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Fn erfordert die Containersoftware Docker.
Fn erfordert die Containersoftware Docker. (Bild: Pexels.com/Montage: Golem.de/CC0 1.0)

Open Source: Oracles Serverless-Plattform versteht auch AWS Lambda

Fn erfordert die Containersoftware Docker.
Fn erfordert die Containersoftware Docker. (Bild: Pexels.com/Montage: Golem.de/CC0 1.0)

Das Project Fn ist eine quelloffene Serverless-Plattform von Oracle. Damit konkurriert das Unternehmen wieder einmal mit Größen wie Microsoft und AWS. Der Vorteil von Fn: Es kann sowohl in der Cloud als auch On-Premise eingerichtet werden.

Oracle hat in einem Blogeintrag die Serverless-Plattform Fn vorgestellt. Dieses Projekt basiert auf der Virtualisierung in Containern und kann plattformübergreifend genutzt werden. Es ist Apache-2.0-lizenziert. Das Besondere: Die Serverless-Applikation funktioniert sowohl in der Oracle-Cloud als auch On-Premise direkt beim Kunden. Die einzige Voraussetzung ist die Containersoftware Docker sowie ein Containerverwaltungstool wie Kubernetes.

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Dadurch hebt sich das Produkt von der Konkurrenz ab. Dieses an sich nicht neue Konzept wird nämlich bereits von Unternehmen wie AWS und Microsoft ausschließlich in der Cloud angeboten. Dabei heißt Serverless nicht, dass keine Server gebraucht werden. Es werden lediglich Ressourcen und Kapazitäten, die ein Kunde benötigt, vom Anbieter automatisch verwaltet. Der Kunde benötigt also keine eigenen Server - es sei denn, er integriert Fn in die eigene Infrastruktur.

Oracles Plattform unterstützt AWS Lambda

Ebenfalls untypisch für Oracle, das bisher viel auf proprietäre Systeme setzt, ist die Unterstützung vieler Programmiersprachen, die mit Fn genutzt werden können. Oracle spricht sogar von allen Programmiersprachen.

Obwohl das mit Sicherheit übertrieben ist, wird auf jeden Fall Lambda-Code unterstützt. Diesen nutzt Oracle-Konkurrent Amazon Web Services für eigene Cloud-Applikationen. Es können also exportierte AWS-Lambda-Funktionen mit einer Oracle-Plattform ausgeführt werden.

Die Bedienung von Project Fn erfolgt ausschließlich über die Kommandozeile. Darüber lassen sich eigene Addons und Integrationstools erstellen. Oracle bietet dazu auch ein verbessertes Function Development Kit für seine Programmiersprache Java an. Fn unterstützt Hot Functions, die den zeitlichen Overhead bei Diensten reduzieren - beispielsweise durch Weiterverwenden von Netzwerkverbindungen und Standard-Ein- und -Ausgabekanälen.

Fn soll sehr einfach installierbar sein. Oracle stellt auch eine Schnellstarthilfe online zur Verfügung. Die Dateien befinden sich auf dem Onlineportal Github und können dort von jedem eingesehen werden.


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