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Apple setzt Verlagen eine Frist

Verlage haben offenbar nur noch bis zum 31. März 2011 Zeit, ihre iOS-Apps an das Abrechnungssystem von Apples App Store anzupassen. Danach ist eine ausschließlich externe Abrechnung von Abonnements oder Käufen von Einzelausgaben nicht mehr erlaubt.

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App Store: Apple setzt Verlagen eine Frist

Der 31. März 2011 ist offenbar der Stichtag, bis zu dem Zeitungs-, Magazin- und Buchverlage ihre iPhone- und iPad-Apps auch an Apples In-App-Bezahlsystem andocken müssen. Davon geht der E-Book-Marktplatz-Betreiber Yudu nach Gesprächen mit Apple aus. Yudu selbst nutzt Apples Abrechnungssystem und sieht keine Nachteile darin, immerhin sei es für Kunden sehr bequem, damit einzukaufen. Es werden nur zwei Klicks benötigt. Das nutzt zum Beispiel die von Apple und News Corp. gemeinsam entwickelte Zeitungsapp "The Daily".

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Für Verlage, die gehofft hatten, ihre Printgeschäfte einfach auf das iPad übertragen zu können, ist das allerdings weniger wünschenswert. Zum einen, weil Apple für In-App-Verkäufe eine Umsatzbeteiligung von 30 Prozent verlangt. Zum anderen, weil die Abonnenten und Käufer Kunden von Apple bleiben und Verlagen so der Zugriff auf Kundendaten verwehrt ist. Mit dem Kundenstamm versuchen Verlage aber bisher, Werbekunden davon zu überzeugen, Anzeigen für eine passende Leserschaft zu buchen.

Verlage, die auf Apps für iPhone und iPad setzen, werden an Apples Bezahlsystem künftig wohl nicht mehr vorbeikommen - es sei denn, sie setzen stattdessen auf reguläre Webseiten oder Webanwendungen, auf die Apple keinen Einfluss hat. Immerhin ist es gerade der Vorteil von Tablets wie dem iPad, dass der Bildschirm groß genug ist, um mit dem Browser darauf auch bequem normale Webseiten anzuschauen.

Auch für Betreiber von E-Book-Shops, die mit ihrem elektronischen Buchangebot auf möglichst vielen Geräten vertreten sein wollen, ist die von Apple verlangte Umsatzbeteiligung ein Problem. Sie müssten dann womöglich über Apples In-App-Bezahlsystem teurer sein als etwa auf ihrer Webseite, damit aber riskieren sie, im Vergleich zu Apples eigenem E-Book-Shop iBooks unattraktiver zu wirken.



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Agnostiker 08. Feb 2011

Genau darauf wollte ich ja hinweisen, dass es für mich als Kunden besser ist, wenn meine...

Netspy 04. Feb 2011

Die Verlage sind sehr interessiert an den Daten und ich tippe eher auf 3. Das ist genau...

Trollversteher 04. Feb 2011

Für ruckelige, laggende Kackanwendungen ohne Offline-Modus?

Peter Brülls 04. Feb 2011

Wie kriegt man eigentlich eine Sony Books auf den Kindle und umgekehrt?

Peter Brülls 04. Feb 2011

Herr Döpfner verkauft doch seine Inhalte über den inApp-Mechanismus, oder?


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