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Open Source: PostgreSQL 10 erweitert das Konzept von Teilen und Herrschen

Die neue Version 10 des Datenbanksystems PostgreSQL bringt Verbesserungen bei der Parallelisierung und Replikation von Datenbanken. Außerdem wird das MD5-Hashverfahren durch SHA-256 ersetzt. In Zukunft sollen Versionen anders nummeriert werden.

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PostgreSQL 10 repliziert Datenbanken effizienter als zuvor.
PostgreSQL 10 repliziert Datenbanken effizienter als zuvor. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de/CC0 1.0)

Die ProstgreSQL Global Development Group hat in einem Blogpost die neue Version 10 des freien und quelloffenen relationellen Datenbanksystems PostgreSQL bekanntgegeben. PostgreSQL 10 soll durch mehrere Neuerungen das sogenannte Teile-und-Herrsche-Prinzip besser umsetzen, bei dem Daten auf mehrere Rechenknoten verteilt werden.

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Namentlich genannt wird an erster Stelle die logische Replikation, bei der auf Datenbank- und Tabellenebene Änderungen an der Replikationskonfiguration im laufenden Betrieb getätigt werden können, ohne das komplette System neu starten zu müssen.

Schnellere Queries durch Parallelisierung

Auch eine verbesserte Parallelisierung von Datenbankabfragen trägt zum Teile-und-Herrsche-Prinzip bei. In PostgreSQL 10 können mehr Teile des Abfrageprozesses gleichzeitig laufen. Daten können durch eine Vorsortierung auch schneller wieder zurückgegeben werden.

Verbesserungen werden auch bei der Tabellenpartitionierung gemacht, die es bereits länger in PostgreSQL gibt. Die deklarative Tabellenpartitionierung stellt eine spezielle Syntax zur Verfügung, sodass Nutzer auch ohne die bisher notwendigen Regeln und Trigger auskommen.

Neu ist auch eine Funktion namens Quorum Commit. Damit kann das Verhalten einer primären Datenbank eingestellt werden, wenn sie auf Bestätigungen ihrer Replikate wartet. Ein Administrator könne so beispielsweise die Anzahl der Bestätigungen festlegen, bei der Daten von der Primärdatenbank als sicher geschrieben angesehen werden, heißt es.

Passwörter mit SHA-256 verschlüsseln

Sicherheitskritische Daten können in PostgreSQL-Datenbanken jetzt mit Scram-SHA-256 verschlüsselt werden. Das kann beispielsweise für das Speichern von Passwörtern sinnvoll sein. SHA-256 ersetzt das bereits vorhandene MD5-Hashverfahren älterer PostgreSQL-Versionen.

In Zukunft werden neue Versionen des Open-Source-Datenbanksystems anders, nämlich nach dem Verfahren x.y nummeriert. Die nächste verbesserte Version wird demnach PostgreSQL 10.1 lauten. Die nächste große Folgeversion wird den Namen PostreSQL 11 tragen. Die kompletten Patch-Notes werden auf der Homepage der Vereinigung veröffentlicht.



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1nformatik 09. Okt 2017

"Passwörter mit SHA-256 verschlüsseln" Selbst mit Scram-SHA256 hat das Wort verschlüsseln...


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