Abo
  • Services:

Teachable Machine: Googles Beispielprogramm erklärt Machine Learning im Browser

Drei Klassen und eine Webcam: Teachable Machine ist ein kleines Programm von Google, mit dem Nutzer das Konzept von maschinellem Lernen verstehen sollen. Es nutzt dazu die quelloffene Bibliothek Deeplearn.js. Das Besondere: Es funktioniert lokal im Browser statt über die Cloud.

Artikel veröffentlicht am ,
Teachable Machine erkennt Bilder und Gesten selbstständig.
Teachable Machine erkennt Bilder und Gesten selbstständig. (Bild: Google)

Google stellt ein einfaches Machine-Learning-Programm im Browser zur Verfügung. Teachable Machine soll die Funktionsweise der in immer mehr Applikationen aufkommenden Technik spielerisch erklären und angehende Entwickler an dieses komplexe Thema heranführen. In einem Blogpost stellt Google das Tool vor. Es nutzt die Webcam des Hostgerätes zur Bilderkennung.

Stellenmarkt
  1. TeamBank AG, Nürnberg
  2. tisoware Gesellschaft für Zeitwirtschaft mbH, Reutlingen

Beim Start des Programms sehen Nutzer die Eingabe ihrer Webcam und drei Klassen - Grün, Lila und Rot -, über welche das Programm trainiert werden kann. Es nutzt Bilderkennung für die Ausgabe von momentan drei vorgegebenen animierten Gif-Dateien.

In einem Beispiel hält ein Google-Mitarbeiter die Hand in die Kamera und die Taste Train Green gedrückt. Das Programm nimmt in schneller Abfolge mehrere Bilder auf und nutzt diese als Referenzen zur Bilderkennung. Dieser Vorgang wird für die beiden anderen Klassen mit einem normalen Gesichtsausdruck und einem Grinsen wiederholt.

Je nach aufgenommenem Bild kann das Programm anhand der Vergleichsbilder selbstständig entscheiden, welche Geste gerade gezeigt wird. Eine Prozentanzeige gibt an, wie sicher sich die Software ist. Wird beispielsweise etwa die Hand nur zum Teil gehoben, sinkt auch der Wahrscheinlichkeitswert. Von diesem Wert ausgehend entscheidet sich das Programm für eine der drei vorgefertigten Ausgaben.

Deeplearn.js trainiert Modell direkt im Browser

Grundlage dieses kleinen Programms ist die Javascript-Bibliothek Deeplearn.js, die Google als Open-Source-Basis zur Verfügung stellt. Mit deren Hilfe wird ein Machine-Learning-Modell direkt im Browser und lokal auf dem jeweiligen Endgerät trainiert.

Das ist bei solch kleinen Anwendungen noch möglich. Komplexe Modelle, wie sie etwa in derzeitigen smarten Lautsprechern verwendet werden, benötigen hingegen Rechenkapazitäten und Datenbanken, die meist in der Cloud gehostet werden.

Deeplearn.js ist frei verfügbar. Es muss für ein Projekt das Paket deeplearn installiert werden. Voraussetzung ist ein Endgerät mit WebGL 1.0 und installierter OES_texture_float-Erweiterung oder ein WebGL-2.0-Gerät. Laut Google ist die Bibliothek momentan nur mit der Desktopversion von Google Chrome kompatibel. Mobile Browser, Firefox und Safari sollen aber folgen.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)
  2. (u. a. Logan, John Wick, Alien Covenant, Planet der Affen Survival)

Xiut 09. Okt 2017

Funktioniert bei mir ohne Probleme (Chrome, Ubuntu).


Folgen Sie uns
       


Offroad mit dem Audi E-Tron

Mit dem neuen Audi E-Tron fährt es sich leicht durch unwegsames Gelände.

Offroad mit dem Audi E-Tron Video aufrufen
Gaming-Tastaturen im Test: Neue Switches für Gamer und Tipper
Gaming-Tastaturen im Test
Neue Switches für Gamer und Tipper

Corsair und Roccat haben neue Gaming-Tastaturen auf den Markt gebracht, die sich vor allem durch ihre Switches auszeichnen. Im Test zeigt sich, dass Roccats Titan Switch besser zum normalen Tippen geeignet ist, aber nicht an die Geschwindigkeit des Corsair-exklusiven Cherry-Switches herankommt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Azio RCK Retrotastatur wechselt zwischen Mac und Windows-Layout
  2. OLKB Planck im Test Winzig, gerade, programmierbar - gut!
  3. Alte gegen neue Model M Wenn die Knickfedern wohlig klackern

Machine Learning: Wie Technik jede Stimme stehlen kann
Machine Learning
Wie Technik jede Stimme stehlen kann

Ein Unternehmen aus Südkorea arbeitet daran, Stimmen reproduzierbar und neu generierbar zu machen. Was für viele Branchen enorme Kosteneinsparungen bedeutet, könnte auch eine neue Dimension von Fake News werden.
Ein Bericht von Felix Lill

  1. AWS Amazon bietet seine Machine-Learning-Tutorials kostenlos an
  2. Random Forest, k-Means, Genetik Machine Learning anhand von drei Algorithmen erklärt
  3. Machine Learning Amazon verwirft sexistisches KI-Tool für Bewerber

Autonome Schiffe: Und abends geht der Kapitän nach Hause
Autonome Schiffe
Und abends geht der Kapitän nach Hause

Weite Reisen in ferne Länder, eine Braut in jedem Hafen: Klischees über die Seefahrt täuschen darüber hinweg, dass diese ein Knochenjob ist. Doch in wenigen Jahren werden Schiffe ohne Besatzung fahren, überwacht von Steuerleuten, die nach dem Dienst zur Familie zurückkehren. Daran arbeitet etwa Rolls Royce.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Elektromobilität San Francisco soll ein Brennstoffzellenschiff bekommen
  2. Yara Birkeland Autonome Schiffe sind eine neue Art von Transportsystem
  3. Power Pac Strom aus dem Container für Ozeanriesen

    •  /