Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Digitalisierung

Hat es Sinn, Google zu zerschlagen? (Bild: Hassan Ammar/Getty Images) (Hassan Ammar/Getty Images)

Digitaler Wandel: "Haben Sie Google zerschlagen, kommt der nächste"

Stehen die Deutschen nur sauertöpfisch am Rand der digitalen Entwicklungen und mäkeln darüber? Sind sie ängstlich oder einfach nur klug? Wie müssen Daten geschützt werden - und genutzt? Was würde eine Zerschlagung von Google bringen? Vier Experten diskutieren über digitalen Wandel.
79 Kommentare / Von Max Haerder (Wirtschaftswoche),Sven Prange (Wirtschaftswoche)
Die Golem Newsletter : Das Wichtigste für Techies und IT-Leader auf einen Blick. Jetzt abonnieren
Zeutschel Zeta (Foto: wp)

Zeutschel Zeta: Scannen statt kopieren

Cebit 2011 Das schwäbische Unternehmen Zeutschel präsentiert den Buchscanner Zeta. Das Gerät soll in Bibliotheken aufgestellt werden, damit Studenten dort künftig Buchseiten scannen können, statt sie wie bisher zu kopieren. Der Scanner liefert bessere Ergebnis und die Bücher werden geschont.

Google News: Blättern in uralten Zeitungen

Neue Funktion in Googles digitalem Zeitungsarchiv. Google hat eine neue Funktion in sein Zeitungsarchiv Google News Archive implementiert. Nutzer können auf einem Zeitstrahl durch zum Teil jahrhundertealte Ausgaben einer Tageszeitung blättern.

Google scannt alte italienische Bücher

Digitalisierung von einer Million Bücher aus italienischen Nationalbibliotheken. Google wird Teile der Bestände der Nationalbibliotheken von Rom und Florenz scannen. Das hat das Unternehmen mit der italienischen Regierung vereinbart. Von der Übereinkunft könnte auch die Europeana profitieren.
undefined

Europaparlament: Schneller digitalisieren für die Europeana

Urheberrechtlich geschützte Werke sollen aufgenommen werden. Das Europaparlament findet einige europäische Staaten bei der Digitalisierung ihrer Kulturschätze zu zögerlich. Außerdem wollen die Parlamentarier auch urheberrechtlich geschützte Werke in die digitale Bibliothek Europeana aufnehmen.

Frankreich kontert Googles Digitalisierungspläne

750 Millionen Euro für "Numérisation" kultureller Werke. Frankreichs Staatspräsident will nicht zusehen, wie Google das historische Kulturerbe seines Landes in Bits und Bytes außer Landes bringt. Deshalb sollen 750 Millionen Euro in ein eigenes Digitalisierungsprojekt investiert werden.

Google legt überarbeitetes Bücherabkommen vor

Nur noch Bücher aus wenigen Ländern fallen unter das Abkommen. Nur noch Bücher, die in den USA registriert sind, oder solche, die in Australien, Großbritannien und Kanada erschienen sind, sollen von Google in digitaler Form genutzt werden dürfen. Das ist die wichtigste Änderung des neuen Entwurfs für das Google Books Settlement, den Google, US-Verleger und Schriftsteller am Freitag vorgelegt haben. Die Reaktionen sind gemischt.

Bitkom: Chancen der Bücherdigitalisierung sehen

Branchenverband will Diskussion um E-Bücher versachlichen. Der Branchenverband Bitkom plädiert für Besonnenheit in der Diskussion um die Digitalisierung von Büchern. Es sei begrüßenswert, dass sich Unternehmen daran beteiligen. Allerdings sollte Rechtsklarheit herrschen, fordert der Verband.
undefined

Projekt 3D-Coform: Kulturschätze als 3D-Objekte

Europäisches Projekt erstellt digitales Archiv von Kunstschätzen. Im Rahmen eines EU-Projektes erstellen Forscher dreidimensionale Modelle von wichtigen Kunstwerken. Sie sollen in einem Archiv zusammengefasst werden, das Wissenschaftlern für ihre Arbeit zur Verfügung stehen wird.

HP druckt Bücher auf Bestellung

HP bearbeitet Bücher automatisch und druckt sie. Von Papier in den Computer und wieder auf Papier: Hewlett-Packard (HP) und Amazon wollen künftig alte, vergriffene Bücher wieder gedruckt anbieten. Dazu druckt HP digitalisierte Bücher aus einer US-Universitätsbibliothek. Die Scans werden zuvor automatisch bearbeitet.

EU eröffnet eigenes E-Book-Angebot

EU-Dokumente seit 1952 kostenlos abrufbar. Die Europäische Union hat ein eigenes E-Book-Angebot eröffnet. Darüber können Nutzer kostenlos digitalisierte Dokumente der EU aus mehreren Jahrzehnten abrufen.

Anhörung zum Google Book Settlement verschoben

Beteiligte wollen Abkommen überarbeiten. Die für den 7. Oktober geplante Anhörung zum Google Book Settlement in New York wird nicht stattfinden. Die vielen Einsprüche haben die Beteiligten dazu bewogen, das Abkommen zu überarbeiten. Der zuständige Richter hat ihnen dafür Aufschub gewährt.
undefined

Reflecta bringt USB-Plattenspieler auf den Markt

Gerät erstellt digitale Musik von analogen Tonträgern. Reflecta bringt im kommenden Monat einen USB-Plattenspieler auf den Markt, mit dem Nutzer die Musik von ihren alten Schallplatten in MP3-Dateien wandeln können. Mitgeliefert wird eine Software, mit der lästige Störgeräusche wie Kratzer eliminiert werden können.

Fünf US-Bundesstaaten gegen Googles Bücherabkommen

US-Generalstaatsanwälte reichen Einspruch gegen Google Book Settlement ein. Die obersten Juristen von fünf US-Bundesstaaten haben Eingaben gegen das Abkommen von Google mit US-Verlegern und Schriftstellern eingereicht. Sie halten die bestimmten Zahlungsmodalitäten für rechtswidrig.
undefined

Google übernimmt Recaptcha

Nutzer helfen, Bücher zu digitalisieren. Google kauft Recaptcha, ein Spin-off der Carnegie-Mellon-Universität, das hinter dem gleichnamigen Captcha-System steckt. Die Technik soll bei der Digitalisierung von Büchern helfen.

Google will Händler am Buchprogramm beteiligen

Harsche Kritik an Google bei Anhörung vor dem Justizausschuss. Google hat in einer Anhörung vor dem Justizausschuss angeboten, Händler am Buchprogramm zu beteiligen. Gegen eine Provision könnten Amazon und andere ihren Kunden den Zugang zu den digitalen Büchern verkaufen. Dieses Angebot bewahrte das Internetunternehmen jedoch nicht vor harscher Kritik.

Europäer bekommen Mitspracherecht bei Googles Buchangebot

Zwei Nichtamerikaner in der Leitung des Buchregisters. Google macht Zugeständnisse bei der Nutzung der digitalisierten Bücher. So sollen im Leitungsgremium des Buchregisters auch andere Länder als die USA vertreten sein. Europäische Verlage sollen zudem darüber bestimmen, welche Bücher genutzt werden.

Amazon erhebt Einspruch gegen Googles Buchabkommen

Amazon: Google Book Settlement ist wettbewerbsfeindlich und politisch bedenklich. In einem Schreiben hat Onlinehändler Amazon das zuständige New Yorker Bezirksgericht aufgefordert, das Abkommen, das Google mit US-Verlegern und Autoren geschlossen hat, nicht zu genehmigen. Amazon hält das sogenannte Google Books Settlement für wettbewerbsfeindlich und für politisch bedenklich.

Europäischer Widerstand gegen Googles digitale Bibliothek

Politiker und Verwertungsgesellschschaften machen Druck auf Google. Schulterschluss gegen das Einscannen von Büchern: Der Widerstand gegen die Pläne des US-Konzerns Google beim Aufbau seiner gigantischen Internetbibliothek wächst. Jetzt bekommen Verlage und Autoren Unterstützung aus der Bundesregierung.

US-Kanzlei sucht nach Rechteinhabern für Google Books

Rechteinhaber sollen sich für Googles Bücherprogramm registrieren. Eine Anwaltskanzlei in den USA hat Autoren und Verleger in aller Welt aufgerufen, sich an Google zu wenden, um ihre Rechte an den von Google digitalisierten und online verfügbar gemachten Werken geltend zu machen. Den Rechteinhabern winken 63 Prozent an den Einnahmen, die Google mit ihren Werken erzielt.

Deutsches Bündnis gegen Google-Dienst für gescannte Bücher

Börsenverein mit Schriftstellern und VG Wort gegen "Google Books". Deutsche Verleger machen mit Autoren gegen Googles Dienst für gescannte Bücher in den USA mobil. Der Vorwurf: Google habe sieben Millionen Bücher ohne Genehmigung der Rechteinhaber vervielfältigt, so Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.