Abo
  • IT-Karriere:

KI: Oracle setzt auf maschinelles Lernen in der Cloud

Oracles neue AI Cloud Platform soll für Kunden die Tools und die Hardware zum Erstellen eigener Lernalgorithmen bereitstellen. Auch in der Mobile Cloud können interaktive Chatbots erstellt werden. Allerdings ist die Konkurrenz mit Salesforce, Microsoft und Co. relativ stark.

Artikel veröffentlicht am ,
Oracle will KI und maschinelles Lernen anbieten.
Oracle will KI und maschinelles Lernen anbieten. (Bild: Pixabay/Montage: Golem.de/CC0 1.0)

Auf der Hausmesse Openworld 2017 hat Oracle seine Pläne für maschinelles Lernen angekündigt. Das Unternehmen will laut dem Onlinemagazin Venturebeat eine eigene Plattform zum Erstellen von Machine-Learning-Software in der Cloud bereitstellen. Oracle stellt dafür die Hardware und notwendigen Tools zur Verfügung - den AI Cloud Platform Service.

Stellenmarkt
  1. INNEO Solutions GmbH, Leipzig
  2. Kaufland Dienstleistung GmbH & Co. KG, Heilbronn

Dabei sollen Nutzer auf gängige Programme wie Tensorflow, Keras, Jupyter Notebook und Scikit-learn zugreifen können. Für die Rechenleistung, die für komplexe Machine-Learning-Algorithmen gebraucht wird, stellt Oracle jeweils zwei Nvidia-Tesla-P100-Grafikkarten bereit. Später sollen bis zu acht GPUs unterstützt werden.

Einfaches Erstellen von Chatbots für Oracle-Dienste

Auch die Mobile Cloud wird von Oracle erweitert. Es können darauf selbstagierende Chatbots erstellt werden, die beispielsweise automatisiert mit Kunden kommunizieren können. Solche Programme können mit einer Vielzahl an etablierten Messengerdiensten interagieren, heißt es. Dazu zählen Facebook Messenger, Slack und Skype. Außerdem unterstützen sie Sprachassistenten wie etwa Amazon Alexa oder den Google Assistant.

Oracle stellt Entwicklern für die Nutzung der Mobile Cloud einen Editor nach dem What-you-see-is-what-you-get-Prinzip (Wysiwig) vor, der relativ einfach zu bedienen sein soll. Der Editor kann auf Funktionen und Produkte aus dem Oracle-Portfolio zurückgreifen.

Oracle etabliert sich in umkämpftem Markt

Eine ähnliche Plattform bietet auch das Unternehmen Salesforce an. Dessen KI-unterstützte Customer-Relation-Software ist bereits fest im Markt etabliert. Auf der anderen Seite stehen Unternehmen wie Microsoft, IBM und Google, die ebenfalls KI-Applikationen für unterschiedliche Szenarien anbieten. Allen ist gemein, dass sie bereits seit langem Machine Learning für Business-Zwecke anbieten.

Oracle steigt also in einen umkämpften Markt ein - und ist sich dessen anscheinend sicher. Erst kürzlich berichtete Golem.de von Entlassungen im Hardwarebereich und von Entwicklern des Betriebssystems Solaris.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 69,90€ + Versand (Vergleichspreis 85,04€ + Versand)
  2. (aktuell u. a. Intel Core i5-9600K boxed für 229€ + Versand statt 247,90€ + Versand im...
  3. (u. a. Lenovo Legion Y530-15ICH für 699€ + Versand - Bestpreis!)

Vielfalt 04. Okt 2017

Der Verein könnte mal so langsam Richtung Hölle fahren...


Folgen Sie uns
       


Huawei P30 Pro - Hands on

Das P30 Pro ist Huaweis jüngstes Top-Smartphone, das erstmals mit einem Teleobjektiv mit Fünffachvergrößerung kommt. Im ersten Kurztest macht die Kamera mit neu entwickeltem Bildsensor einen guten Eindruck.

Huawei P30 Pro - Hands on Video aufrufen
Strom-Boje Mittelrhein: Schwimmende Kraftwerke liefern Strom aus dem Rhein
Strom-Boje Mittelrhein
Schwimmende Kraftwerke liefern Strom aus dem Rhein

Ein Unternehmen aus Bingen will die Strömung des Rheins nutzen, um elektrischen Strom zu gewinnen. Es installiert 16 schwimmende Kraftwerke in der Nähe des bekannten Loreley-Felsens.

  1. Speicherung von Überschussstrom Wasserstoff soll bei Engpässen helfen
  2. Energiewende DLR-Forscher bauen Kohlekraftwerke zu Stromspeichern um
  3. Erneuerbare Energien Wellenkraft als Konzentrat

Recycling: Die Plastikfischer
Recycling
Die Plastikfischer

Millionen Tonnen Kunststoff landen jedes Jahr im Meer. Müllschlucker, die das Material einsammeln, sind bislang wenig erfolgreich. Eine schwimmende Recycling-Fabrik, die die wichtigsten Häfen anläuft, könnte helfen, das Problem zu lösen.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Elektroautos Audi verbündet sich mit Partner für Akkurecycling
  2. Urban Mining Wie aus alten Platinen wieder Kupfer wird

Bethesda: Ich habe TES Blades für 5,50 Euro durchgespielt
Bethesda
Ich habe TES Blades für 5,50 Euro durchgespielt

Rund sechs Wochen lang hatte ich täglich viele spaßige und auch einige frustrierende Erlebnisse in Tamriel: Mittlerweile habe ich den Hexenkönig in TES Blades besiegt - ohne dafür teuer bezahlen zu müssen.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. Bethesda TES Blades erhält mehr Story-Inhalte und besseres Balancing
  2. Bethesda TES Blades ist für alle verfügbar
  3. TES Blades im Test Tolles Tamriel trollt

    •  /