App Store

Zeitungsverleger wehren sich gegen Apples Frist

Deutsche Zeitungsverleger werfen Apple vor, sich nicht an getroffene Abmachungen zu halten, und wollen sich wehren. Ab April 2011 müssen iOS-Apps an das Abrechnungssystem von Apples App Store angepasst werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Axel-Springer-Apps (Grafik: BDZV)
Axel-Springer-Apps (Grafik: BDZV)

Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) will in einer Krisensitzung einen gemeinsamen Kurs gegen Apple beschließen. "Wir haben einen Termin vorgezogen, um über das weitere Vorgehen zu beraten", sagte Hans Joachim Fuhrmann vom BDZV dem Magazin Focus. Der US-Konzern hat den Verlagen offenbar eine Frist bis zum 31. März 2011 gesetzt, um ihre iOS-Apps an das Abrechnungssystem von Apples App Store anzupassen.

Apple verlangt für In-App-Verkäufe eine Umsatzbeteiligung von 30 Prozent. Abonnenten und Käufer sind zudem Kunden von Apple und den Verlagen wird der Zugriff auf die Kundendaten verwehrt. Fuhrmann zum Focus: "Viele Zeitungen haben Geschäftsmodelle entwickelt, die künftig so nicht mehr erlaubt sein sollen. Es kann nicht sein, dass sich Apple nicht an Abmachungen hält."

Verlage können jedoch auch auf dem iPhone und dem iPad reguläre Webseiten oder Webanwendungen nutzen, auf die Apple keinen Einfluss hat. Die Bildschirmgröße des iPads erlaubt eine Darstellung normaler Webseiten im Browser.

Laut einer TNS-Emnid-Umfrage vom 21. Januar 2011, auf die sich der BDZV beruft, wollen 67 Prozent der Tablet-Nutzer regelmäßig aktualisierte Nachrichten-Apps. Ein Drittel der Befragten würde dafür Geld ausgeben. Fast die Hälfte möchte dagegen Apps, die kostenlos und durch Werbung finanziert sind. Gegenwärtig besitzen danach drei Prozent der Deutschen einen Tablet-PCs. In 47 Prozent der Haushalte mit einem Nettoeinkommen zwischen 2.000 und 3.000 Euro soll es zudem konkrete Kaufabsichten für einen Tablet-Rechner geben.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Justin Case 17. Feb 2011

hmm..Google hat keinen besseren Ruf als Apple? Apple arbeitet doch leider mit Hochdruck...

Blork 09. Feb 2011

http://www.youtube.com/watch?v=UVnbpa6_AGE so kann man sich irren :) Schön blöd...

sankari 07. Feb 2011

Ich finde die Haltung und den Standpunkt der Zeitungsverleger echt zum *otzen - Da gibt...

windowsverabsch... 07. Feb 2011

Ja, er hat mal ein Video von einem iMac mit defektem DVD-Laufwerk im Internet gesehen. *lol*



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Whistleblower
Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen

Wieder hat sich in den USA ein ehemals hochrangiger Militär und Beamter über Kontakte mit Aliens geäußert.

Whistleblower: Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen
Artikel
  1. Schadstoffnorm 7: Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos
    Schadstoffnorm 7
    Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos

    Die neue Euronorm 7 legt nicht nur Grenzwerte für Bremsen- und Reifenabrieb fest, sondern auch Mindestanforderungen für Akkus.

  2. Ramjet: General Electric testet Hyperschalltriebwerk
    Ramjet
    General Electric testet Hyperschalltriebwerk

    Das Triebwerk soll Flüge mit Mach 5 ermöglichen.

  3. Elektroautos: Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie
    Elektroautos
    Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie

    Nach dem abrupten Aus der staatlichen Förderung springen erste Hersteller von Elektroautos ein.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Last-Minute-Angebote bei Amazon • Avatar & The Crew Motorfest bis -50% • Xbox Series X 399€ • Cherry MX Board 3.0 S 49,95€ • Crucial MX500 2 TB 110,90€ • AVM FRITZ!Box 7590 AX + FRITZ!DECT 500 219€ [Werbung]
    •  /