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Netzwerkausrüster

Cisco steckt weiter im Umbau

Cisco befindet sich weiter im Umbau auf neue Produkte. Der Netzwerkausrüster setzt wegen fallender Gewinne auf die Bereiche Rechenzentrum, Collaboration, Sicherheit, Wireless und Video. Der Umsatz mit Switches ist dagegen um sieben Prozent gesunken.

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(Bild: Cisco)
(Bild: Cisco)

Cisco hat in seinem zweiten Quartal einen Gewinnrückgang um 18 Prozent auf 1,52 Milliarden US-Dollar (27 Cent pro Aktie) verzeichnet. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres erwirtschaftete der weltgrößte Netzwerkausrüster noch 1,85 Milliarden US-Dollar (32 Cent pro Aktie). Vor Sonderposten lag der Gewinn bei 37 Cent pro Aktie. Die Analysten hatten nur 35 Cent pro Aktie prognostiziert. Der Umsatz stieg um sechs Prozent auf 10,41 Milliarden US-Dollar. Die Börsenexperten hatten nur 10,23 Milliarden US-Dollar erwartet.

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"Das Quartal ist so verlaufen, wie wir es erwartet haben. Als Unternehmen befinden wir uns in einer Übergangsperiode", sagte Konzernchef John Chambers. "Diese Übergänge auf dem Markt haben wir schon viele Male bewältigt." Das Unternehmen verfüge über Geldreserven in Höhe von 40,2 Milliarden US-Dollar, sagte Finanzchef Frank Calderoni.

Beim letzten Quartalsbericht im November 2010 hatte der erfolgsverwöhnte Konzern in der Branche Aufregung ausgelöst, als Chambers Schwierigkeiten einräumte. Cisco leide unter einem Rückgang von Regierungsaufträgen in Industrieländern. Auch der Konkurrent Motorola habe Cisco Marktanteile abgenommen, sagte Chambers vor drei Monaten. Cisco hatte die Nachfrage einiger Kunden falsch eingeschätzt.

Chambers erwartet im laufenden dritten Quartal einen Umsatzanstieg um vier Prozent bis sechs Prozent, erklärte er heute. Im vierten Quartal soll es wieder ein Umsatzwachstum von acht Prozent bis elf Prozent geben.

Cisco habe sich im letzten Quartal bei Neueinstellungen zurückgehalten und nur 300 neue Stellen geschaffen. Mit neuen Produkten aus den Bereichen Rechenzentrum, Collaboration, Sicherheit, Wireless und Video sei ein Umsatzwachstum von 15 Prozent erreicht worden. Diese neuen Bereiche haben einen Anteil von 39 Prozent an Ciscos Gesamtumsatz. Der Umsatz mit Switches sank um sieben Prozent. Durch Konkurrenten der Druck auf die Preise bei älteren Catalyst-Modellen gestiegen.

Der Enterprise-Umsatz wuchs aktuell um zehn Prozent. Im öffentlichen Sektor wurde ein Wachstum um sieben Prozent verzeichnet. Das Endkundengeschäft ging um 15 Prozent zurück. Zuletzt hatte Cisco den Experten für Streaming-Videos, Videoscape, übernommen, um seine neue Plattform für IP-Video-Dienste auszubauen. Diese soll neben Video-On-Demand die Kommunikation über das Fernsehgerät und den Austausch von Inhalten ermöglichen.



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