Qumranschriften: Google soll 2.000 Jahre alte Manuskripte digitalisieren
Google soll im Auftrag der israelischen Behörde für Altertümer die sogenannten Qumranschriften(öffnet im neuen Fenster) digitalisieren, berichtet der US-Fernsehsender CNN(öffnet im neuen Fenster). Die gescannten Schriften sollen dann über das Internet zugänglich gemacht werden.
Die Qumranschriften, auch Schriftrollen vom Toten Meer genannt, sind ein Konvolut aus knapp 900 Manuskripten, die in Form von etwa 15.000 Fragmenten vorliegen. Benannt sind sie nach dem antiken Ruinenort Khirbet Qumran, wo ein Schäfer 1947 die ersten Schriftrollen in einer Höhle fand. In den folgenden Jahren wurden mehr Manuskripte in weiteren Höhlen in der Gegend um das Tote Meer gefunden.
Die meisten Schriftrollen bestehen aus Pergament. Weitere sind aus Papyrus, eine sogar aus Kupferblech. Google soll diese Rollen unter Einsatz aktueller Technik scannen, um die empfindlichen Manuskripte zu bewahren und der Allgemeinheit zugänglich zu machen.
Die meist in Hebräisch verfassten Schriften sind rund 2.000 Jahre alt. Darunter sind die ältesten bekannten Bibelhandschriften. Andere Manuskripte behandeln das Verhältnis der Juden zu den ersten Christen.
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