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World of Tanks ist sehr lukrativ.
World of Tanks ist sehr lukrativ. (Bild: Wargaming/Montage: Golem.de)

Free to Play: World of Tanks bringt pro Nutzer und Monat 3,30 Dollar ein

World of Tanks ist sehr lukrativ.
World of Tanks ist sehr lukrativ. (Bild: Wargaming/Montage: Golem.de)

Free to Play lohnt sich für Entwickler. Das erklärt Superdata anhand von drei Titeln. Auch E-Sport wächst rasant. Junge Leute konsumieren nicht mehr Fernsehsendungen, sondern Let's Plays bei Twitch und Youtube.

Der Entwickler eines Free-2-Play-Spiels macht pro Monat und Nutzer durchschnittlich einen Umsatz von 2,40 US-Dollar. Das hat eine Marktstudie des Marktforschungsinstituts Superdata ergeben. Das Unternehmen zieht für seine Analyse drei Spieletitel heran, die gleichzeitig auch als erfolgreiche Titel auf dem PC gelten: die MOBA-Titel League of Legends und Dota 2 sowie das teambasierte Actionspiel World of Tanks.

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  • Der Anteil an Gaming-Videocontent (Grafik: Superdata)
  • league of Legends ist auf Platz 1.<br> (Grafik: Superdata)
  • Der typische Streamschauer: Männlich und etwa 24 Jahre alt.(Grafik: Superdata)
  • World of Tanks bringt am meisten Geld pro Spieler ein. (Grafik: Superdata)
World of Tanks bringt am meisten Geld pro Spieler ein. (Grafik: Superdata)

Dabei gehen die Zahlen relativ weit auseinander. League of Legends liegt mit momentan 1,50 US-Dollar weit unter dem Durchschnitt. Dota 2 kommt auf knapp 1,80 US-Dollar pro Spieler und Monat. World of Tanks ist das Spiel, welches mit 3,30 US-Dollar den meisten Umsatz bringt.

Ältere Spielerschaft gibt mehr Geld aus

Dafür könnte es mehrere Gründe geben. Zum einen ist das durchschnittliche Alter des World-of Tanks-Spielers - gerade in organisierten Gruppen - höher als in den beiden anderen Titeln. Das Panzer-Setting und das im Vergleich weniger hektische Gameplay scheinen auch ältere Spieler anzuziehen, die zudem mehr Geld zur Verfügung haben.

Zum anderen ist das Free-to-Play-Modell in World of Tanks etwas aggressiver. Für Geld können neue Fahrzeuge und Items gekauft werden, womit sich der Spieler einen gewissen Vorteil erkaufen kann. In League of Legends und Dota 2 gibt es für Geld größtenteils Charakterskins und Emotes.

  • Der Anteil an Gaming-Videocontent (Grafik: Superdata)
  • league of Legends ist auf Platz 1.<br> (Grafik: Superdata)
  • Der typische Streamschauer: Männlich und etwa 24 Jahre alt.(Grafik: Superdata)
  • World of Tanks bringt am meisten Geld pro Spieler ein. (Grafik: Superdata)
Der typische Streamschauer: Männlich und etwa 24 Jahre alt.(Grafik: Superdata)

Trotzdem ist laut der Studie League of Legends das PC-Spiel mit dem höchsten Umsatz. World of Tanks liegt auf dem siebten und Dota 2 auf dem zehnten Platz. Es wird nicht konkret erklärt, wie sich dieses Ranking zusammensetzt . Es ist aber davon auszugehen, dass League of Legends allein durch die große Spielerschaft insgesamt mehr Geld umsetzt als andere Titel.

Rasant hat sich das Survival-Shooters Playerunknown's Battlegrounds (PUBG) entwickelt. Es konnte sich erstmals vor Blizzards Mmorpg World of Warcraft platzieren. Weiterhin beliebt sind der Taktik-Ego-Shooter Counter Strike:Global Offensive und der Team-Shooter Overwatch.

Statt Fernsehen gibt es Let's Plays und E-Sport

Ein starkes Wachstum verzeichnen auch die E-Sport-Sparte und damit verbundene Live-Stream-Events. 85 Prozent der Zuschauer in den USA sind dabei männlich. 56 Prozent davon sind zwischen 18 und 24 Jahre alt. 23 Prozent geben ein Alter zwischen 25 und 34 Jahren an. Dabei konsumieren die jungen Leute statt Fernsehen Inhalte auf Streaming-Plattformen wie Twitch, heißt es.

In den sogenannten neuen Medien sind Walktroughs, Reviews und Let's Plays besonders beliebt. Den größten Anteil machen aber immer noch Spieletrailer aus. Der Umsatz für Spielecontent liegt 2017 weltweit bei 790 Millionen US-Dollar - Tendenz steigend.


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daarkside 04. Okt 2017

Boxring. Ich. Vitali Klitschko. Ich, mit Metalgewichten in den Boxhandschuhen. Er ohne...

blariog 04. Okt 2017

Ich schaue manchmal auch sehr gern Twitch. In erster Linie aber, weil es ein soziales...

plutoniumsulfat 04. Okt 2017

Auf jeden Fall sehr repräsentativ :D



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