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Oracle: JDK bleibt unter der GPL

Das Java Development Kit (JDK) soll auch weiterhin unter der GPL erscheinen. Seine Entwicklung soll mit der Java-Community vorangetrieben werden. Oracle will so an Suns Java-Strategie anknüpfen.
/ Jörg Thoma
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Oracle will die Mitarbeit der Entwicklergemeinde in Bezug auf Java weiter fördern und das Entwicklerkit JDK wie Vorgänger Sun künftig unter die GPL stellen. Das schreibt Henrik Ståhl, Chef der Java Platform Group bei Oracle, in seinem Blog(öffnet im neuen Fenster) . An der Politik gegenüber Java werde sich auch nach der Übernahme von Sun durch Oracle nichts ändern.

Ståhls Äußerungen kommen im Vorfeld der für den 19. bis 23. September 2010 anberaumten JavaOne-Konferenz(öffnet im neuen Fenster) , die im Rahmen der Oracle-Hausmesse Openworld 2010 stattfinden wird.

Bislang waren die Stimmen aus dem Konzern eher ambivalent, was die Zukunft der Programmiersprache anbelangt. Zuletzt hatte Oracles Patentklage gegenüber Google wegen der Verwendung der Dalvik Virtual Machine in Android - einer freien virtuellen Maschine für Java-Code - für Unruhe in der Java-Gemeinde gesorgt. Nachdem Oracle die Klage gereicht hatte, sagte Google seine Teilnahme an JavaOne ab.

Ståhl kündigte an, Oracle werde auf der Java-Entwickler-Konferenz Details zu seiner Strategie preisgeben.


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