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Smartphone-Markt: Android-Zahlen von Canalys sind angeblich zu hoch

Ein Telekommunikationsexperte zweifelt an der Korrektheit der von Canalys vorgelegten Zahlen zum Smartphone-Markt. Demnach wurden im vierten Quartal 2010 nicht mehr Android- als Symbian-Smartphones verkauft.
/ Ingo Pakalski
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Nach Erhebungen der Marktforscher von Canalys wurden im vierten Quartal 2010 auf dem Weltmarkt 33,3 Millionen Android-Smartphones verkauft. Dadurch errang die Android-Plattform die Marktführerschaft im Smartphone-Markt, die bisher Symbian innehatte. Laut Canalys wurden im zurückliegenden Quartal 31 Millionen Symbian-Smartphones abgesetzt.

Die Zahlen der verkauften Android-Smartphones bezweifelt der Telekommunikationsexperte und Analyst Tomi Ahonen(öffnet im neuen Fenster): Nach seinen Angaben wurden lediglich rund 26 Millionen Android-Smartphones verkauft. Zu diesem Ergebnis kommt er, indem er die gelegentlich von Google genannten Zahlen der durchschnittlichen Aktivierungen eines Android-Geräts addiert hat. Zuletzt verkündete Google Anfang Dezember 2010, dass durchschnittlich 300.000 Android-Geräte pro Tag aktiviert wurden.

Wenn diese Zahl das ganze Quartal über erreicht wurde, ergäbe das 27 Millionen Android-Smartphones. Allerdings sind bei den aktivierten Geräten auch Android-Tablets enthalten, die in den Marktzahlen von Canalys keine Rolle spielen. Umgekehrt enthalten die Canalys-Zahlen auch alle OMS- und Tapas-Smartphones. OMS und Tapas sind Android-Systeme, die in China angeboten und in den Aktivierungszahlen von Google wohl nicht enthalten sein werden.

Die anderen Marktforschungsergebnisse von Gartner und IDC zum Smartphone-Markt im vierten Quartal 2010 liegen bislang nicht vor. Wenn Ahonen richtig liegt, dürften sich diese Zahlen deutlich von denen unterscheiden, die Canalys nun vorgelegt hat.


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