
Cisco-Chef John Chambers hat angekündigt, dass der Netzwerkausrüster in Folge der Finanzkrise im laufenden Quartal bis zu 10 Prozent Umsatz einbüßen wird. Im August 2008 hatte er noch eine Umsatzzunahme um 8,5 Prozent in Aussicht gestellt.

Der weltgrößte Anbieter von Festplatten, Seagate, sieht noch keinen echten Markt für Solid-State-Discs. CEO Bill Watkins bekräftigte das vor Journalisten in München. Derzeit, so Watkins, verdiene kein Hersteller von SSDs mit den Produkten Geld. Die Übernahmeschlachten, unter anderem zwischen Samsung und Sandisk, hätten ganz andere Gründe.
Sun und IBM haben die OpenDocument Format Toolkit Union gestartet, um Entwicklern Werkzeuge zum Umgang mit dem OpenDocument-Format (ODF) an die Hand zu geben. Damit sollen Programmierer ODF-Unterstützung in ihre Programme einbauen können.
Im zurückliegenden dritten Quartal 2008 wurden in Europa, dem Nahen Osten und Afrika mehr Smartphones mit integriertem GPS-Empfänger als Navigationsgeräte verkauft. Das ergibt eine Studie der Marktforscher von Canalys. Aber nur ein Bruchteil der GPS-Smartphones ist mit vollwertiger Navigationssoftware ausgestattet.
Die Deutsche Telekom erwartet für das Jahr 2009 keine klare Gewinnsteigerung. Der bereinigte Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) werde stagnieren oder leicht steigen, teilte die Telekom in Bonn mit. Kunden im Festnetz gehen weiter verloren.
Die Deutschen haben 2008 im Internet rund 19,3 Milliarden Euro für Waren und Dienstleistungen ausgegeben. Das entspricht einem Zuwachs von 15 Prozent gegenüber dem Jahr 2007 mit 16,8 Milliarden Euro. Der Umsatz mit Medien ist jedoch um 2,5 Prozent rückläufig. Bücher, CDs und DVDs erreichen einen Gesamtumsatz von 1,94 Milliarden Euro.
Der Groupware-Anbieter Open-Xchange hat seine zweite Finanzierungsrunde abgeschlossen und erhält 6 Millionen Euro zusätzliches Kapital. Das soll in die Produktentwicklung fließen.
Das bisher kostenpflichtige Content Management System (CMS) Webedition von der Living-e AG ist ab sofort in der neuen Version 6 erhältlich und erstmals als Open Source veröffentlicht worden. Mit dem Schritt stellt der Hersteller sein Geschäftskonzept radikal um.
Die Auswertung der Suchbegriffe von Google Deutschland ergibt ein zwiespältiges Bild der Nutzerinteressen. Einerseits ist die Suche nach Konsum- und Luxusgütern ungebrochen, doch auch sichere Finanzanlagen stehen hoch im Kurs.
Bitkom-Chef August-Wilhelm Scheer hält den Verkauf seines Software- und Beratungshauses IDS Scheer AG, welches das Geschäftsprozess-Toolset ARIS anbietet, für möglich. Ein Verkauf sei "keine unrealistische Entwicklung" mehr.
Sun hat Solaris 10 10/08 vorgestellt. Das Betriebssystem enthält verschiedene neue Funktionen, die zum Teil innerhalb der OpenSolaris-Community entwickelt wurden.
Hals-Nasen-Ohrenärzte warnen anlässlich einer Tagung vor Gehörschäden durch MP3-Player. "Die Schwerhörigkeit hat sich in Deutschland zu einer echten Volkskrankheit entwickelt", so die Ärzte. Die Patienten würden immer jünger. Nun soll mit Apple die Dezibel-Debatte eröffnet werden.
Einer von IBMs Top-Managern, der Server- und Prozessor-Experte Mark Papermaster, wechselt zu Apple. IBM befürchtet, dass Papermaster Geschäftsgeheimnisse verrät und klagt, da dieser nicht wie vertraglich vereinbart ein Sabbatjahr einlegt, sondern sofort beim Konkurrenten Apple anfängt.
Das so genannte Summer Release der Groupware Tine 2.0 ist erschienen. Die freie Groupware integriert CRM-Funktionen und wird von einigen ehemaligen Programmierern von eGroupWare entwickelt.

Der freie Ajax-Server Jaxer ist in der Version 1.0 erschienen. Damit lassen sich komplette Web-Applikationen in JavaScript realisieren, das auch auf dem Server läuft. Jaxer stellt zudem ein passendes JavaScript-Framework bereit.
Der Server- und Softwarehersteller Sun Microsystems macht durch Abschreibungen einen Verlust in Höhe von 1,7 Milliarden US-Dollar. Firmenchef Jonathan Schwartz gibt dem schwachen wirtschaftlichen Umfeld die Schuld. Investoren sind besorgt.
Große LCD-Panel verzeichnen erstmals kein Stückzahlenwachstum mehr. Im Vergleich zum zweiten Quartal 2008 wurden weltweit 116 Millionen Stück weniger verkauft - damit sank der Umsatz um ein Prozent. Dies geht aus einer Studie von DisplaySearch hervor.
Bei US-Versendern sind erstmals Angebote für AMDs Quad-Core-Prozessoren mit dem für das vierte Quartal 2008 angekündigten Kern "Shanghai" aufgetaucht. Demnach sollen die neuen Server-CPUs mit Taktfrequenzen zwischen 2,4 und 2,6 GHz starten, und sowohl für Systeme mit zwei und vier Sockeln zum Start verfügbar sein.

Oracle kauft das australische Softwareunternehmen RuleBurst/Haley. Das gab der US-Konzern bekannt. Haley ist ein schnell wachsendes Unternehmen im Bereich der Business Rules Management Systeme (BRMS) und hat starke Bindungen zu den ERP-Produkten von SAP und Oracle und zu den CRM-Anwendungen Siebels, die ebenfalls Oracle gehören.
Deutsche Verleger und Buchhändler wollen keine Einigung mit dem US-Internetkonzern Google nach US-Vorbild. Dort darf Google gegen Zahlung von 125 Millionen US-Dollar mehrere Millionen urheberrechtlich geschützte Bücher online verfügbar machen.
Alfresco hat das gleichnamige Enterprise-Content-Mangement-System in der Version 3.0 vorgestellt. Die Software ist als Alternative zum Microsoft Office Sharepoint Server positioniert und unterstützt unter anderem die Bildung virtueller Gruppen, die gemeinsam an einem Dokument arbeiten.
Das bisher nur proprietär verfügbare Shopsystem Oxid eSales ist nun in der neuen Version 4 als Open Source verfügbar. Die neue Version soll schneller sein als der Vorgänger und ermöglicht Kunden, Produkte zu bewerten. Durch die Freigabe als Open Source können individuelle Erweiterungen für das System entwickelt werden.
Der Schweizer Computerzubehör-Hersteller Logitech kauft den Betreiber des Video- und Sprachtelefoniedienstes SightSpeed. Für das US-Unternehmen fließen 30 Millionen US-Dollar in bar.
Die Interessen bei der Nutzung des mobilen Internet sind bei Männern und Frauen unterschiedlich. So werden Downloaddienste von weiblichen Nutzern intensiver genutzt. 70 Prozent der befragten Frauen hatten mindestens einmal ein Spiel auf ihr Handy geladen. Nur 59 Prozent der männlichen Handynutzer können da mithalten.
Microsoft und Akamai wollen zusammen eine Lösung für Streaming von HD-Inhalten über HTTP anbieten, die auf offenen Standards basiert. Die Videoqualität soll angepasst werden, je nachdem, über welche Bandbreite der Nutzer verfügt.
Mit dem SolidDB Universal Cache will IBM nahezu jede relationale Datenbank schneller machen. Dabei nutzt IBM die relationalen In-Memory-Datenbanken von Solid, die IBM mit dem Kauf des Unternehmen übernommen hat.
Die Umsätze mit Online-Werbung sind in Deutschland stark gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr kletterten die Nettoumsätze mit Onlinewerbung in den ersten drei Quartalen um 44,4 Prozent auf insgesamt 1,4 Milliarden Euro. Im Vergleichzeitraum 2007 lag der Umsatz mit grafischer Onlinewerbung noch bei 976 Millionen Euro.
Mit Windows Azure hat Microsoft eine Plattform für Hosting und Verwaltung von Cloud-basierten Diensten vorgestellt. Azure vereint Software und Dienste, die bei der Erstellung neuer Anwendungen helfen sollen, die PC, Internet und Telefon umfassen.
Microsoft hat in Unterschleißheim ein "Open Source Interop Technology Center" eröffnet. Microsoft will hier an der besseren Unterstützung verschiedener Open-Source-Software unter Windows arbeiten. Den Anfang macht PHP.
Facebook hat einen kleinen Teil seiner Server-Software als Open Source veröffentlicht. Weitere Komponenten sollen folgen. Wer damit rechnet, dass die eigene Web-Applikation mehrere Milliarden Nachrichten pro Tag verarbeiten muss, sollte sich die Software ansehen, so Facebook.
Der Hersteller von Unternehmenssoftware SAP prüft den Verkauf seines Rechenzentrums in der Gemeinde St. Leon Rot bei Walldorf. Das Zentrum dient dem Hosting der neuen Mittelstandssoftware Business By Design, deren Start sich weiter verzögern könnte.
IBM und Intel wollen durch eine offene Industriespezifikation die Adaption von Switches für Blade-Server voran treiben. Switch-Hersteller sollen mit einem Produkt so mehr Kunden erreichen können.
Wie angekündigt bietet Amazon seine Elastic Compute Cloud (Amazon EC2) nun auch mit Windows und Microsofts SQL Server an. Auch virtuelle Windows-Maschinen werden nach Nutzung und ohne monatliche Grundgebühr abgerechnet.
Der Softwarekonzern Microsoft hat heute Quartalsergebnisse vorgelegt. Durch die gesamtwirtschaftlichen Turbulenzen erwartet der Hersteller im laufenden Quartal etwas weniger als die Analysten. "Unsere Kunden fragen wie sie Geld sparen, und mit weniger mehr tun können", so Kevin Turner, Chief Operating Officer bei Microsoft.
Der Groupwareanbieter Open-Xchange hat eine neue Appliance Edition vorgestellt. Die setzt auf den Univention Corporate Server und löst damit die alte Express Edition auf Ubuntu-Basis ab. Die neue Variante soll ab Anfang November 2008 erhältlich sein.

Suns freie Entwicklungsumgebung NetBeans 6.5 steht als Release Candidate bereit. Die neue Version unterstützt PHP und bietet Javascript-Entwicklern neue Möglichkeiten. Groovy und Grails wird nun ebenfalls unterstützt.
Der deutschstämmige Andreas von Bechtolsheim verlässt seinen Posten als Chief Architect bei Sun Microsystems, um in einem Start-up zu arbeiten. Die Firma Arista Networks, die der Milliardär und legendäre Entwickler mitfinanziert hat, stellt kostengünstige 10GbE-Switches her. Auch Google steht auf der Kundenliste.
Paul Maritz, neuer Chef des Virtualisierungsspezialisten VMware, nimmt die Konkurrenz "durch Microsoft sehr ernst" und will den "Widersacher genau im Auge" behalten. Den Ausblick für das Umsatzwachstum musste Maritz leicht nach unten korrigieren.
Auch Research In Motion (RIM) will künftig Software für seine Blackberrys über einen speziellen Onlineshop verkaufen und zudem auf den Geräten das Blackberry Application Center vorinstallieren. RIM folgt damit dem Vorbild von Apple, um Entwicklern neue Vertriebswege für Anwendungen zu eröffnen.
Das Onlineauktionshaus eBay verbietet endgültig den Handel mit Elfenbein. Ab Anfang 2009 dürfen keine Elfenbeinprodukte mehr über eBay-Seiten in aller Welt gehandelt werden. Nach einem aktuellen Report werden trotz weltweiten Verbotes Produkte geschützter Arten über eBay und andere Onlineplattformen angeboten.

Lala.com wagt sich mit einem neuen Geschäftsmodell auf den Markt für Onlinemusik. Der Dienst stellt Nutzern die eigene Musiksammlung im Netz kostenlos zur Verfügung und erlaubt, jeden der rund sechs Millionen Songs im Archiv kostenlos anzuhören.
Der Telekommunikationskonzern BT (British Telecom) war mit einer Klage gegen die Vorratsdatenspeicherung erfolgreich. BT Deutschland hat eine Aussetzung der umstrittenen Überwachungsanordnung erwirkt, weil die entschädigungslose Vorratsdatenspeicherung verfassungswidrig sein könnte.

Apple hat mit neuen Werbevideos auf Microsofts "I'm a PC" geantwortet - und schießt dabei vor allem gegen Windows Vista. Statt teurer Werbung sollte Microsoft lieber mehr Geld in die Verbesserung von Vista stecken, so die zynischen Werbeaussagen der Apple-Marketingstrategen.
Der Server- und Softwarehersteller Sun Microsystems hat eine Umsatzwarnung herausgegeben. "Sun und seine Kunden bekommen die wirtschaftliche Verlangsamung zu spüren", erklärte Firmenchef Jonathan Schwartz. Das Unternehmen hat viele Kunden im Banken- und Finanzsektor, andere Bereiche leiden unter Kreditknappheit.
IT-Experten können sich 2008 nicht über große Gehaltssprünge freuen. In der IT-Branche sollen die Gehälter im Schnitt nur um ein Prozent gegenüber dem Vorjahr steigen.
Nach einer Kette von Datenskandalen bei der Deutschen Telekom reagieren nun die Kunden der Business-Sparte T-Systems nervös. T-Systems-Chef Reinhard Clemens hat seine 400 wichtigsten Kunden für Mitte November 2008 geladen, um die Wogen zu glätten.
Der Microsoft Web Application Installer erleichtert es Windows-Server-Administratoren, Webanwendungen auf ihrem System einzurichten. Zurzeit ist die Software als Betaversion verfügbar.
Nutzer von Internetcafés in Peking müssen sich mit Foto und Scan des Personalausweises registrieren lassen. Die Daten werden in einer zentralen Datenbank, die von den lokalen Behörden betrieben wird, gespeichert.
Google-Chef Eric Schmidt hat sich hinter den Präsidentschaftskandidaten der Demokratischen Partei, Barack Obama, gestellt. Ihm werden zudem Pläne nachgesagt, den Posten des Chief Technology Officers in der US-Administration anzustreben, den Obama im Falle eines Wahlerfolgs schaffen will.
Microsoft hat bereits eine gute Position im Virtualisierungsmarkt, sagen die Marktforscher von IDC. Virtualisierung betrachtet IDC weiter als Wachstumsmarkt, den VMware anführt.