Abo
  • Services:

SATAgate

Intel liefert anfällige Chipsätze wieder aus

Das Stepping B3 der Chipsätze für Intels Prozessoren der Serie Core-i-2000 wird früher als erwartet ausgeliefert, aber nur in geringen Stückzahlen. Die anfälligen Chipsätze mit Stepping B2 bietet Intel unter Auflagen nun auch wieder an.

Artikel veröffentlicht am ,
Defekter Notebook-Chipsatz HM65
Defekter Notebook-Chipsatz HM65

Einer Mitteilung von Intel zufolge hat sich der Chiphersteller nach "ausführlichen Diskussionen" mit PC-Herstellern entschlossen, die fehlerhaften Chipsätze für die Sandy-Bridge-Prozessoren wieder auszuliefern. Intel hatte am 31. Januar 2011 den Vertrieb der Chipsätze P67, H67, Q67 (Desktops) sowie HM67 und HM65 (Notebooks) eingestellt, weil vier der maximal sechs SATA-Ports verschleißen und letztendlich die angeschlossenen Laufwerke nicht mehr erkennen können.

Stellenmarkt
  1. E. M. Group Holding AG, Wertingen, München
  2. State Street Bank International GmbH, München

Zwei der Ports, die auch noch für 6-GBit-SATA ausgelegt sind, sind von dem Problem aber nicht betroffen. Diese kann man laut Intel auch gefahrlos verwenden. Das Unternehmen will die anfälligen Bausteine nur für solche Konfigurationen anbieten, die den Fehler nicht aufweisen können, also: für PCs mit höchstens zwei SATA-Geräten, die dann an die beiden 6-GBit-Ports angeschlossen werden.

In der Praxis dürften das vor allem Notebooks sein. Dass dabei nur die korrekt arbeitenden Ports 0 und 1 verwendet werden, ist aber keineswegs selbstverständlich. Mittels Intels Rapid-Storage-Manager lässt sich herausfinden, wo SATA-Geräte angeschlossen sind, ohne den Rechner zu öffnen.

Wie ein Intel-Sprecher dem Wall Street Journal sagte, war die Belieferung auch mit den anfälligen Chipsätzen ein ausdrücklicher Wunsch von PC-Herstellern. Hier verfolgt jedes Unternehmen eine andere Politik. Wie Dell Golem.de noch am Tag vor Intels neuer Bekanntmachung mitteilte, liefert das Unternehmen vorerst keinerlei Rechner mit den umstrittenen Sandy-Bridge-Chipsätzen aus.

Stepping B3 kommt Mitte Februar

Vollständig funktionierende Sandy-Bridge-Chipsätze gibt es früher, als Intel bisher angekündigt hat. Sie sollen der gleichen Mitteilung zufolge Mitte Februar 2011 ausgeliefert werden. Bei Bekanntgabe des Fehlers ging Intel noch von März aus, und wollte die bisherigen Stückzahlen erst im April wieder erreichen. In welchem Volumen Mitte Februar geliefert werden kann, sagte Intel noch nicht.

Die schnelle Überarbeitung der Chipsätze ist möglich, weil sich der Fehler Intel zufolge nur in einem einzelnen Transistor versteckt, der noch dazu in einer der oberen Metalllagen des Bausteins sitzt. Auch schon in Produktion befindliche Wafer sollten sich korrigieren lassen, erklärte der Chiphersteller vor gut einer Woche.

ChipsatzStepping Spec
P67 B2SLH84
P67B3SLJ4C
H67B2SLH82
H67B3SLJ49
HM65B3SLJ4P
HM67B3SLJ4N
Spec-Nummern von Intel-Chipsätzen

Inzwischen hat Intel auch das Stepping B3 statt bisher B2 für die neuen Chipsätze bestätigt. Die neuen Bausteine finden sich samt ihrer eindeutigen SPEC-Nummer - die Intel intern für die Zuordnung von Chips verwendet - in der ARK-Datenbank des Unternehmens. Diese Nummer lässt sich aber nur auf dem Baustein selbst ablesen, wenn dessen Kühlkörper abgenommen wurde. Ob die neuen Chipsätze auch von Anfang an per Software erkennbar sein werden - etwa anhand einer aktualisierten PCI-ID -, ist noch nicht bekannt. Für die Mobilchipsätze HM65 und HM67 gibt Intel zudem bisher nur die Spec-Nummer für das Stepping B3, nicht aber B2 an.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)

Dirksen 08. Feb 2011

hahahaha.sehe ich ähnlich. AMD wird vielleicht auf die gleiche Leistung zielen wie Intel...


Folgen Sie uns
       


Oneplus 6T - Test

Das Oneplus 6T ist der Nachfolger des Oneplus 6 - und als T-Modell ein Hardware Refresh. Neu sind unter anderem ein größeres Display mit kleinerer Notch sowie der Fingerabdrucksensor unter dem Displayglas. Im Test hat das neue Modell einen guten Eindruck hinterlassen.

Oneplus 6T - Test Video aufrufen
Dark Rock Pro TR4 im Test: Be Quiet macht den Threadripper still
Dark Rock Pro TR4 im Test
Be Quiet macht den Threadripper still

Mit dem Dark Rock Pro TR4 hat Be Quiet einen tiefschwarzen CPU-Kühler für AMDs Threadripper im Angebot. Er überzeugt durch Leistung und den leisen Betrieb, bei Montage und Speicherkompatiblität liegt die Konkurrenz vorne. Die ist aber optisch teils deutlich weniger zurückhaltend.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Dark Rock Pro TR4 Be Quiets schwarzer Doppelturm kühlt 32 Threadripper-Kerne

Coachingbuch: Metapher mit Mängeln
Coachingbuch
Metapher mit Mängeln

Der Persönlichkeitscoach Thomas Hohensee plädiert in seinem neuen Buch dafür, problematische Kindheitsmuster zu behandeln wie schadhafte Programme auf einem Rechner: mit Reset, Updates und Neustart. Ein origineller Ansatz - aber hält er dem Thema stand?
Von Cornelia Birr

  1. Elektronisch Arzneimittelrezept kommt auf Smartphone
  2. Relayr Rückstandsglaube als Startup-Vorteil
  3. Liberty Global Ericsson übernimmt Netzwerkbetrieb bei Unitymedia

Battlefield 5 im Test: Klasse Kämpfe unter Freunden
Battlefield 5 im Test
Klasse Kämpfe unter Freunden

Umgebungen und Szenario erinnern an frühere Serienteile, das Sammeln von Ausrüstung motiviert langfristig, viele Gebiete sind zerstörbar: Battlefield 5 setzt auf Multiplayermatches für erfahrene Squads. Wer lange genug kämpft, findet schon vor der Erweiterung Firestorm ein bisschen Battle Royale.

  1. Dice Raytracing-Systemanforderungen für Battlefield 5 erschienen
  2. Dice Zusatzinhalte für Battlefield 5 vorgestellt
  3. Battle Royale Battlefield 5 schickt 64 Spieler in Feuerring

    •  /