Europäer bekommen Mitspracherecht bei Googles Buchangebot

Zwei Nichtamerikaner in der Leitung des Buchregisters

Google macht Zugeständnisse bei der Nutzung der digitalisierten Bücher. So sollen im Leitungsgremium des Buchregisters auch andere Länder als die USA vertreten sein. Europäische Verlage sollen zudem darüber bestimmen, welche Bücher genutzt werden.

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Google will den europäischen Autoren und Verlegern mehr Mitspracherecht bei der Verwertung der von Google digitalisierten Bücher einräumen, berichtet die Financial Times. Das gehe aus einem 16-seitigen Schreiben von Google an 16 europäische Verlegervertreter hervor, das der britischen Wirtschaftszeitung nach eigenen Angaben vorliegt.

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In dem Brief bietet Google an, dass dem Leitungsgremium des Registers, in dem die Rechteinhaber der Bücher erfasst sind, zwei Mitglieder angehören sollen, die keine US-Bürger sind. Außerdem will Google die Aufnahme von Büchern aus Europa mit den europäischen Verlagen abstimmen. Die Verlage dürfen darüber entscheiden, ob Bücher, die in Europa erschienen sind, auch für US-Nutzer abrufbar sein sollen.

Die Europäische Kommission hält am heutigen Montag eine Anhörung zu dem Abkommen ab, das Google mit dem US-Verlegerverband Association of American Publishers (AAP) und dem US-Schriftstellerverband Authors Guild geschlossen hat. In Europa gibt es wie in den USA starken Widerstand gegen das Abkommen, das viele Gegner als wettbewerbsfeindlich betrachten. Unter anderem haben die Bundesregierung und der Börsenverein des Deutschen Buchhandels Einspruch dagegen beim zuständigen New Yorker Bezirksgericht eingereicht. Das hat für den 7. Oktober eine Anhörung zu der außergerichtlichen Einigung angesetzt.

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