Verlag: IGN übernimmt Indiegames-Anbieter Humble Bundle

Humble Bundle tut sich mit IGN zusammen. Der Anbieter von Games, Software und Büchern nach dem Pay-What-You-Want-System freut sich über den Schritt. Doch viele Nutzer sehen die Übernahme erst einmal kritisch.

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IGN hat Humble Bundle übernommen.
IGN hat Humble Bundle übernommen. (Bild: Humble Bundle/Screenshot Golem.de)

Der IGN-Verlag hat den Anbieter von Software, Spielen und Büchern Humble Bundle übernommen. Bei Humble Bundle können Käufer den Preis für die Waren selbst festlegen, die Erlöse kommen guten Zwecken zu. Humble Bundle war zunächst mit dem Verkauf von kleineren Independent-Titeln für verschiedene Plattformen bekannt geworden und hatte sein Angebot später ausgeweitet.

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Humble-Bundle-CEO und Gründer Jeffrey Rosen schreibt in einem Blogpost, man werde "unser eigenes Büro, unsere eigene Kultur und unser großartiges Team" behalten, während IGN die Weiterentwicklung des Projektes unterstützen wird. Das Projekt sei ein Kindheitstraum von ihm und seinem Mitgründer John Graham gewesen. In den vergangenen sieben Jahren hätte man etwa 106 Millionen US-Dollar an Spenden sammeln können. Man werde noch mehr Geld für wohltätige Zwecke aufbringen als bisher. Die Gelder kamen unter anderem der Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) und dem Amerikanischen Roten Kreuz zugute.

Nutzer sehen die Übernahme kritisch

Viele Nutzer von Humble Bundle scheinen von dem Schritt nicht so überzeugt zu sein wie das Projekt selbst. Unter der Ankündigung bei Twitter finden sich fast einhellig negative Kommentare. IGN wird als "Media-Konglomerat" bezeichnet, das Humble Bundle zerstören würde.

IGN ist ein Unternehmen, das mehrere Webseiten betreibt, die sich vor allem mit dem Thema Videospiele beschäftigen. Dazu gehören unter anderem die Seiten Gamespy, Fileplanet und 3D Gamers. Das Unternehmen gehörte für mehrere Jahre zur umstrittenen News Corporation von Rupert Murdoch. Heute gehört IGN zum Medienkonzern Ziff Davis. Über finanzielle Details des Deals wurde zunächst nichts bekannt.

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