Abo
  • Services:

Separate Cloud-Version: Lightroom nur noch als Abo erhältlich

Adobe hat ein neues, cloudbasiertes Lightroom CC vorgestellt. Die Desktopanwendung heißt jetzt Lightroom Classic. Beide Anwendungen gibt es nur noch als Abo, die Kaufversion wird abgeschafft.

Artikel veröffentlicht am ,
Das neue Lightroom CC ist cloudbasiert.
Das neue Lightroom CC ist cloudbasiert. (Bild: Andreas Donath/ Adobe)

Adobe wandelt seine Bildbearbeitung Lightroom in eine cloudbasierte Anwendung für Windows und MacOS mit dem Namen Lightroom CC um. Zwar installiert der Anwender nach wie vor Software auf seinem Rechner, doch diese speichert die Bilder in der Adobe-Cloud ab. Daneben gibt es unter dem Namen Lightroom Classic CC weiterhin die normale Lightroom-Version mit lokaler Speicherung und erweitertem Funktionsumfang.

Stellenmarkt
  1. Delta Energy Systems (Germany) GmbH, Teningen
  2. ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, München

Beide Anwendungen werden nur noch als Abonnement vertrieben. Lightroom 6 wird nicht mehr fortgeführt. Das war die bisher einzige Möglichkeit, die Software für einen Einmalbetrag zu lizenzieren. Bis Ende 2017 wird es dafür noch Fehlerbehebungen und Updates geben.

Adobe erklärte, dass die Classic-Version weiterentwickelt werde. Das Unternehmen habe Verständnis dafür, wenn Fotografen wegen mangelnder Konnektivität, großer Datenmengen oder aus Sicherheitsgründen die Cloudlösung nicht nutzen wollten. Die wichtigste Neuerung für die Nutzer der Version Lightroom Classic CC ist eine deutlich höhere Leistung der Software. Adobe hat dazu offenbar den Programmcode erheblich optimiert.

  • Lightroom CC (Bild: Andreas Donath)
  • Lightroom CC (Bild: Andreas Donath)
  • Lightroom CC (Bild: Andreas Donath)
Lightroom CC (Bild: Andreas Donath)

Auch wenn bereits die vorherige Lightroom-Version mit der Creative Cloud von Adobe Daten synchronisieren konnte, geschah dies nur selektiv. Die neue Lösung speichert alles in der Cloud - und die Anwendungen für iOS und Android sowie Lightroom Web greifen darauf zu. Mit Blick auf die Funktionen ist das neue Lightroom CC jedoch noch nicht so weit entwickelt wie die Desktop-Lösung. So fehlt beispielsweise die Möglichkeit, die Bilder auf einer Karte zu verorten oder Plugins zu nutzen. Beim Import gibt es keine Stapelverarbeitung für die eingelesen Bilder.

Komplizierte Preistabelle für die Abos

Alle Lightroom-Produkte müssen jetzt abonniert werden, das kann teuer werden. Wer Lightroom CC und Photoshop CC nutzen will, bezahlt 23,79 Euro pro Monat und erhält 1 TByte Speicherplatz. Bestandskunden bekommen Rabatt und müssen nur 17,84 Euro pro Monat bezahlen. Das gilt aber nur für das erste Jahr.

Wer bisher ein Creative Cloud Foto-Abo abgeschlossen hat, kann das neue Lightroom CC sowie Classic und Photoshop weiterhin ohne Aufpreis nutzen, bekommt jedoch für die 11,89 Euro pro Monat nur 20 GByte Speicher.

Wer nur das neue Lightroom CC abonnieren will, erhält es inklusive 1 TByte Onlinespeicher für 11,89 Euro im Monat. Die neue Lightroom Mobile App für iOS oder Android ist in der Basisversion kostenlos. Wer die dortigen Premium-Funktionen nutzen will, muss 4,99 Euro pro Monat bezahlen und bekommt 100 GByte Cloud-Speicherplatz.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)
  2. (u. a. Logan, John Wick, Alien Covenant, Planet der Affen Survival)

Hilary Glaps 23. Okt 2017

Ich hoffe die EU, wacht aus Ihrem ADOBE schlaf bald mal auf, und kümmert sich nicht nur...

Shred 20. Okt 2017

Da kann ich nur zustimmen. Darktable ist auf jeden Fall einen Versuch wert. Ich bin...

Sicaine 20. Okt 2017

Menschen die das regelmaessig nutzen, die freuen sich darueber sicherlich. Die Preise...

logi 19. Okt 2017

Ich habe leider noch keine Software gefunden die Lightroom das Wasser reichen kann...

Asser 19. Okt 2017

Affinity Photo ist ein guter Photoshop Ersatz, aber für die Stapelverarbeitung von RAWs...


Folgen Sie uns
       


Amazons Echo Show (2018) - Test

Wir haben den neuen Echo Show getestet. Der smarte Lautsprecher mit Display profitiert enorm von dem größeren Touchscreen - im Vergleich zum Vorgängermodell. Die Bereitstellung von Browsern erweitert den Funktionsumfang des smarten Displays.

Amazons Echo Show (2018) - Test Video aufrufen
Apple Mac Mini (Late 2018) im Test: Tolles teures Teil - aber für wen?
Apple Mac Mini (Late 2018) im Test
Tolles teures Teil - aber für wen?

Der Mac Mini ist ein gutes Gerät, wenngleich der Preis für die Einstiegsvariante von Apple arg hoch angesetzt wurde und mehr Speicher(platz) viel Geld kostet. Für 4K-Videoschnitt eignet sich der Mac Mini nur selten und generell fragen wir uns, wer ihn kaufen soll.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Apple Mac Mini wird grau und schnell
  2. Neue Produkte Apple will Mac Mini und Macbook Air neu auflegen

Need for Speed 3 Hot Pursuit (1998): El Nino, Polizeifunk und Lichtgewitter in Rot-Blau
Need for Speed 3 Hot Pursuit (1998)
El Nino, Polizeifunk und Lichtgewitter in Rot-Blau

Golem retro_ Electronic Arts ist berühmt und berüchtigt für jährliche Updates und Neuveröffentlichungen. Was der Publisher aber 1998 für digitale Raser auffuhr, ist in puncto Dramatik bei Verfolgungsjagden bis heute unerreicht.
Von Michael Wieczorek


    Requiem zur Cebit: Es war einmal die beste Messe
    Requiem zur Cebit
    Es war einmal die beste Messe

    Nach 33 Jahren ist Schluss mit der Cebit und das ist mehr als schade. Wir waren dabei, als sie noch nicht nur die größte, sondern auch die beste Messe der Welt war - und haben dann erlebt, wie Trends verschlafen wurden. Ein Nachruf.
    Von Nico Ernst

    1. IT-Messe Die Cebit wird eingestellt

      •  /