Abo
  • Services:

Bitkom: Chancen der Bücherdigitalisierung sehen

Branchenverband will Diskussion um E-Bücher versachlichen

Der Branchenverband Bitkom plädiert für Besonnenheit in der Diskussion um die Digitalisierung von Büchern. Es sei begrüßenswert, dass sich Unternehmen daran beteiligen. Allerdings sollte Rechtsklarheit herrschen, fordert der Verband.

Artikel veröffentlicht am ,

Am heutigen Montag läuft die Frist ab, die der New Yorker Richter Denny Chin Google und seinen Partnern für eine Überarbeitung der Bedingungen für die Nutzung der von Google digitalisierten Bücher gesetzt hat. Anlässlich dessen rät der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) zur Besonnenheit in der Diskussion um die Digitalisierung von Büchern.

Chancen der Digitalisierung

Stellenmarkt
  1. Dataport, Hamburg
  2. Hanseatisches Personalkontor, Dachau (Erdweg)

Digitalisierungsprojekte wie das von Google, aber auch öffentliche wie die Europeana, böten die Chance, "Kulturgüter über das Internet besser zugänglich zu machen und Verlagen neue Einnahmequellen zu eröffnen", sagte Bitkom-Chef August-Wilhelm Scheer. So könnten beispielsweise "Werke einer breiten Öffentlichkeit neu zugänglich gemacht werden, die zurzeit im Verborgenen schlummern". Gemeint sind vergriffene Bücher, deren Rechteinhaber kaum noch ausfindig zu machen sind.

Google sagt, digital könnten diese Werke wieder zugänglich gemacht werden. Das eröffne neue Einnahmequellen für Autoren und Verlage. Kritiker, darunter Verlage und auch das US-Justizministerium, hingegen argumentieren, mit dem Abkommen, dem Google Book Settlement, bekomme Google das exklusive Verwertungsrecht für verwaiste Bücher eingeräumt.

Rechtsklarheit

Scheer forderte "Rechtsklarheit für die Digitalisierung". Das gelte für private ebenso wie für öffentliche Projekte. So dürfe das in Deutschland zugängliche Google-Angebot nur Bücher umfassen, für die Google eine Lizenz hat oder deren Urheberrecht abgelaufen ist. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels hingegen sieht in der bisherigen Fassung des Abkommens einen Verstoß gegen Grundprinzipien des Urheberrechts.

Der Bitkom begrüßte indes, dass sich auch Privatunternehmen wie Google an der Digitalisierung der Buchbestände beteiligten. Privatwirtschaftliche und staatlichen Akteure sollten sich ergänzen. "Dass mit Google aktuell ein amerikanisches Unternehmen in Führung geht, sollte kein Anlass zu Protesten sein, sondern ein Ansporn für Europa", resümierte Scheer.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Der Marsianer, Spaceballs, Titanic, Batman v Superman)
  2. 4,99€
  3. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)

Folgen Sie uns
       


Sony Xperia XZ2 Compact - Test

Sony hat wieder ein Oberklasse-Smartphone geschrumpft: Das Xperia XZ2 Compact hat leistungsfähige Hardware, eine bessere Kamera und passt bequem in eine Hosentasche.

Sony Xperia XZ2 Compact - Test Video aufrufen
Xperia XZ2 Compact im Test: Sonys kompaktes Top-Smartphone bleibt konkurrenzlos
Xperia XZ2 Compact im Test
Sonys kompaktes Top-Smartphone bleibt konkurrenzlos

Sony konzentriert sich beim Xperia XZ2 Compact erneut auf die alte Stärke der Serie und steckt ein technisch hervorragendes Smartphone in ein kompaktes Gehäuse. Heraus kommt ein kleines Gerät, das kaum Wünsche offenlässt und in dieser Größenordnung im Grunde ohne Konkurrenz ist.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Xperia XZ2 Premium Sony stellt Smartphone mit lichtempfindlicher Dualkamera vor
  2. Sony Grundrauschen an Gerüchten über die Playstation 5 nimmt zu
  3. Playstation Sony-Chef Kaz Hirai verabschiedet sich mit starken Zahlen

HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
HTC Vive Pro im Test
Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. SteamVR Tracking 2.0 36 m² Spielfläche kosten 1.400 Euro
  2. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
  3. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort

Datenschutz: Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach
Datenschutz
Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach

Verbraucher verstehen die Texte oft nicht wirklich, in denen Unternehmen erklären, wie ihre Daten verarbeitet werden. Datenschutzexperten und -forscher suchen daher nach praktikablen Lösungen.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Soziales Netzwerk Facebook will in Deutschland Vertrauen wiedergewinnen
  2. Denial of Service Facebook löscht Cybercrime-Gruppen mit 300.000 Mitgliedern
  3. Facebook-Anhörung Zuckerbergs Illusion von der vollen Kontrolle

    •  /