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Wem die Mona Lisa nicht genug gelächelt hat ...
Wem die Mona Lisa nicht genug gelächelt hat ... (Bild: Universität Tel Aviv)

Forschung: Algorithmus erweckt Facebook-Profilbilder zum Leben

Wem die Mona Lisa nicht genug gelächelt hat ...
Wem die Mona Lisa nicht genug gelächelt hat ... (Bild: Universität Tel Aviv)

Maschinelles Lernen und Bilderkennung finden immer mehr Anwendung. Im Trend liegt das Animieren von Bildern und Emoticons. Facebook arbeitet gemeinsam mit Forschern an einer eigenen Lösung. Ein erstes Ergebnis: eine noch mehr lächelnde Mona Lisa und wütende Profilbilder.

Forscher der Universität Tel Aviv entwickeln in Zusammenarbeit mit Facebook einen Bilderkennungsalgorithmus, der Porträtmotive in bewegte Animationen umwandelt. So können aus einem neutralen Gesichtsausdruck eine wütende, überraschte oder fröhliche Mimik generiert werden. Dazu wird die Aufnahme einer anderen beliebigen Person benötigt, nach der die Bilder umgeformt werden.

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In einem Beispiel wird etwa das Bild einer jungen Frau durch einen komplett anders aussehenden Mann animiert. Die Software nutzt dazu verschiedene Referenzpunkte im Gesicht, etwa die Augen, die Wangen und die Nase, und überträgt diese in mehrere Frames. Diese werden zu einer kurzen Animation zusammengesetzt.

In drei Schritten werden Gebiss und Falten hinzugefügt

Versteckte Gesichtsmerkmale, zum Beispiel das Gebiss bei geschlossenem Mund, werden in einer zweiten Phase aus dem Quellbild in das Ergebnis eingesetzt. Der Hintergrund wird bei einer Kopfbewegung hingegen nicht erweitert, sondern sichtbar gestreckt. In der dritten Phase werden der Animation Details hinzugefügt, die durch die Gesichtsbewegung entstehen - etwa Falten auf der Stirn und an Mundwinkeln.

  • Der Algorithmus berechnet Animationen in drei Phasen. (Bild: Universität Tel Aviv)
  • Auch Kunstwerke können animiert werden. (Bild: Universität Tel Aviv)
  • Facebook will den Algorithmus beispielsweise für Profilbilder benutzen. (Bild: Universität Tel Aviv)
  • BIlder werden mit einer Fremdaufnahme umgewandelt. (Bild: Universität Tel Aviv)
  • Der Algorithmus ermöglicht mehrere Gesichtsausdrücke. (Bild: Universität Tel Aviv)
Der Algorithmus berechnet Animationen in drei Phasen. (Bild: Universität Tel Aviv)

Der Algorithmus soll auch auf gezeichnete und gemalte Porträts angewendet werden können. Die Forscher haben beispielsweise das Lächeln von Da Vincis Mona Lisa noch verstärkt. Außerdem lassen sich so Emoticons und damit sehr abstrakte Gesichter zum Leben erwecken.

Animieren von Facebook-Profilbildern

Das Ganze erinnert ein wenig an Techniken, die Apple in Form von Animojis auf den iPhones 8, 8 Plus und X vorgestellt hat. Auch Chris Roberts' Weltraumsimulation Star Citizen soll später Gesichter von Spielfiguren mit Hilfe einer Webcam animieren können.

Facebook möchte die an der Universität Tel Aviv entwickelte Software später für das Animieren von eigenen Profilbildern verwenden. Der Nutzer kann dazu seinen derzeitigen Gemütszustand mit Emojis animieren. Wann die Technik produktiv eingesetzt wird, ist jedoch unklar.


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Lord Gamma 10. Okt 2017

und neben vielen anderen Programmen schon etwas länger etabliert als "Animojis": http...

ElMario 10. Okt 2017

Ich fand die Crazy Talk Software "damals" schon sehr gut gemacht. Das hier ist aber auch...

Andreas2k 10. Okt 2017

Ne, Ne, wenn man sein Gesicht vergessen hat dann nutzt man die Gesicht vergessen Funktion...



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