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Intels Rapid-Storage-Manager
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SATAgate

Defekte SATA-Ports an Intel-Chipsätzen erkennen (Update 2)

Intels Fehler in Chipsätzen verunsichert Kunden, weil die Zuordnung der anfälligen SATA-Ports zu Laufwerken nicht offensichtlich ist. An welchen Anschlüssen bei Sandy-Bridge-PCs Festplatte und optisches Laufwerk hängen, lässt sich aber leicht herausfinden.

Seit Intel am 31. Januar 2011 einen Fehler in allen bisher ausgelieferten Chipsätzen für Prozessoren der Serie Core-i-2000 eingestanden hat, rufen PC-Hersteller nach und nach ihre Produkte zurück oder versprechen Austauschprogramme. Mit korrigierten Chipsätzen, die erst auf Mainboards und in Notebooks verbaut werden müssen, ist in ausreichender Stückzahl aber erst im April 2011 zu rechnen.

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Wer seinen neuen Sandy-Bridge-PC bis dahin nutzen will, geht unter Umständen ein Risiko ein: Laut Intel können nur die SATA-Ports ausfallen, die maximal 3 GBit/s übertragen. Davon gibt es je nach Chipsatzmodell höchstens vier. Die SATA-Ports für 6 GBit/s, von denen zwei vorhanden sind, sollen von dem Problem aber nicht betroffen sein. Auch Intel empfiehlt, nur diese zu verwenden.

  • Das DVD-Laufwerk hängt am defekten Port 2.
  • Die Festplatte ist an Port 0, der laut Intel ok ist.
  • Der Geräte-Manager ordnet die Festplatte Port 0 zu.
  • Die grün markierten Ports auf Gigabyte-Boards sollen zuverlässig sein
Der Geräte-Manager ordnet die Festplatte Port 0 zu.

An welchen der Anschlüsse die Laufwerke eines PCs angesteckt sind, lässt sich aber nicht immer sicher feststellen. Bei einem Desktop-PC kann der Anwender zwar noch das Gehäuse öffnen und nachsehen, bei einem Notebook ist das aber nicht so einfach. Nicht nur das Freilegen des Mainboards ist hier oft aufwendig und fehleranfällig, die SATA-Ports müssen auch nicht unbedingt eindeutig beschriftet sein. Was auf der Platine vielleicht noch "Port 0" heißt, muss nicht notwendigerweise auch der Port 0 des Chipsatzes sein.

Intel nummeriert die vom Chipsatz gestellten SATA-Ports von 0 an durch. Die Anschlüsse 0 und 1 sind die 6-GBit-Ports, die zuverlässig laufen sollen. Beim Desktopchipsatz P67 beispielsweise kommen noch die Ports 2 bis 5 hinzu, das sind die 3-GBit-Anschlüsse, die fehleranfällig sind. Wenn zwei Laufwerke reichen, sollten diese nur dort angesteckt werden.

Der Geräte-Manager reicht nicht aus

An welchem Port sich ein Laufwerk befindet, kann im Prinzip auch der Geräte-Manager von Windows anzeigen, er ist nach unserer Erfahrung dabei aber nicht immer eindeutig. Bei Versuchen mit zwei Desktopmainboards für Sandy-Bridge-Prozessoren und dem Asus-Notebook N53SV zeigte sich jedoch, dass sich Windows offenbar an der LUN (logical unit number, ein Relikt aus SCSI-Zeiten) orientiert. Während die Festplatte des Notebooks zutreffend Port 0 zugeordnet wurde, stimmte der von Windows ausgegebene Port 1 für das optische Laufwerk nicht.

Der Geräte-Manager lässt sich über die Systemsteuerung aus dem Startmenü von Windows 7 über "System und Sicherheit" und den Menüpunkt "Geräte-Manager" im Feld "System" aufrufen. Wenn das Desktopicon "Computer" nicht bei der Installation versteckt wurde, genügt auch ein Rechtsklick darauf und die Auswahl von "Eigenschaften" und dann "Geräte-Manager". Klickt man im Geräte-Manager eines der Laufwerke an, so zeigt das Programm unter "Ort" die Anschlussnummer. Das ist nach unserer Erfahrung aber nur für Festplatten in Sandy-Bridge-Systemen vertrauenswürdig. Ort 0 und Ort 1 sollten die 6-GBit-Ports anzeigen, die laut Intel nicht gefährdet sind.

Inoffizieller Download des Rapid-Storage-Manager 

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Bacardigurgler 03. Feb 2011

Sie haben zugegebenerweise versucht den Fehler nicht bekanntzugeben und für die Kosten...

nie (Golem.de) 03. Feb 2011

Richtig, ist korrigiert. Hatten wir selber verdreht ;) Also: Aktuell ist Rapid Storage...



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