Das Update auf Apple Final Cut Pro X 10.4 soll zahlreiche Neuerungen für Videofilmer bringen. Die neue Version bietet Unterstützung für VR- und HDR-Workflows sowie den Standard HEVC.
Es bringt zwar Sicherheitsgewinne, aber auch einige Gefahren: HTTP Public Key Pinning (HPKP) ist ein kontroverses Feature in Browsern. Jetzt will Chrome es wieder abschaffen - und setzt stattdessen vor allem auf Certificate Transparency.
Wird "Zoomen und Verbessern" bald Realität? EnhanceNet-PAT ist ein Lernalgorithmus, der durch Mustererkennung Bilder hochauflösender machen kann. Das Vorbild für das maschinelle Lernen ist der Mensch selbst.
Wo kann eine Webseite optimiert werden? Sonar scannt Domains auf eventuelle Fehler oder Designschwächen im Quellcode und bietet Lösungsvorschläge an. Das Tool kann kostenlos im Browser oder in der Kommandozeile verwendet werden.
Nach dem Motto "Habt ihr Angst? Wir schon!" arbeitet ein Team von Googles Coreboot-Entwicklern mit Kollegen daran, Intels ME und das proprietäre UEFI auch in Servern unschädlich zu machen. Und das wohl mit Erfolg.
LG hat eine Sicherheitslücke in seiner Smart-Home-App gepatcht, die eine volle Kontrolle über alle verbundenen Geräte ermöglicht hat. Dazu ist nur die Mailadresse der Besitzer erforderlich. Betroffen ist unter anderem die Kamera in einem smarten Staubsauger.
Erst hat Google die sieben beliebten Bildbearbeitungsprogramme der Nik Collection verschenkt, dann die Entwicklung aufgegeben. Nun hat DxO die Windows- und Mac-Werkzeuge übernommen.
Adobes Project Scribbler ist ein maschineller Lernalgorithmus, der selbstständig Skizzen und Fotos einfärben kann. Anhand von Referenzbildern errät er Ethnie, Alter und Geschlecht von Abgebildeten, sodass sogar Albert Einstein Farbe im Gesicht bekommt.
Ciscos neue Hybrid-Cloud-Lösung entsteht in Zusammenarbeit mit Google, die Open-Source-Software wie Kubernetes und Apigee dafür bereitstellen. Sogar eine Kooperation beim technischen Support soll es geben.
Die Macher von Firebug verabschieden sich von ihrem Tool. Mit Firefox 57 endet die Unterstützung für alte Addons, deswegen wird das Werkzeug nicht mehr weiterentwickelt. Die Funktionen sind aber heute in den Developer-Tools bereits enthalten.
In Russland und der Ukraine verbreitet sich eine neue Ransomware. Badrabbit wurde über Nachrichtenwebseiten verbreitet und befällt offenbar gezielt Unternehmensnetzwerke. Betroffen waren eine Nachrichtenagentur, der Flughafen von Odessa und die Metro von Kiew.
Extragroßer Blickwinkel, 4k-Video, Zoom und eine bewegliche Optik: Logitech bietet mit der Webcam Meetup eine unkomplizierte Lösung für Videokonferenzen in kleinen Räumen. Wir haben uns mit der Kamera umgesehen und ein paar tote Winkel gefunden.
Führende Industrieunternehmen wie Siemens und Hitachi arbeiten gemeinsam an einer Open-Source-Plattform auf Basis von Linux für zivile Infrastruktur wie die Energieversorgung. Dafür stehen nun die Kernpakete und ein minimales Dateisystem fest.
Für seine eigenen Dienste verzichtet Facebook komplett auf Docker oder auch Kubernetes. Stattdessen nutzt das Unternehmen die Eigenentwicklung Tupperware für seine Container und setzt sonst auf Standard-Linux-Technik wie Systemd.
Ein Geheimdienst, der Open-Source-Software veröffentlicht: Was zunächst ungewöhnlich klingt, hat der Five-Eyes-Geheimdienst CSE aus Kanada tatsächlich gemacht. Assembly Line und Cart sollen bei der Malware-Analyse helfen.
Ein alter Zufallszahlengenerator ist nur dann sicher, wenn ein dafür verwendeter Schlüssel geheimgehalten wird. Doch eine Reihe von Geräten benutzt einfach immer den selben Schlüssel - darunter zehntausende Appliances von Fortinet.
Coda ist eine Office-Software, bei der Tabellenzellen mit Namen statt A11:B13 angesprochen werden können. Dazu wurde eine eigene Skriptsprache entwickelt, die auch interaktive Elemente oder Drittanbieterdienste in Dokumente einfügt.
Für KI, Machine Learning und Big Data: Cray for Azure soll die Rechenleistung von Supercomputern in der Cloud für Kunden bereitstellen. Damit werden Cray-Systeme für mehr als nur wissenschaftliche Einrichtungen interessant.
Amazon beteiligt sich an einem Projekt für künstliche Intelligenz in Baden-Württemberg. Auch Facebook, die Automobilkonzerne und die Max-Planck-Gesellschaft sind dabei.
Update Wer mit Google Fotos seine Smartphone-Fotos automatisch in der Cloud sichert, bekommt seit einigen Tagen möglicherweise nicht mehr alle Backup-Fotos in der Weboberfläche des Dienstes angezeigt. Seit Mitte Oktober 2017 kann die Browserversion Lücken aufweisen.
Die Autokonzerne haben die zentrale Bedeutung des Themas IT-Sicherheit erkannt. Das Szenario einer Ransomware-Attacke zeigt jedoch, wie schwer alle Schwachstellen zu beheben sind.
Adobe hat die Funktion Content-Aware Fill aus Photoshop weiterentwickelt: Mit der KI-verbesserten Version Deep Fill, die Adobe als Prototyp vorgestellt hat, können verdeckte Bildelemente hinzugedichtet werden. Das eröffnet Bildfälschern viele Möglichkeiten.
Um die Sicherheit im Play Store zu erhöhen, führt Google ein Bug-Bounty-Programm für Android-Apps ein. Wer bei teilnehmenden App-Entwicklern einen sicherheitsrelevanten Bug findet, soll 1.000 US-Dollar erhalten. Aktuell nehmen Google selbst sowie acht weitere App-Anbieter teil.
Adobes Entscheidung, Lightroom nur noch als Abo anzubieten und in eine Classic- und eine Cloud-Lösung aufzuteilen, hat Anwender verärgert. Konkurrent Macphun hingegen will seiner Bildbearbeitung Luminar bald einen kostenlosen Fotomanager aufsetzen.
Mit der aktuellen Version 17.10 alias Artful Aardvark kehrt Ubuntu zu Gnome und dem Rest der Linux-Desktop-Community zurück. Dabei gibt sich das Team sichtlich Mühe, die Unity-Optik irgendwie zu erhalten. Nur schade, dass einige Funktionen wegfallen.
Adobe hat ein neues, cloudbasiertes Lightroom CC vorgestellt. Die Desktopanwendung heißt jetzt Lightroom Classic. Beide Anwendungen gibt es nur noch als Abo, die Kaufversion wird abgeschafft.
Update RSA-Schlüssel von Hardware-Kryptomodulen der Firma Infineon lassen sich knacken. Das betrifft unter anderem Debian-Entwickler, Anbieter qualifizierter Signatursysteme, TPM-Chips in Laptops und estnische Personalausweise.
Der Krack-Angriff auf die WLAN-Verschlüsselung WPA2 erfährt derzeit ein Medienecho wie kaum eine Sicherheitslücke. Anlass zur Panik besteht dabei für Privatanwender nicht und auch die wenigsten Unternehmen sind gefährdet. Administratoren sollten die Lage trotzdem im Blick behalten.
/61Kommentare/Eine Analyse von Hauke Gierow und Andreas Sebayang
Ein neues Gewand für Windows 10: Das Fluent Design soll sich in allen Microsoft-Apps und UWP-Programmen wiederfinden. Kleine Änderungen und die Rückkehr zur halbtransparenten Milchglasoptik werden schrittweise eingeführt - zum Teil sogar schon im Fall Creators Update.
Update Schwachstellen in der Implementierung von WPA2 ermöglichen das Mitlesen verschlüsselter Kommunikation per WLAN - ohne Zugriff auf das Passwort. Linux- und Windows-Nutzer können patchen, Android-User müssen hoffen.
/179Kommentare/Von Hauke Gierow und Sebastian Grüner
Auch Hidden-Services können per Denial-of-Service-Angriff empfindlich gestört werden - wie derzeit die Betreiber von vier großen Darknet-Plattformen merken. Seit Freitag sind die Seiten nicht oder nur über Umwege erreichbar.
Humble Bundle tut sich mit IGN zusammen. Der Anbieter von Games, Software und Büchern nach dem Pay-What-You-Want-System freut sich über den Schritt. Doch viele Nutzer sehen die Übernahme erst einmal kritisch.
Die neue Version der Arduino-IDE soll endlich Autovervollständigung bieten. Unter der Haube wird die IDE stärker modularisiert und soll eine bessere Integration in Entwickler-Workflows und Werkzeuge von Dritten bieten. Allerdings ist sie noch Beta.
Gluon ist ein weiterer Schritt in Richtung standardisierter APIs für neuronale Netze. Die Schnittstelle ist sowohl mit Microsofts Cognitive Toolkit als auch mit Apache Mxnet kompatibel. Sie skaliert mit mehr als 500 GPUs und soll mit wenig statt viel Daten umgehen können.
Die Webseite Pornhub hat in den vergangenen Monaten bösartige Werbeanzeigen verteilt, die Nutzer zu einem Browserupdate aufforderten. Wer der Aufforderung nachkam, installierte sich weitere Adfraud-Malware. Deutsche Nutzer waren wohl nicht betroffen.
So alt wie es klingt ist Office 2011 für den Mac noch gar nicht - es handelt sich um die vorletzte Version der Bürosoftware. Dennoch stellt Microsoft die Unterstützung ein. Wer diese braucht, muss Office 2016 einsetzen.
Wer war in welchem Video zu sehen? Auf Pornhub werden in Zukunft Darsteller anhand von Bilderkennung automatisch entsprechenden Videos zugeordnet. Später sollen auch Kriterien wie Körpermerkmale und Drehort analysiert werden können. Ein wichtiger Bestandteil: die Community.
MacOS mit Apple-PFuSch? Wenn es um das neue Dateisystem APFS geht, hat Apple zwar etwas Robustes abgeliefert, doch das Drumherum stimmt überhaupt nicht, wie ausführliche Tests gezeigt haben. Ansonsten gibt es für Endanwender in MacOS 10.13 alias High Sierra nicht viel zu sehen, was aber gar nicht so schlecht ist.
/63Kommentare/Ein Test von Andreas Sebayang und Hauke Gierow
Unter Linux ist EXT4 Standard, moderne Features fehlen dem Dateisystem allerdings. Mit ZFS existiert eine Alternative. Die zwingt den Nutzer aber zur Umgewöhnung, wie wir herausgefunden haben.
Aus Angst vor Spionage will die Sicherheitsfirma Symantec nach Angaben ihres CEO keine Regierungen mehr in den eigenen Code schauen lassen. Anlass war offenbar eine Anfrage der russischen Regierung.
Eine Sicherheitslücke in Outlook hat zur Folge, dass per S/MIME verschlüsselte Mails auch im Klartext mitgesendet werden. Microsoft hat den Fehler am Patchday behoben.
Die zentralen Systemeinstellungen bekommen mit dem nun verfügbaren Desktop Plasma 5.11 von KDE ein neues Design. Außerdem werden nun alte Benachrichtigungen gespeichert und Nutzer können leicht Dokumente und Ordner ver- und entschlüsseln.
Maschinelles Lernen und Bilderkennung finden immer mehr Anwendung. Im Trend liegt das Animieren von Bildern und Emoticons. Facebook arbeitet gemeinsam mit Forschern an einer eigenen Lösung. Ein erstes Ergebnis: eine noch mehr lächelnde Mona Lisa und wütende Profilbilder.
Gegenderte Variablen, verwirrende Fehlermeldungen und eine schlüpfrige Schreibweise: Fetlang ist eine Programmiersprache mit einer lustigen Syntax, hinter der herkömmliches C steckt. Allerdings ist dieses kaum wiederzuerkennen.
Drei Klassen und eine Webcam: Teachable Machine ist ein kleines Programm von Google, mit dem Nutzer das Konzept von maschinellem Lernen verstehen sollen. Es nutzt dazu die quelloffene Bibliothek Deeplearn.js. Das Besondere: Es funktioniert lokal im Browser statt über die Cloud.
Microsoft ist gerade dabei, Cortana zu erweitern. Der digitale Assistent kann nun auch Smart-Home-Komponenten ansteuern - auf Zuruf kann das Licht umgestellt oder die Heizung verändert werden.