und ihre vertragliche Flexibilität. Nach Angaben von 33 Prozent der Freiberufler, die Gulp befragte, waren in den Teams, in denen sie zuletzt tätig waren, mehr als die Hälfte ihrer Kollegen ebenfalls freiberuflich tätig. Auch die Gegenseite, also die Projektanbieter, sahen das der Umfrage nach so.
Als Vorteil hoben beide Seiten hervor, dass es beim Einsatz von Freiberuflern keine langfristig bindenden Verträge wie bei Festangestellten gab. Außerdem konnten die Anbieter so das erforderliche Know-how passend zum Projekt direkt einkaufen. Oftmals werden Freiberufler auch eingesetzt, weil es personelle Engpässe bei der Stammbelegschaft gab, die aufgrund von Termindruck kurzfristig ausgeglichen werden mussten.
27 Prozent der Freiberufler erwarten, dass ihr Anteil in IT-Projektteams in Zukunft sogar noch zunehmen wird. 31 Prozent der Projektanbieter sind der Meinung, dass dies auch in IT-Abteilungen künftig der Fall sein wird. Einen Trend zu anderen Arbeitsformen wie Zeitarbeit, Arbeitnehmerüberlassung oder Kurzzeitverträgen sehen nur 13 Prozent der Selbstständigen und 17 Prozent der Projektanbieter.
An der Umfrage(öffnet im neuen Fenster) nahmen 259 IT-Selbstständige und Projektanbieter teil. Einen Anspruch auf Repräsentativität erhob Gulp(öffnet im neuen Fenster) nicht.
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