StackVM

Virtuelle Maschinen für die Mitbenutzung

Mit StackVM können jetzt mehrere Benutzer gleichzeitig eine virtuelle Maschine über das Web nutzen. Die VMs werden dazu in ein Chatfenster gezogen. Aufnahmen von StackVM-Sitzungen können im Gif-Format gespeichert werden.

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StackVM: Virtuelle Maschinen für die Mitbenutzung

Die StackVM-Entwickler haben die Mehrbenutzerschnittstelle weitgehend fertiggestellt. Um zu kommunizieren, wird zunächst im StackVM-Fenster des Browsers ein Chatfenster geöffnet. Per Drag-and-Drop können dann VMs mit angemeldeten Benutzern geteilt werden, wahlweise mit Schreibschutz oder -zugriff.

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Zusätzlich können Sitzungen von VMs im Gif-Format aufgenommen und gespeichert werden. Dazu hat das StackVM-Team die Funktion node-gif implementiert. Node-gif und die anderen Grafikmodule Node-Png und Node-Jpg wurden in einem einzigen Modul, Node-Image, vereint.

StackVM bietet ein browserbasiertes grafisches Interface für virtuelle Maschinen. Es greift dabei auf virtuelle Maschinen in Qemu zu. Die Software basiert auf dem Javascript-Server Node.js, gespickt mit eigenen Modulen. Node.js selbst ist zu weiten Teilen in C und zu einem kleineren Teil in Javascript geschrieben. Die Software nutzt unter anderem Googles Javascript-Engine V8 sowie Marc Lehmanns Bibliotheken libev und libeio.

StackVM ist nach der Installation auf Port 9000 im Browser erreichbar und listet dort verfügbare virtuelle Maschinen auf. In einer Demo starten die Entwickler sowohl ein Terminal in einer virtuellen Linux-Distribution als auch den Desktop einer virtuellen Windows-Installation. Für die Kommunikation mit der virtuellen Maschine verwendet StackVM das RFB-Protokoll, das über ein entsprechendes Node.js-Modul zur Verfügung gestellt wird.

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Langfristig soll StackVM die Möglichkeit bieten, Software auf Internetservern auszuprobieren. Ferner sollen Netzwerktopologien per Drag-and-Drop erstellt werden können. Die beiden Entwickler Peteris Krumins und James Halliday wollen künftig eine Infrastruktur schaffen, um StackVM samt virtueller Maschinen anzubieten. Die Software ist unter die Affero General Public License Version 3 gestellt.

Die Entwickler bieten die Software, die sich noch in der Entwicklung befindet, in einem Git-Repository zum Download an. Weitere Informationen hat Krumins in seinem Blog veröffentlicht. Alternativ können sich Anwender für die Benutzung einer Demo anmelden. Ein Termin für die Freischaltung des Testservers steht allerdings noch nicht fest.

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