Suns Virtualisierungssoftware VirtualBox unterstützt in der Version 2.2 das neue Open Virtualization Format (OVF) und bietet die Möglichkeit, virtuelle Appliances zu erstellen - fertig konfigurierte virtuelle Maschinen, die weitergegeben werden können.

Acer hat in den USA mit dem Aspire Timeline ein besonders leichtes und flaches 13,3-Zoll-Notebook vorgestellt. Es soll preislich weit unter 1.000 US-Dollar liegen und einen ausdauernden Akku haben. Nach dem ersten Modell sind Varianten mit 14,1- und 15,6-Zoll-Displays geplant.

Im Rahmen seines Data Center Efficiency Summit hat Google am 1. April 2009 der Öffentlichkeit erstmals einen Einblick in seine Rechenzentren gewährt. Mittlerweile ist auch eine Videotour durch eines der Rechenzentren verfügbar, das sich von herkömmlichen Rechenzentren durchaus unterscheidet.

Apple legt seinen Xserve genannten Server mit Intels Nehalem-Prozessoren neu auf. Der Rackserver mit einer Höheneinheit wird auf Wunsch auch mit integrierter SSD als Bootlaufwerk geliefert.

Mit dem ReadyNAS NVX liefert Netgear nun den Nachfolger des Netzwerkspeichers NV+ aus. Die neuen Geräte sollen schneller arbeiten - und zudem iSCSI sowie die MacOS-X-Backupsoftware Time Machine unterstützen.
Nach Abschluss einer Betaphase bietet Strato seinen "MultiServer" ab sofort regulär an. Dabei handelt es sich um einen dedizierten Server, auf dem bereits die Virtualisierungssoftware Xen installiert ist.

SPSS kündigt neue Versionen seiner Data-Mining- und Textanalyse-Software an, die als erste Produkte unter der neuen Marke PASW erscheinen. Auch andere Produkte bekommen einen neuen Namen, einschließlich SPSS Statistics.
Sun lehnt IBMs Übernahmeangebot ab. Das meldet das Wall Street Journal. Demnach hat Suns Board of Directors ein formales Übernahemeangebot von IBM zurückgewiesen.
Der weltweite Absatz von Halbleitern war auch im Februar 2009 weiter rückläufig. Die Branchenorganisation Semiconductor Industry Association (SIA) gibt an, dass der Umsatz um 30,4 Prozent auf 14,3 Milliarden US-Dollar gefallen ist. Damit hat sich die Krise gegenüber dem Monat Januar jedoch nicht deutlich weiter vertieft.
Citrix hat die Virtualisierungslösung XenServer jetzt zum kostenfreien Download bereitgestellt. Die neue Verwaltungssoftware Citrix Essentials soll kommende Woche über die Citrix-Partner erhältlich sein.
Der Webhoster EUserv bietet seinen Kunden die Möglichkeit, den Speicherplatz ihrer Server mittels USB-Festplatten und Speichersticks zu erweitern. Auf Wunsch werden die Daten auch per Hardware verschlüsselt.
Das Bundeskriminalamt hat nach den Terroranschlägen 2001 eine Rasterfahndung mit Telekom-Kundendaten durchgeführt, berichtet die Frankfurter Rundschau. Dazu soll die Deutsche Telekom den Strafverfolgern praktisch ihre gesamten Kundendaten zur Verfügung gestellt haben.
Amazon bietet mit seinem neuen Dienst Amazon Elastic MapReduce einen Hadoop-Cluster zum Mieten an. Damit lassen sich große Datenmengen auf verteilten Systemen verarbeiten.
Nach über zehn Jahren Entwicklung liegt die Verschlüsselungssoftware OpenSSL jetzt als Version 1.0.0 Beta 1 vor. Die Entwickler bitten um ausführliche Tests ihrer Software.
Der DSL-Anbieter QSC stellt die Vermarktung seiner Privatkundenprodukte unter der Marke Q-DSL home mit sofortiger Wirkung ein. Das Unternehmen will sich künftig voll auf Geschäftskunden konzentrieren.

Google hat erstmals Details zu seinen Serverdesigns verraten. Die Rechner verfügen über einige Besonderheiten, die Google helfen, Strom zu sparen. Beispielsweise verfügen alle Server über einen 12-Volt-Akku, um Stromausfälle zu überbrücken.
Nexenta 2.0 ist als Release Candidate verfügbar. Das Betriebssystem setzt einen OpenSolaris-Kernel ein, nimmt die Pakete aber von der Linux-Distribution Ubuntu. So stehen die üblichen Linux-Werkzeuge zur Verfügung.
Ab sofort bietet Amazon seinen Musikdownloaddienst Amazon MP3 auch in Deutschland an. Darüber stehen rund 5 Millionen DRM-freie Songs im MP3-Format zum kostenpflichtigen Download zur Verfügung. Die Preise beginnen ab 77 Cent.
Die Linux-Distribution Fedora 11 ist in der ersten und einzigen geplanten Betaversion verfügbar. Die neue Version verwendet Ext4 als Standarddateisystem und liefert einen Windows-Cross-Compiler mit. Mit Erscheinen der Beta sollen bereits alle neuen Funktionen enthalten sein.

Nach Wochen der gezielten kleinen Indiskretionen der Serverbranche hat Intel seine neuen Quad-Core-Xeons endlich offiziell vorgestellt. Ersten unabhängigen Benchmarks zufolge hat Intel die Rechenleistung im Vergleich zur vorherigen Generation glatt verdoppelt.
Parallels hat die Parallels Workstation Extreme vorgestellt, eine Virtualisierungslösung, die nahezu native Grafikleistung innerhalb der virtuellen Maschinen bietet. Das funktioniert im Zusammenspiel mit der neuen Intel-Xeon-5500-Serie und Nvidias Multi-OS-SLI. Gedacht ist die Lösung für professionelle Anwender.
Mit der Übernahme von SiliconSystems steigt Western Digital (WD) in den Markt für Solid-State-Drives ein. WD kauft das US-Unternehmen für 65 Millionen US-Dollar.
Die Firma VIP Com hat ihre Groupware Teamxchange unter dem Namen Conversations als Open Source veröffentlicht. Damit wurde auch die Mapi-Implementierung offengelegt, von der das OpenMapi-Projekt profitieren soll.
Reuven Cohen setzt sich mit seinem Open Cloud Manifesto für offene und interoperable Cloud-Computing-Dienste ein. Mit dabei sind unter anderem Akamai, AMD, Cisco, IBM, Novell, Red Hat, SAP, Sun und VMware, nicht aber Microsoft und Amazon.

Der Hersteller mCubed bringt mit dem "hFX mini" eine interessante Lösung für einen Heimserver auf Basis von Microsofts "Windows Home Server" auf den Markt. Die Box beherbergt drei gedämmte Festplatten, wird lüfterlos gekühlt und passt ins HiFi-Rack.
Microsoft greift in einer neuen TV-Kampagne Apples Preise an. Der Werbespot zeigt eine Testkäuferin, die ein Notebook mit 17-Zoll-Display und komfortabler Tastatur für 1.000 US-Dollar sucht. Im Apple Store findet sie in dieser Preisklasse nichts und entscheidet sich deshalb für das HP Pavilion Notebook.

Origin Storage bietet mit der Festplatte Amacom Data Locker einen Datenspeicher an, der über eine PIN geschützt werden kann. Damit potenzielle Angreifer nicht wahllos PINs durchprobieren, soll der Inhalt der Festplatte nach zu vielen Fehleingaben zerstört werden.

Im Rahmen des Albatross-Projektes sollen Techniken für das Flugverkehrsmanagement entwickelt werden, die als Open Source veröffentlicht werden. Die erste Lösung soll im Juni 2009 verfügbar sein.
Sun hat seine Virtual Desktop Infrastructure Software (VDI) in der Version 3 veröffentlicht. Damit können virtuelle Desktopsitzungen auf einem beliebigen Client-Betriebssystem gestartet werden. Eine kostenlose Testversion der Software steht zum Download bereit.
Das Java Development Kit (JDK) 7 soll Anfang 2010 erscheinen. Das verrät der Zeitplan auf der Projektwebseite. Die virtuelle Maschine des JDK 7 wird andere Sprachen als Java unterstützen.

Das Internet Archive hat ein neues Rechenzentrum bezogen, das in einem Standardcontainer 3 Petabyte Daten unterbringt. Mit weiteren Containern soll die Kapazität künftig erweitert werden, schließlich wächst das Archiv um rund 100 TByte pro Monat.
Red Hat hat das JBoss Developer Studio 2.0 Portfolio Edition veröffentlicht. Die freigegebene Portfolio Edition ist zur Entwicklung von Web- und Geschäftsanwendungen in Java gedacht. Eclipse bildet die Basis.

Seagate will nun auch NAS-Systeme für Unternehmen auf den Markt bringen. Mit der BlackArmor NAS 440 bietet das Unternehmen einen Netzwerkspeicher an, der bis zu vier SATA-Festplatten aufnehmen kann. Im Störungsfall können diese auch im laufenden Betrieb ausgewechselt werden.
Der Elektronikdiscounter Media-Saturn startet in Europa eigene Onlineshops, und wird damit eine Konkurrenz für Amazon. In den Media-Markt-E-Commerce-Plattformen soll das gesamte Sortiment der Ladengeschäfte erhältlich sein. Zudem kauft Media-Saturn 24-7 Entertainment, einen technischen Abwickler für den Kauf digitaler Inhalte wie Musik, Videos und Klingeltöne.
Canonical wird angeblich ein eigenes Cloud-Angebot präsentieren. Die Basis dafür soll freie Software bilden. Auch Ubuntu wird in Zukunft Cloud-Funktionen enthalten.

Mit finanzieller Unterstützung von Google startet Pixazza sein Werbenetzwerk "Product in the Picture". Das System ist eine Art AdSense für Bilder. Es blendet passende Anzeigen zu einzelnen Objekten in Bilder ein.
GDC 09 Der Streamingdienst OnLive soll das Spielen verändern: Die Spiele-PCs stehen im Rechenzentrum und liefern ihr Videosignal über das Internet auf beliebige Windows-PCs, Macs oder eine Set-Top-Box von OnLive.
Der IT-Konzern IBM verhandelt weiter über die Übernahme von Sun Microsystems, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf zwei mit dem Vorgang vertraute Personen. Ein erfolgreicher Abschluss könne noch in dieser Woche erzielt werden.
In der neuen Windows Web App Gallery versammelt Microsoft verschiedene freie Webanwendungen, die auf Windows laufen und sich einfach aus dem Angebot heraus installieren lassen sollen. Der neue Web Platform Installer enthält jetzt auch PHP für Windows.

GDC 09 Legendärer Spieledesigner trifft auf Hardwarehersteller: Auf der GDC hat Larry Holland - unter anderem Schöpfer der 90er-Jahre-Flugsimulation "Secret Weapons of the Luftwaffe" - ein Projekt vorgestellt, mit dem Netzwerkverwalter spielerisch für Abschlüsse lernen können.
Amazon will in den kommenden drei Wochen seinen Musik-Download-Dienst auch in Deutschland starten. Das hat die Financial Times Deutschland aus informierten Kreisen erfahren. In den USA bietet Amazon seit 2007 Musik ohne Kopierschutz im MP3-Format zum Download an.

Cisco Systems hat eine Vereinbarung zur Übernahme des Herstellers der Flip-Videokameras geschlossen. Der Netzwerkausrüster ist, wie einige andere IT-Branchenführer, von der Krise bislang wenig betroffen und setzt mit dem Kauf von Pure Digital Technologies seine Expansion in den Konsumgüterbereich fort.
Oracle leidet bisher kaum unter der Weltwirtschaftskrise. Den Rückgang beim Verkauf neuer Softwarelizenzen konnte die Firma durch laufende Einnahmen aus der Wartung auffangen.
Sun hat mit Sun Cloud eine offene Plattform für Cloud-Computing vorgestellt. Ab Sommer 2009 soll das virtuelle Rechenzentrum für Entwickler, Studenten und Start-up-Unternehmen zugänglich werden.

Eine Twitter-Nachricht könnte einen Arbeitnehmer in den USA um einen neuen Job gebracht haben. Kurz nachdem er ein Stelle bei Cisco angeboten bekommen hatte, twitterte er, er werde diese Arbeit wahrscheinlich hassen.
Sun steht möglicherweise vor der Übernahme durch IBM. Das Wall Street Journal berichtet unter Berufung auf informierte Kreise, die beiden Unternehmen stünden in entsprechenden Verhandlungen.

Netgear hat mit dem Speicherlaufwerk ReadyNAS Pro Pioneer Edition eine Lösung für kleine Betriebe und ambitionierte Heimanwender vorgestellt, die große Datenmengen sicher speichern wollen. Die Festplatten selbst sind im Lieferumfang nicht enthalten.
Die freie Data-Mining-Lösung RapidMiner korrigiert in der Version 4.4 etliche Fehler und bringt einige neue Funktionen zur Datenverarbeitung mit. Die Software ist in einer kostenlosen Community Edition verfügbar, es gibt aber auch erweiterte kommerzielle Lizenzen.
Trotz aufziehender Weltwirtschaftskrise haben die deutschen Konsumenten im vergangenen Jahr (2008) Waren für rund 13,6 Milliarden Euro im Internet gekauft. Das entspricht einer Zunahme von 19 Prozent, berichtet das Marktforschungsinstitut GfK.
Die freie Systemverwaltungssoftware OpenQRM verfügt in der neuen Version 4.4 über zusätzliche Cloud-Funktionen. Über SOAP-Webdienste lässt sich OpenQRM in der Cloud nun auch aus der Ferne kontrollieren. SSL soll für zusätzliche Sicherheit sorgen.